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Brötchen: schnelle Sonntagsbrötchen mit über-Nacht-Gare

Mit diesen schnellen Sonntagsbrötchen mit über-Nacht-Gare können sogar Langschläfer frische selbstgebackene Brötchen zum Frühstück genießen! Immer dann, wenn es morgens schnell gehen soll, kommt dieses Rezept zum Einsatz. Zum Brunch, wenn viele Gäste erwartet werden und 1000 Dinge sonst noch zu erledigen sind. Oder auch, wenn der Abend lang werden könnte bzw. am Morgen ausgeschlafen werden soll. Die ganze Arbeit wird bereits am Vorabend erledigt. Kneten, 1. Gare und sogar das Formen. Das Aroma kommt über Nacht mit der 2. Gare im Kühlschrank. Unterstüzt wird er dabei durch ein klein wenig Sauerteig.

Brot: Buttermilchbrot

Das Buttermilchbrot hat eine schöne Kruste und eine saftige-elastische Krume. Es ist ein unkomplizierte Anfängerbrot mit nur 0,7 % Hefe bezogen auf die Gesamtmehlmenge und ohne Sauerteig. Seinen frischen mild-säuerlichen Geschmack erhält das Brot durch die Buttermilch. Durch die über-Nacht-Gare intensiviert sich der Geschmack. Das Buttermilchbrot schmeckt sehr gut zu süßen Aufstrichen und milden Wurst- und Käsesorten.    

Brötchen: Weizenbrötchen

Frische Brötchen mit möglichst wenig Aufwand am Morgen das liebe ich – so wie bei diesen Weizenbrötchen. Die meiste Arbeit steckt daher am Tag davor. Vorteig, Hautteig, lange kühle Teigruhe für den Geschmack. Heraus kommen Brötchen mit einer röschen Kruste und einer feinporigen Krume. Perfekt für süße wie pikante Beläge. Die Formgebung kann man variieren – rustikal aufgerissen oder klassisch eingeschnitten – so wie man es am liebsten mag.

Brot: Baguette mit langer kalter Gare

Baguettes mit langer kalter Gare – sagenhafter Geschmack, tolle Kruste und mustergültig aufgerissen. Wer perfekte Baguettes aus Frankreich kennt, der weiß, dieses hier kommt dem schon nahe. Kein Vergleich zu den vielerorts – sogar in Frankreich – kaufbaren Quitsche-Baguettes! Mit knuspriger aufsplitternder Kruste und elastischer saftiger klein bis mittelporiger Krume ist dieses Baguette ein unvergleichlicher Allrounder für jede Gelegenheit.

Brot: Fladenbrot – Pita – Pide

Schon wieder ein Weißbrot, diesmal ein Fladenbrot bzw. Pita / Pide -Brot. Das „schon wieder“ ist eindeutig der Jahreszeit geschuldet. Jetzt im Sommer wird gerne gegrillt sowie Salate und mediteranes Essen zubereitet. Und dafür bevorzugen wir weizenlastige Brote den roggenlastigen. Dieses Fladenbrot hat durch den Vorteig und die zusätzliche lange kalte Führung einen unvergleichlichen Geschmack. Einen Hauch von Orient bringen die wenigen Körner Sesam und Schwarzkümmel. Wobei ich – mangels Schwarzkümmels – schwarzen Sesam verwendet habe. Die Pita hat eine elastische saftige Krume und eine dünne aromatische Kruste. Am besten schmeckt es laufwarm frisch aus dem Ofen. Perfekt passt es zum Grillen und zur Mezzetafel. Aber auch gut zu gegrilltem Gemüse, Wurst und Käse. Einfach ein gern gebackener Allrounder. Was mir besonders gut gefällt ist, dass es am Backtag kaum Zeit in Anspruch nimmt. Ofen vorheizen, Teig aus dem Kühlschrank nehmen, teilen, grob rundwirken, 15 Minuten entspannen lassen, Fladen formen und ab in den Ofen. Perfekt wenn Gäste kommen! Und Zeit um die anderen Essensbegleiter vorzubereiten. Nur planen muss man es, da bereits zwei Tage …

Brot: Toastbrot mit Buttermilch

Das Toastbrot mit Buttermilch ist endlich ein Toast, durch das gekaufte Toastbrote der Vergangenheit angehören. Obwohl schon seit langem bei Brotwein Brot gebacken wird, dauerte es bis ein Toast ausprobiert wurde. Es wurde dafür gleich ins Standardrepartoir aufgenommen. Der Geruch, den das frische fertige Toastbrot verströmt, ist unglaublich lecker. Sobald die Brote vollständig abgekühlt sind, wird das, was nicht sofort gegessen wurde in Scheiben geschnitten und tiefgekühlt. Bei Bedarf, werden sie scheibenweise entnommen und frisch getoastet. Das Toast schmeckt mit süßen und herzhaften Belägen. Die Idee für dieses Buttermilch-Toastbrot kam von Chili und Ciabatta. Es wurde allerdings vollständig an unseren Geschmack angepasst. Geblieben sind lediglich die Menge an Salz und Buttermilch (1 Becher), alle anderen Komponenten wurden in ihrer Menge verändert. Die stärkste Veränderung ergibt sich durch die Zugabe von lediglich 4 g frischer Hefe anstelle von 1 Päckchen Trockenhefe (lt. Packung entspricht 1 Päcken Trockenhefe = 25 g Frischhefe). Die geringe Hefemenge veränderte entsprechend die Gehzeiten. Am besten gefiel uns die Variante mit Über-Nacht-Gare. Sie brachte ein zusätzliches plus an Geschmack. Dieses Rezept wird …