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Toastbrot mit Weizenmehl und Dinkelmehl 70:30

Brot: Toastbrot mit Weizen- und Dinkelmehl 70:30

Dieses Toastbrot mit Weizenmehl und Dinkelvollkornmehl 70:30 ist ein klarer Favorit. Ein ordentlicher Anteil des Mehles wurde als Vorteig angesetzt und erhält dadurch einen unglaublich tollen Geschmack. Insgesamt wurden nur 1,2 % Hefe auf dem Mehlanteil zugesetzt. Es braucht dadurch einige Zeit bis sich das Teigvolumen backfertig vergrößert hat. Belohnt wir man für die Geduld dann mit einer tollen wattig-elastischen Krume und einem unvergleichlichen Geschmack! Es durftet schon beim Backen richtig gut. Das fertige Toast schmeckt auch ungetoastet wirklich gut, sogar noch am nächsten Tag! Das schaffen nicht mal viele Brote aus ‚Backstuben’… Geschmacklich passt das Toast super zu allen süßen Aufstrichen, Käse und Wurst. Aber auch mit geräuchertem Lachs ist es einfach gut. Meistens wird hier Toastbrot nach dem vollständigen Auskühlen noch am gleichen Tag in etwa 8-9 mm dicke Scheiben aufgeschnitten und eingefroren. Bei Bedarf wird es Scheibenweise entnommen und noch tiefgekühlt getoastet. So hat man immer frische Scheiben Brot, auch wenn mal vergessen wurde ein Stück herauszulegen. Vor einiger Zeit wurde schon einmal ein Toastbrotrezept mit Dinkelvollkorn- und Weizenmehl verblogt. Das Toastbrot …

Brot: Weißbrot mit Biga

Brot: Weißbrot mit Biga

Wieder wurde etwas Neues ausprobiert – diesmal ein Weißbrot mit Biga. Biga gehört zu den Vorteigen und besteht wie ein Poolish aus Wasser, Mehl und Hefe. Im Gegensatz zum Poolish wird er allerdings fester und kühler geführt, so wie im Glossar unter Biga beschrieben. Als Mehl wurden Weizenmehl 550 und 1050 gemischt verwendet. Es entstand ein Brot mit einer dünnen Kruste und einer feinporigen aromatischen Krume. Es erinnerte stark an ein feinporiges Ciabatta. Es passt hervorragend zu Antipasti und italienischen Wurst- und Käsesorten. Das Weißbrot mit Biga reiche ich zum BreadBakingDay BBD #79 – Brote mit Biga von Zorra ein.    

Brot: rustikales Weißbrot

Brot: rustikales Weißbrot

Das rustikale Weißbrot ist in nur 8 Stunden fertig und hat für die kurze Zeit ein richtig tolles Aroma. Geschmack geben ein schneller Vor- und Weizensauerteig. Das Resultat hat eine elastische feinporige Krume und eine dünne krachende Kruste. Es passt hervorragend zu mediteraner Küche sowie zu Wurst- und Käse, aber auch zu gebeiztem Lachs. Beim Rezept wurde improvisiert. Denn am Tag vor Weihnachten wurde entschieden, ein Brot für den Heiligen Abend vorzubacken, um es dann zur Familie mitzunehmen. Allerdings war zu dem Zeitpunkt weder ein Vor- noch ein Sauerteig angesetzt worden. Geschmack bringen sollte ein Vorteig mit etwas mehr Hefe (2 g) und ein Weizensauerteig, der (notgedrungen) mit kaltem unaufgefrischten Anstellgut angesetzt wurde. Damit beides schnell reifen und Triebkraft aufbauen kann, wurde gut warmes Wasser verwendet und die Teige im Ofen bei eingeschalteter Ofenlampe einige Stunden geführt. Beim Aufarbeiten der Teiglinge war die Form wichtig. Einerseits sollten die rustikalen Weißbrote gut aussehen indem sie schön aufreißen, andererseits sollten sie für Weißbrote eine gute Frischhaltung haben. Die Brote wurden deshalb relativ groß mit knapp 500 g …

Brot: französisches Bâtard

Brot: französisches Bâtard

Das französische Bâtard ist ein kleines Weißbrot mit Weizensauerteig. Der Teig ähnelt einem Baguette, jedoch ist der Geschmack durch das Verhältnis Krume zu Kruste etwas anders. Den Geschmack gibt maßgeblich der Weizensauerteig. Auch wenn der Anteil des Sauerteiges nur 10 % beträgt, so sollte er möglichst mild sein. Zudem sollte er möglichst triebstark (also warm geführt) sein, da dem Teig nur 0,4 % Frischhefe zugegeben wird. Es entsteht ein tolles französisches Brot mit fein-aromatischer Krume und einer krachenden Kruste mit schönem Ausbund. Beim Abkühlen knistert es schon verführerisch. Und wenn man es anfässt und leicht drückt, hat es dieses Knistern, das guten französischen Broten und Baguettes ausmacht. Das Bâtard schmeckt zu süßen wie salzigen Belägen und Aufstrichen. Es ist zudem ein vorzüglicher Essensbegleiter! Es ist das erste Rezept, das aus dem Buch Larousse – Das Buch vom Brot* von Éric Kayser ausprobiert wurde. Es werden sicherlich weitere Brote daraus folgen.     *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in …

Toastbrot mit Dinkelmehl und Weizenmehl 50:50

Brot: Toastbrot mit Dinkel- und Weizenmehl 50:50

Das Toastbrot mit Dinkel- und Weizenmehl ist eine herzhafte Toastbrotvariante. Die Mehle sind zu gleichem Anteil in Brot enthalten. Für einen etwas kernigeren Geschmack wurde ein Dinkelvollkornmehl verbacken. Ein schönes Toastbrot mit feiner Porung und gutem Geschmack, welches für jede Art von Belag geeignet ist. Was nicht sofort gegessen wird, wird in 9 mm dicke Scheiben aufgeschnitten und bis zur Verwendung im Tiefkühler zwischengelagert. Bei Bedarf werden sie scheibenweise entnommen und frisch getoastet. Dieses Toastbrotrezept wurde aus der Not heraus entwickelt. Das sonst so heiß geliebte Buttermilch-Toastbrot konnte aufgrund nicht-vorrätiger Buttermilch nicht gebacken werden. Ein Vorteig oder Sauerteig für andere Brotvarianten war am Vortag vergessen worden anzusetzen. Gerne nutze ich die vielfältigen Geschmacksverstärker aus Vorteigen oder langer Gare. Doch diesmal musste es ein „schnelles“ Brot werden, das am gleichen Tag noch angeschnitten werden kann. In weniger als 6 Stunden wurde dieses schöne Ergebnis aus dem Ofen geholt. In nur zwei Tagen war eines der beiden Brote bereits aufgegessen. 🙂 Eine Variante mit Vorteig oder Über-Nacht-Gare wird trotzdem demnächst ausprobiert. 😉    

Brötchen Weizenbrötchen

Brötchen: Weizenbrötchen

Frische Brötchen mit möglichst wenig Aufwand am Morgen das liebe ich – so wie bei diesen Weizenbrötchen. Die meiste Arbeit steckt daher am Tag davor. Vorteig, Hautteig, lange kühle Teigruhe für den Geschmack. Heraus kommen Brötchen mit einer röschen Kruste und einer feinporigen Krume. Perfekt für süße wie pikante Beläge. Die Formgebung kann man variieren – rustikal aufgerissen oder klassisch eingeschnitten – so wie man es am liebsten mag.

Baguette mit langer kalter Gare

Brot: Baguette mit langer kalter Gare

Baguettes mit langer kalter Gare – sagenhafter Geschmack, tolle Kruste und mustergültig aufgerissen. Wer perfekte Baguettes aus Frankreich kennt, der weiß, dieses hier kommt dem schon nahe. Kein Vergleich zu den vielerorts – sogar in Frankreich – kaufbaren Quitsche-Baguettes! Mit knuspriger aufsplitternder Kruste und elastischer saftiger klein bis mittelporiger Krume ist dieses Baguette ein unvergleichlicher Allrounder für jede Gelegenheit.

Fladenbrot - Pita - Pide

Brot: Fladenbrot – Pita – Pide

Schon wieder ein Weißbrot, diesmal ein Fladenbrot bzw. Pita / Pide -Brot. Das „schon wieder“ ist eindeutig der Jahreszeit geschuldet. Jetzt im Sommer wird gerne gegrillt sowie Salate und mediteranes Essen zubereitet. Und dafür bevorzugen wir weizenlastige Brote den roggenlastigen. Dieses Fladenbrot hat durch den Vorteig und die zusätzliche lange kalte Führung einen unvergleichlichen Geschmack. Einen Hauch von Orient bringen die wenigen Körner Sesam und Schwarzkümmel. Wobei ich – mangels Schwarzkümmels – schwarzen Sesam verwendet habe. Die Pita hat eine elastische saftige Krume und eine dünne aromatische Kruste. Am besten schmeckt es laufwarm frisch aus dem Ofen. Perfekt passt es zum Grillen und zur Mezzetafel. Aber auch gut zu gegrilltem Gemüse, Wurst und Käse. Einfach ein gern gebackener Allrounder. Was mir besonders gut gefällt ist, dass es am Backtag kaum Zeit in Anspruch nimmt. Ofen vorheizen, Teig aus dem Kühlschrank nehmen, teilen, grob rundwirken, 15 Minuten entspannen lassen, Fladen formen und ab in den Ofen. Perfekt wenn Gäste kommen! Und Zeit um die anderen Essensbegleiter vorzubereiten. Nur planen muss man es, da bereits zwei Tage …

Brot: Landbrot Weizen-Dinkel 70:30

Brot: Landbrot Weizen-Dinkel 70:30

Das Landbrot aus Weizen- und Dinkelmehl im Verhältnis 70:30 ist ein mild-würziges Brot. Es hat eine milde lockere Krume und eine schöne Kruste. Es passt gut zu süßen Aufstrichen und milden Wurst- und Käsesorten. Es lohnt sich gleich die doppelte Menge zu backen. Von der Größe der Laibe passen sie gerade zusammen in den normalen Haushaltsofen. Basis für dieses Rezept war das Landbrot aus dem „Brotbackbuch Nr. 1“*. Es wurde jedoch an die vorhandenen Mehlvorräte angepasst. So wurde das Dinkelmehl 1050 durch Dinkelvollkornmehl ausgetauscht. Der Vorteig durfte bei kühler Raumtemperatur etwa 16 Stunden reifen, anstelle von 24 Stunden Kühlschrankreifung. Die Kühlschrankreifung führt bei mir oft nicht zum gewünschten Ergebnis, zudem hätte sonst der vorgesehene Backzeitraum nicht in die Tagesplanung gepasst. Die Teigausbeute wurde von 160 auf 162 erhöht, da sich beim Kneten herausstellte, dass für die Teigkonsistenz weniger Weizenmehl notwendig war. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.

Pittole - frittierte Hefeteigbällchen

Pittole – frittierte Hefeteigbällchen

Pittole – frittierte Hefeteigbällchen. Es gibt Rezepte und Fotos, die einen jedes Mal anlachen, wenn man ein bestimmtes Buch in der Hand hält. Genau das hat Nicole Stich mit diesem Pittole-Rezept aus ihrem gleichnamigen Buch* zum Blog Delicous Days geschafft. Eigentlich war angedacht diese frittierten Teigbällchen zum Aperitif zu reichen. Die warmen Bällchen waren jedoch so lecker, dass wir nicht mehr mit essen aufhören konnten. Und schlussendlich auf das Hauptgericht verzichteten. 😉 Fatal ist, dass sich das Sättigungsgefühl erst nach unzähligen (=viel zu vielen) Bällchen einstellt. Die Rezeptmenge wäre für drei bis vier Personen als Hauptgericht geeignet. Als „Kleinigkeit“ zum Aperitif ist es für sechs bis acht Personen gedacht. Aber Achtung: die Gäste werden mehr fordern, aber sollte noch eine „richtige“ Hauptspeise oder ein kleines Menü folgen, sollte das Angebot verknappt sein. 🙂 Das Rezept wurde den im Haushalt vorhandenen Mehlsorten angepasst. Das Weizenmehl Typ 550 war aufgrund anderer Backaktivitäten zu stark dezimiert und daher nicht ausreichend vorhanden. Es wurde daher mit Weizenmehl Typ 1050 und 405 ergänzt. Als Frittieröl wurde Sonnenblumenöl verwendet. *=Affiliate-Link zu …