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Hefeboden mit wenig Hefe für herzhafte Kuchen vom Blech (Zwiebelkuchen mit Rahm und Speck)

Hefeboden mit wenig Hefe für herzhafte Kuchen vom Blech (Zwiebelkuchen)

Ich liebe meinen Standard-Zwiebelkuchen mit Rahm & Speck und Hefeboden vom Blech sehr! Der Hefeboden ist super: geht gut auf, ist fluffig, nicht zu dick und weicht nicht durch. Nur mit fast 7 % Hefe bezogen auf die Mehlmenge war mir inzwischen zu viel Hefe im Teig. Jetzt, wo ich durch das Brotbacken doch ständig mit minimalen Hefemengen hantiere, wollte ich nun auch endlich ein Rezept entwickeln, das mit wenig Hefe auskommt. Und so habe ich meinen bisherigen Hefeboden auf einen Hefeboden mit wenig Hefe für herzhafte Kuchen vom Blech umgebaut. Für normale Bäcker vielleicht etwas ungewöhnlich – für die Brotbäcker völlig normal – hat der Hefeteig nun einen Vorteig, einen Poolish. Bei diesem darf 1/4 der Mehlmenge mit Wasser und einer reiskorngroßen Hefemenge über Nacht vor sich hin blubbern. Im fertigen Hefeboden sind dann insgesamt nur 2 % Hefe, also 6 g je Blech. Die Vorbereitung beginnt zwar dadurch am Vortag und auch der Hauptteig braucht länger bis er gebacken wird, doch das empfinde ich inzwischen als ziemlich normal. 🙂 Und für den Fall, …

Brötchen: schnelle Sonntagsbrötchen mit über-Nacht-Gare

Mit diesen schnellen Sonntagsbrötchen mit über-Nacht-Gare können sogar Langschläfer frische selbstgebackene Brötchen zum Frühstück genießen! Immer dann, wenn es morgens schnell gehen soll, kommt dieses Rezept zum Einsatz. Zum Brunch, wenn viele Gäste erwartet werden und 1000 Dinge sonst noch zu erledigen sind. Oder auch, wenn der Abend lang werden könnte bzw. am Morgen ausgeschlafen werden soll. Die ganze Arbeit wird bereits am Vorabend erledigt. Kneten, 1. Gare und sogar das Formen. Das Aroma kommt über Nacht mit der 2. Gare im Kühlschrank. Unterstüzt wird er dabei durch ein klein wenig Sauerteig.

Brötchen: geniale Hamburger Brötchen – Burger Buns

Richtige Hamburger Brötchen hatte ich bis zu diesem Rezept noch nie gebacken. Schon lange gab es keine Burger mehr, denn seit ich selber backe, schmecken mir die wenigsten gekauften Brötchen. Besonders gekaufte Burger Buns werden mit allerlei deklarierten und undeklarierten Zusatzstoffen hergestellt auf die ich gerne verzichte.

Toastbrot 100 % Weizen – Sandwichbrot

Toastbrot muss immer im Haus sein. Darum ist es nicht verwunderlich, dass nun bereits das vierte Rezept online geht (siehe hier, hier und hier). Aber wenn man erst mal herausbekommen hat, dass selbstgebackenes Toastbrot so viel mehr Geschmack hat als gekauftes, will man diese Brotvariante nicht mehr missen. Geschmack erhält das Sandwichbrot / Toastbrot mit 100 % Weizenmehl aus dem Vorteig, welcher am Tag vorher angesetzt wird. Die Krume ist richtig schön wattig und elastisch, die Kruste ist nur dünn. Ungetoastet kann man daraus leckere Sandwickes und Tramezzini herstellen. Getoastet scheckt es natürlich auch richtig gut, z.B. mit jeder Art von süßen Aufstrichen, Käse und Wurst, als Toast Hawai. Aufmerksame Leser werden die Ähnlichkeit zum Toastbrot mit Dinkel- und Weizenmehl 50:50 bemerkt haben. Die Rezeptur ist sehr ähnlich, doch der Geschmack ist ohne einen 30 %-igen Dinkelvollkornmehlanteil natürlich sehr anders. Sowohl durch das Mundgefühl des Vollkorns, wie auch durch den nussigen Geschmack des Dinkels. Das Toastbrot reiche ich zum BreadBakingDay BBD #84 – Sandwichbrot von Susanne von Magentratzerl und der BBD-Reihe von Zorra ein.   …

Brot: Buttermilchbrot

Das Buttermilchbrot hat eine schöne Kruste und eine saftige-elastische Krume. Es ist ein unkomplizierte Anfängerbrot mit nur 0,7 % Hefe bezogen auf die Gesamtmehlmenge und ohne Sauerteig. Seinen frischen mild-säuerlichen Geschmack erhält das Brot durch die Buttermilch. Durch die über-Nacht-Gare intensiviert sich der Geschmack. Das Buttermilchbrot schmeckt sehr gut zu süßen Aufstrichen und milden Wurst- und Käsesorten.    

Brot: Rosinenstuten – Rosinenbrot

Das Rosinenbrot bzw. den Rosinenstuten gab es schon seit Jahren nicht mehr. Es war also mal wieder an der Zeit das Rezept hervorzuholen und wieder zu backen. Beim Durchlesen dachte ich mir allerdings – so möchte ich das aber heute nicht mehr backen! 30 g Hefe auf 500 g Mehl (6 %), das ist mir inzwischen viel zu viel. Und zwei Eier im Teig sowie 100 g Butter? Ich möchte ein Brot – keinen Kuchen! 😉 Also wurden die Eier weggelassen und Butter und Hefe reduziert, dafür die Gehzeit fast verdoppelt. Herausgekommen ist ein sehr leckeres wunderbar fluffiges Rosinenbrot mit einer leichten Süße. Bei der Zuckermenge habe ich zwei Varianten angegeben. Die Variante mit nur 50 g Zucker ist nur leicht süß und eignet sich daher perfekt um zusammen mit Marmelade oder Nutella zum Frühstück gegessen zu werden. Will man es ohne süßen Belag zur Nachmittagstafel mit etwas Salzbutter essen, dann schmeckt mir die Variante mit 80 g Zucker besser. Wer mag, kann noch etwas abgeriebene Zitronenschale zugeben. Auslöser um mal wieder einen Rosinenstuten / …

Brot: Toastbrot mit Weizen- und Dinkelmehl 70:30

Dieses Toastbrot mit Weizenmehl und Dinkelvollkornmehl 70:30 ist ein klarer Favorit. Ein ordentlicher Anteil des Mehles wurde als Vorteig angesetzt und erhält dadurch einen unglaublich tollen Geschmack. Insgesamt wurden nur 1,2 % Hefe auf dem Mehlanteil zugesetzt. Es braucht dadurch einige Zeit bis sich das Teigvolumen backfertig vergrößert hat. Belohnt wir man für die Geduld dann mit einer tollen wattig-elastischen Krume und einem unvergleichlichen Geschmack! Es durftet schon beim Backen richtig gut. Das fertige Toast schmeckt auch ungetoastet wirklich gut, sogar noch am nächsten Tag! Das schaffen nicht mal viele Brote aus ‚Backstuben’… Geschmacklich passt das Toast super zu allen süßen Aufstrichen, Käse und Wurst. Aber auch mit geräuchertem Lachs ist es einfach gut. Meistens wird hier Toastbrot nach dem vollständigen Auskühlen noch am gleichen Tag in etwa 8-9 mm dicke Scheiben aufgeschnitten und eingefroren. Bei Bedarf wird es Scheibenweise entnommen und noch tiefgekühlt getoastet. So hat man immer frische Scheiben Brot, auch wenn mal vergessen wurde ein Stück herauszulegen. Vor einiger Zeit wurde schon einmal ein Toastbrotrezept mit Dinkelvollkorn- und Weizenmehl verblogt. Das Toastbrot …

Brot: Weißbrot mit Biga

Wieder wurde etwas Neues ausprobiert – diesmal ein Weißbrot mit Biga. Biga gehört zu den Vorteigen und besteht wie ein Poolish aus Wasser, Mehl und Hefe. Im Gegensatz zum Poolish wird er allerdings fester und kühler geführt, so wie im Glossar unter Biga beschrieben. Als Mehl wurden Weizenmehl 550 und 1050 gemischt verwendet. Es entstand ein Brot mit einer dünnen Kruste und einer feinporigen aromatischen Krume. Es erinnerte stark an ein feinporiges Ciabatta. Es passt hervorragend zu Antipasti und italienischen Wurst- und Käsesorten. Das Weißbrot mit Biga reiche ich zum BreadBakingDay BBD #79 – Brote mit Biga von Zorra ein.    

Brot: rustikales Weißbrot

Das rustikale Weißbrot ist in nur 8 Stunden fertig und hat für die kurze Zeit ein richtig tolles Aroma. Geschmack geben ein schneller Vor- und Weizensauerteig. Das Resultat hat eine elastische feinporige Krume und eine dünne krachende Kruste. Es passt hervorragend zu mediteraner Küche sowie zu Wurst- und Käse, aber auch zu gebeiztem Lachs. Beim Rezept wurde improvisiert. Denn am Tag vor Weihnachten wurde entschieden, ein Brot für den Heiligen Abend vorzubacken, um es dann zur Familie mitzunehmen. Allerdings war zu dem Zeitpunkt weder ein Vor- noch ein Sauerteig angesetzt worden. Geschmack bringen sollte ein Vorteig mit etwas mehr Hefe (2 g) und ein Weizensauerteig, der (notgedrungen) mit kaltem unaufgefrischten Anstellgut angesetzt wurde. Damit beides schnell reifen und Triebkraft aufbauen kann, wurde gut warmes Wasser verwendet und die Teige im Ofen bei eingeschalteter Ofenlampe einige Stunden geführt. Beim Aufarbeiten der Teiglinge war die Form wichtig. Einerseits sollten die rustikalen Weißbrote gut aussehen indem sie schön aufreißen, andererseits sollten sie für Weißbrote eine gute Frischhaltung haben. Die Brote wurden deshalb relativ groß mit knapp 500 g …

Brot: französisches Bâtard

Das französische Bâtard ist ein kleines Weißbrot mit Weizensauerteig. Der Teig ähnelt einem Baguette, jedoch ist der Geschmack durch das Verhältnis Krume zu Kruste etwas anders. Den Geschmack gibt maßgeblich der Weizensauerteig. Auch wenn der Anteil des Sauerteiges nur 10 % beträgt, so sollte er möglichst mild sein. Zudem sollte er möglichst triebstark (also warm geführt) sein, da dem Teig nur 0,4 % Frischhefe zugegeben wird. Es entsteht ein tolles französisches Brot mit fein-aromatischer Krume und einer krachenden Kruste mit schönem Ausbund. Beim Abkühlen knistert es schon verführerisch. Und wenn man es anfässt und leicht drückt, hat es dieses Knistern, das guten französischen Broten und Baguettes ausmacht. Das Bâtard schmeckt zu süßen wie salzigen Belägen und Aufstrichen. Es ist zudem ein vorzüglicher Essensbegleiter! Es ist das erste Rezept, das aus dem Buch Larousse – Das Buch vom Brot* von Éric Kayser ausprobiert wurde. Es werden sicherlich weitere Brote daraus folgen.     *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in …