Brot und Brötchen, Hefeteig, Über Nacht Gare, Weizen
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Brot: Toastbrot mit Buttermilch

Das Toastbrot mit Buttermilch ist endlich ein Toast, durch das gekaufte Toastbrote der Vergangenheit angehören. Obwohl schon seit langem bei Brotwein Brot gebacken wird, dauerte es bis ein Toast ausprobiert wurde. Es wurde dafür gleich ins Standardrepartoir aufgenommen. Der Geruch, den das frische fertige Toastbrot verströmt, ist unglaublich lecker. Sobald die Brote vollständig abgekühlt sind, wird das, was nicht sofort gegessen wurde in Scheiben geschnitten und tiefgekühlt. Bei Bedarf, werden sie scheibenweise entnommen und frisch getoastet. Das Toast schmeckt mit süßen und herzhaften Belägen.

Die Idee für dieses Buttermilch-Toastbrot kam von Chili und Ciabatta. Es wurde allerdings vollständig an unseren Geschmack angepasst. Geblieben sind lediglich die Menge an Salz und Buttermilch (1 Becher), alle anderen Komponenten wurden in ihrer Menge verändert. Die stärkste Veränderung ergibt sich durch die Zugabe von lediglich 4 g frischer Hefe anstelle von 1 Päckchen Trockenhefe (lt. Packung entspricht 1 Päcken Trockenhefe = 25 g Frischhefe). Die geringe Hefemenge veränderte entsprechend die Gehzeiten. Am besten gefiel uns die Variante mit Über-Nacht-Gare. Sie brachte ein zusätzliches plus an Geschmack.

Dieses Rezept wird beim Event Sauer macht lustig von Zorra eingereicht, bei der Rezepte mit Sauermilchprodukten gesammelt werden.

Toastbrot mit Buttermilch Toastbrot mit Buttermilch Toastbrot mit Buttermilch

Toastbrot mit Buttermilch

Zutaten:
2 Laib je ca. 650 g (Kastenform 25 cm)

4 g Frischhefe
620 g Weizenmehl 550
490 g Buttermilch (1 Becher)
40 g Butter (geschmolzen)
15 g Salz
15 g Zucker

Zubereitung:
Variante 1: An einem Tag
Wichtig: die Buttermilch muss Raumtemperatur haben.
Hefe, Buttermilch, Mehl, flüssige Butter, Salz und Zucker gut mischen und etwa 5 Minuten kneten. Gehen lassen, nach 60 Minuten 1x falten. Weitere 45-60 Minuten gehen lassen. Den Teig teilen und kurz durchkneten, anschließend 10 Minuten entspannen lassen. Beide Teige je zu einem länglichen Zylinder formen und die hintere Kante nach vorne klappen, festdrücken und ein weiteres Mal wiederholen. Die 2 Teige in je eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenformen geben und gehen lassen bis sie den Rand der Form erreichen. Je nach Temperatur dauert es ca. 3 (nahe/auf der Heizung) bis 6 Stunden (Raumtemperatur ca. 22°C).

Variante 2: Über-Nacht-Gare
Die Buttermilch kann Kühlschranktemperatur haben.
Hefe, Buttermilch, Mehl, flüssige Butter, Salz und Zucker gut mischen und etwa 5 Minuten kneten. Gehen lassen, nach 60 Minuten 1x falten. Den Teig in eine Schüssel geben und über Nacht an einem kühlen Ort (ca. 15 bis 18 °C) gehen lassen (ca. 10 bis 12 Stunden). Der Teig verdoppelt bis verdreifacht in der Zeit sein Volumen. Teig aus der Schüssel geben, in zwei Teile teilen und beide kurz durchkneten. 10 Minuten entspannen lassen. Beide Teige je zu einem länglichen Zylinder formen und die hintere Kante nach vorne klappen, festdrücken und ein weiteres Mal wiederholen. Die 2 Teige in je eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenformen geben und gehen lassen bis sie den Rand der Form erreichen. Je nach Temperatur dauert es ca. 1,5 (nahe/auf der Heizung) bis 3 Stunden (Raumtemperatur ca. 20°C).

Backen:
Den Backofen mit Backstein (alternativ: Backblech) auf höchster Stufe (mind. 250°C) ausreichend lang Vorheizen vorheizen.
Die Kastenformen auf den Backstein geben und mit Dampfschwaden backen. Nach 10 Minuten die Ofentür weit öffnen, um den Schwaden abzulassen. Die Temperatur dabei auf 175°C reduzieren. Nach weiteren 20 Minuten die Brote aus den Kastenformen heben und ohne Form weitere 20 bis 25 Minuten backen. (Insgesamt ca. 50 Minuten backen.)

Brote lassen sich sehr gut toasten.
Brot lässt sich sehr gut in Scheiben geschnitten einfrieren und bei Bedarf scheibenweise herausnehmen und direkt (gefroren) toasten.

Zubereitungszeit am Backtag:
Variante 1: ca. 5 bis 8 Stunden
Variante 2: ca. 2,5 bis 4 Stunden

Zubereitungszeit insgesamt:
Variante 1: ca. 5 bis 8 Stunden
Variante 2: ca. 18 Stunden

Von Hand geknetet.

Quelle: Eigene Version nach Idee von Chili und Ciabatta

3 Kommentare

  1. Ja, der Klassiker unter den Toastbroten darf natürlich beim diesem Blog-Event nicht fehlen. Gehört auch zu meinen Lieblingsbroten.

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