Alle Artikel in: Hefeteig

Brötchen: Weizenbrötchen

Frische Brötchen mit möglichst wenig Aufwand am Morgen das liebe ich – so wie bei diesen Weizenbrötchen. Die meiste Arbeit steckt daher am Tag davor. Vorteig, Hautteig, lange kühle Teigruhe für den Geschmack. Heraus kommen Brötchen mit einer röschen Kruste und einer feinporigen Krume. Perfekt für süße wie pikante Beläge. Die Formgebung kann man variieren – rustikal aufgerissen oder klassisch eingeschnitten – so wie man es am liebsten mag.

Brot: Baguette mit langer kalter Gare

Baguettes mit langer kalter Gare – sagenhafter Geschmack, tolle Kruste und mustergültig aufgerissen. Wer perfekte Baguettes aus Frankreich kennt, der weiß, dieses hier kommt dem schon nahe. Kein Vergleich zu den vielerorts – sogar in Frankreich – kaufbaren Quitsche-Baguettes! Mit knuspriger aufsplitternder Kruste und elastischer saftiger klein bis mittelporiger Krume ist dieses Baguette ein unvergleichlicher Allrounder für jede Gelegenheit.

Brot: Fladenbrot – Pita – Pide

Schon wieder ein Weißbrot, diesmal ein Fladenbrot bzw. Pita / Pide -Brot. Das „schon wieder“ ist eindeutig der Jahreszeit geschuldet. Jetzt im Sommer wird gerne gegrillt sowie Salate und mediteranes Essen zubereitet. Und dafür bevorzugen wir weizenlastige Brote den roggenlastigen. Dieses Fladenbrot hat durch den Vorteig und die zusätzliche lange kalte Führung einen unvergleichlichen Geschmack. Einen Hauch von Orient bringen die wenigen Körner Sesam und Schwarzkümmel. Wobei ich – mangels Schwarzkümmels – schwarzen Sesam verwendet habe. Die Pita hat eine elastische saftige Krume und eine dünne aromatische Kruste. Am besten schmeckt es laufwarm frisch aus dem Ofen. Perfekt passt es zum Grillen und zur Mezzetafel. Aber auch gut zu gegrilltem Gemüse, Wurst und Käse. Einfach ein gern gebackener Allrounder. Was mir besonders gut gefällt ist, dass es am Backtag kaum Zeit in Anspruch nimmt. Ofen vorheizen, Teig aus dem Kühlschrank nehmen, teilen, grob rundwirken, 15 Minuten entspannen lassen, Fladen formen und ab in den Ofen. Perfekt wenn Gäste kommen! Und Zeit um die anderen Essensbegleiter vorzubereiten. Nur planen muss man es, da bereits zwei Tage …

Brot: Landbrot Weizen-Dinkel 70:30

Das Landbrot aus Weizen- und Dinkelmehl im Verhältnis 70:30 ist ein mild-würziges Brot. Es hat eine milde lockere Krume und eine schöne Kruste. Es passt gut zu süßen Aufstrichen und milden Wurst- und Käsesorten. Es lohnt sich gleich die doppelte Menge zu backen. Von der Größe der Laibe passen sie gerade zusammen in den normalen Haushaltsofen. Basis für dieses Rezept war das Landbrot aus dem „Brotbackbuch Nr. 1“*. Es wurde jedoch an die vorhandenen Mehlvorräte angepasst. So wurde das Dinkelmehl 1050 durch Dinkelvollkornmehl ausgetauscht. Der Vorteig durfte bei kühler Raumtemperatur etwa 16 Stunden reifen, anstelle von 24 Stunden Kühlschrankreifung. Die Kühlschrankreifung führt bei mir oft nicht zum gewünschten Ergebnis, zudem hätte sonst der vorgesehene Backzeitraum nicht in die Tagesplanung gepasst. Die Teigausbeute wurde von 160 auf 162 erhöht, da sich beim Kneten herausstellte, dass für die Teigkonsistenz weniger Weizenmehl notwendig war. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.

Pittole – frittierte Hefeteigbällchen

Pittole – frittierte Hefeteigbällchen. Es gibt Rezepte und Fotos, die einen jedes Mal anlachen, wenn man ein bestimmtes Buch in der Hand hält. Genau das hat Nicole Stich mit diesem Pittole-Rezept aus ihrem gleichnamigen Buch* zum Blog Delicous Days geschafft. Eigentlich war angedacht diese frittierten Teigbällchen zum Aperitif zu reichen. Die warmen Bällchen waren jedoch so lecker, dass wir nicht mehr mit essen aufhören konnten. Und schlussendlich auf das Hauptgericht verzichteten. 😉 Fatal ist, dass sich das Sättigungsgefühl erst nach unzähligen (=viel zu vielen) Bällchen einstellt. Die Rezeptmenge wäre für drei bis vier Personen als Hauptgericht geeignet. Als „Kleinigkeit“ zum Aperitif ist es für sechs bis acht Personen gedacht. Aber Achtung: die Gäste werden mehr fordern, aber sollte noch eine „richtige“ Hauptspeise oder ein kleines Menü folgen, sollte das Angebot verknappt sein. 🙂 Das Rezept wurde den im Haushalt vorhandenen Mehlsorten angepasst. Das Weizenmehl Typ 550 war aufgrund anderer Backaktivitäten zu stark dezimiert und daher nicht ausreichend vorhanden. Es wurde daher mit Weizenmehl Typ 1050 und 405 ergänzt. Als Frittieröl wurde Sonnenblumenöl verwendet. *=Affiliate-Link zu …

Brot: rustikales Weißbrot – Pain Rustique nach Hamelmann

Das rustikale Brot – Pain Rustique – ist ein Weißbrot mit Weizenmehl. Das Brot bietet für alle Sinne etwas. Während des Backens verströmt es bereits seinen Duft durch die Wohnung, beim Abkühlen knistert es laut und beim Verkosten sind die elastische Krume und die krachende Kruste ein Genuss. Die Porung ist mittelgroß bis groß, zum Teil sehr ungleichmäßig. Den unvergleichlichen Geschmack erhält es durch den Vorteig, der über Nacht reifen darf. Das rustikale Brot passt hervorragend zu mediteraner Küche sowie zu Salaten, Wurst- und Käse. Das Rezept für das Pain Rustique stammt aus dem Buch von Jeffrey Hamelmann „Bread“*. Es wurde weitgehend übernommen, jedoch wurde die Autolyse weggelassen. Auch wenn die Autolyse verbesserte Aroma- und Teigeigenschaften mit sich bringt, wurde darauf verzichtet, da es beim Handkneten schwer ist, Salz und Hefe ’nachträglich‘ gleichmäßig in den Teig einzuarbeiten. Vergessen wurde bisher immer das Einschneiden des Laibes, was zur Folge hat, dass das Brot am Rand unkontrolliert aufreisst. Aber dieses kleine optische Problem unterstreicht höchstens den rustikalen Charakter. 🙂 *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt …

Brot: Toastbrot mit Buttermilch

Das Toastbrot mit Buttermilch ist endlich ein Toast, durch das gekaufte Toastbrote der Vergangenheit angehören. Obwohl schon seit langem bei Brotwein Brot gebacken wird, dauerte es bis ein Toast ausprobiert wurde. Es wurde dafür gleich ins Standardrepartoir aufgenommen. Der Geruch, den das frische fertige Toastbrot verströmt, ist unglaublich lecker. Sobald die Brote vollständig abgekühlt sind, wird das, was nicht sofort gegessen wurde in Scheiben geschnitten und tiefgekühlt. Bei Bedarf, werden sie scheibenweise entnommen und frisch getoastet. Das Toast schmeckt mit süßen und herzhaften Belägen. Die Idee für dieses Buttermilch-Toastbrot kam von Chili und Ciabatta. Es wurde allerdings vollständig an unseren Geschmack angepasst. Geblieben sind lediglich die Menge an Salz und Buttermilch (1 Becher), alle anderen Komponenten wurden in ihrer Menge verändert. Die stärkste Veränderung ergibt sich durch die Zugabe von lediglich 4 g frischer Hefe anstelle von 1 Päckchen Trockenhefe (lt. Packung entspricht 1 Päcken Trockenhefe = 25 g Frischhefe). Die geringe Hefemenge veränderte entsprechend die Gehzeiten. Am besten gefiel uns die Variante mit Über-Nacht-Gare. Sie brachte ein zusätzliches plus an Geschmack. Dieses Rezept wird …

Brot: Weißbrot

Diese Weißbrot ist feinporig und mild, aber trotzdem hoch aromatisch. Die feinen Aromen entwickeln sich durch die lange Reifung des Vorteiges. Drei Tage darf der Vorteig im Kühlschrank reifen, bis er weiter verarbeitet wird zu einem schönen länglichen Weißbrot. Das Brot passt gut zu süßen Aufstrichen und milde wie reifen Käse. Auch getoastet ist es sehr lecker. Die Idee wurde vom Weißbrot aus dem „Brotbackbuch Nr. 1“* übernommen, jedoch habe ich es an an meine Backverhältnisse angepasst. Da ich keinen Weizensauerteig im Haus hatte, wurde dieser durch eine größere Menge an Vorteig ersetzt. Das Ergebnis überzeugt. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.