Alle Artikel in: Weizen

Brot: Buttermilchbrot

Das Buttermilchbrot hat eine schöne Kruste und eine saftige-elastische Krume. Es ist ein unkomplizierte Anfängerbrot mit nur 0,7 % Hefe bezogen auf die Gesamtmehlmenge und ohne Sauerteig. Seinen frischen mild-säuerlichen Geschmack erhält das Brot durch die Buttermilch. Durch die über-Nacht-Gare intensiviert sich der Geschmack. Das Buttermilchbrot schmeckt sehr gut zu süßen Aufstrichen und milden Wurst- und Käsesorten.    

Brot: Toastbrot mit Weizen- und Dinkelmehl 70:30

Dieses Toastbrot mit Weizenmehl und Dinkelvollkornmehl 70:30 ist ein klarer Favorit. Ein ordentlicher Anteil des Mehles wurde als Vorteig angesetzt und erhält dadurch einen unglaublich tollen Geschmack. Insgesamt wurden nur 1,2 % Hefe auf dem Mehlanteil zugesetzt. Es braucht dadurch einige Zeit bis sich das Teigvolumen backfertig vergrößert hat. Belohnt wir man für die Geduld dann mit einer tollen wattig-elastischen Krume und einem unvergleichlichen Geschmack! Es durftet schon beim Backen richtig gut. Das fertige Toast schmeckt auch ungetoastet wirklich gut, sogar noch am nächsten Tag! Das schaffen nicht mal viele Brote aus ‚Backstuben’… Geschmacklich passt das Toast super zu allen süßen Aufstrichen, Käse und Wurst. Aber auch mit geräuchertem Lachs ist es einfach gut. Meistens wird hier Toastbrot nach dem vollständigen Auskühlen noch am gleichen Tag in etwa 8-9 mm dicke Scheiben aufgeschnitten und eingefroren. Bei Bedarf wird es Scheibenweise entnommen und noch tiefgekühlt getoastet. So hat man immer frische Scheiben Brot, auch wenn mal vergessen wurde ein Stück herauszulegen. Vor einiger Zeit wurde schon einmal ein Toastbrotrezept mit Dinkelvollkorn- und Weizenmehl verblogt. Das Toastbrot …

Brot: Roggen-Weizen-Ring mit Sauerteig 75:25

Und wieder ein neues Rezept für ein Roggenmischbrot – einen Roggen-Weizen-Ring mit Sauerteig. Das Schöne bei diesem Brot ist – neben dem Geschmack natürlich (!) – die Form. Es ist ein optisches Highlight auf Buffets von Feiern und bei Grillabenden. In kleine Scheiben geschnitten ist es gut portionierbar. Es passt sehr gut zu allen kräftigen Wurst- und Käsesorten, sowie auch zu Dips und Salaten. Aufgrund des Roggen-Weizen-Mehlverhältnisses von 75 : 25 % hat der Ring einen kräftigen Roggengeschmack. Nachdem gut 40 % des Roggenmehls bzw. ca. 30 % der Gesamtmehlmenge versäuert wird, kann das Brot etwas säuerlicher werden. Durch die höhere Roggenversäuerung kommt das Brot allerdings ohne zusätzliche Hefe aus. Wird der Sauerteig vor allem zu Anfang wärmer geführt, bildet sich die Säure nicht so stark aus und es werden zudem die Sauerteig-Hefen gefördert. Die Krume des Roggen-Weizen-Rings ist saftig ohne zu schwer zu sein. Bei der Kruste muss man sich etwas gedulden, damit sie schön rösch wird, muss man die letzten Minuten etwas mutiger sein. Zorra hat gerade den 10-jährigen Geburtstag ihres Sauerteigs gefeiert …

Brot: Rustikales Bauernbrot mit Sauerteig

Ein rustikales Bauernbrot mit Sauerteig wollte ich schon lange mal wieder backen. Nachdem in letzter Zeit doch häufiger weizenlastige Brote auf den Tisch kamen, schwebte mir ein kräftiges und doch mildsäuerliches Roggenmischbrot vor. Entschieden habe ich mich für ein rustikal aufreißendes Brot mit 65 % Roggenmehl und 35 % Weizenmehl. Es wurde schön kräftig gebacken, so dass es eine tolle splitternde Kruste erhielt. Die Krume ist sehr aromatisch, saftig und locker. Das Bauernbrot mit Sauerteig passt hervorragend zu kräftigen Wurst- und Käsesorten. Als Sauerteig wurde der Roggensauerteig verwendet. Gut 25 % der Roggenmehlmenge wurde versäuert. Da mir der Sauerteiganteil auf die Gesamtteigmenge etwas gering vorkam, wurde für die Erhöhung der Triebkraft noch etwas Frischhefe zugeben. Mit 1,2 % der Gesamtmehlmenge, ist diese jedoch niedrig angesetzt. Wie aufmerksame Leser mitbekommen haben, nehme ich gerne an der BreadBakinDay-Reihe von Zorra aka 1x umrühren bitte aka kochtopf teil. Man wird immer wieder dazu inspiriert, auch mal etwas neues auszuprobieren. Zorra hat festgestellt, dass ihr Sauerteig gerade 10 Jahre alt wird. Aus diesem Grund feiert sie eine virtuelle Geburtstagsparty. …

Brot: Weißbrot mit Biga

Wieder wurde etwas Neues ausprobiert – diesmal ein Weißbrot mit Biga. Biga gehört zu den Vorteigen und besteht wie ein Poolish aus Wasser, Mehl und Hefe. Im Gegensatz zum Poolish wird er allerdings fester und kühler geführt, so wie im Glossar unter Biga beschrieben. Als Mehl wurden Weizenmehl 550 und 1050 gemischt verwendet. Es entstand ein Brot mit einer dünnen Kruste und einer feinporigen aromatischen Krume. Es erinnerte stark an ein feinporiges Ciabatta. Es passt hervorragend zu Antipasti und italienischen Wurst- und Käsesorten. Das Weißbrot mit Biga reiche ich zum BreadBakingDay BBD #79 – Brote mit Biga von Zorra ein.    

Brot: rustikales Weißbrot

Das rustikale Weißbrot ist in nur 8 Stunden fertig und hat für die kurze Zeit ein richtig tolles Aroma. Geschmack geben ein schneller Vor- und Weizensauerteig. Das Resultat hat eine elastische feinporige Krume und eine dünne krachende Kruste. Es passt hervorragend zu mediteraner Küche sowie zu Wurst- und Käse, aber auch zu gebeiztem Lachs. Beim Rezept wurde improvisiert. Denn am Tag vor Weihnachten wurde entschieden, ein Brot für den Heiligen Abend vorzubacken, um es dann zur Familie mitzunehmen. Allerdings war zu dem Zeitpunkt weder ein Vor- noch ein Sauerteig angesetzt worden. Geschmack bringen sollte ein Vorteig mit etwas mehr Hefe (2 g) und ein Weizensauerteig, der (notgedrungen) mit kaltem unaufgefrischten Anstellgut angesetzt wurde. Damit beides schnell reifen und Triebkraft aufbauen kann, wurde gut warmes Wasser verwendet und die Teige im Ofen bei eingeschalteter Ofenlampe einige Stunden geführt. Beim Aufarbeiten der Teiglinge war die Form wichtig. Einerseits sollten die rustikalen Weißbrote gut aussehen indem sie schön aufreißen, andererseits sollten sie für Weißbrote eine gute Frischhaltung haben. Die Brote wurden deshalb relativ groß mit knapp 500 g …

Brot: Kartoffelbrot mit Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl

Nachdem so viele von Kartoffeln im Brot schwärmen, wollte ich es ebenfalls ausprobieren – hier nun ein sehr nettes Kartoffelbrot mit Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl. Das Verhältnis der Mehlarten Weizen : Dinkel : Roggen liegt bei 60 : 20 : 20. Um ein schönes Aroma zu erhalten, wurde ein Vorteig mit Dinkelvollkornmehl angesetzt und das Roggenmehl vollständig mit Roggensauerteig versäuert. Herausgekommen ist ein mildes und doch sehr aromatisches Brot mit saftiger lockerer Krume und eher dünner Kruste. Es schmeckt hervorragend zu milden Wurst- und Käsesorten wie auch zu süßen Aufstrichen. Durch die Kartoffeln hat es eine sehr gute Frischhaltung. Das Kartoffelbrot reiche ich zum BreadBakingDay BBD #78 – Kartoffelbrote von Dagmars Brotecke und der BBD-Reihe von Zorra ein.    

Brot: französisches Bâtard

Das französische Bâtard ist ein kleines Weißbrot mit Weizensauerteig. Der Teig ähnelt einem Baguette, jedoch ist der Geschmack durch das Verhältnis Krume zu Kruste etwas anders. Den Geschmack gibt maßgeblich der Weizensauerteig. Auch wenn der Anteil des Sauerteiges nur 10 % beträgt, so sollte er möglichst mild sein. Zudem sollte er möglichst triebstark (also warm geführt) sein, da dem Teig nur 0,4 % Frischhefe zugegeben wird. Es entsteht ein tolles französisches Brot mit fein-aromatischer Krume und einer krachenden Kruste mit schönem Ausbund. Beim Abkühlen knistert es schon verführerisch. Und wenn man es anfässt und leicht drückt, hat es dieses Knistern, das guten französischen Broten und Baguettes ausmacht. Das Bâtard schmeckt zu süßen wie salzigen Belägen und Aufstrichen. Es ist zudem ein vorzüglicher Essensbegleiter! Es ist das erste Rezept, das aus dem Buch Larousse – Das Buch vom Brot* von Éric Kayser ausprobiert wurde. Es werden sicherlich weitere Brote daraus folgen.     *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in …

Brot: Roggenmischbrot mit Weizen- und Dinkelmehl 60:30:10

Es sollte mal wieder ein Roggenmischbrot geben – darum wurde das Roggenmischbrot mit Weizen- und Dinkelmehl im Verhältnis 60:30:10 ausgewählt. Es entsteht ein sehr aromatisches Brot mit einer krachenden Kruste. Die Säure ist angenehm mild. Es passt zu süßen wie salzigen Belägen und Aufstrichen. Favorisiert werden allerdings kräftige Wurst- und Käsesorten.

Brot: Toastbrot mit Dinkel- und Weizenmehl 50:50

Das Toastbrot mit Dinkel- und Weizenmehl ist eine herzhafte Toastbrotvariante. Die Mehle sind zu gleichem Anteil in Brot enthalten. Für einen etwas kernigeren Geschmack wurde ein Dinkelvollkornmehl verbacken. Ein schönes Toastbrot mit feiner Porung und gutem Geschmack, welches für jede Art von Belag geeignet ist. Was nicht sofort gegessen wird, wird in 9 mm dicke Scheiben aufgeschnitten und bis zur Verwendung im Tiefkühler zwischengelagert. Bei Bedarf werden sie scheibenweise entnommen und frisch getoastet. Dieses Toastbrotrezept wurde aus der Not heraus entwickelt. Das sonst so heiß geliebte Buttermilch-Toastbrot konnte aufgrund nicht-vorrätiger Buttermilch nicht gebacken werden. Ein Vorteig oder Sauerteig für andere Brotvarianten war am Vortag vergessen worden anzusetzen. Gerne nutze ich die vielfältigen Geschmacksverstärker aus Vorteigen oder langer Gare. Doch diesmal musste es ein „schnelles“ Brot werden, das am gleichen Tag noch angeschnitten werden kann. In weniger als 6 Stunden wurde dieses schöne Ergebnis aus dem Ofen geholt. In nur zwei Tagen war eines der beiden Brote bereits aufgegessen. 🙂 Eine Variante mit Vorteig oder Über-Nacht-Gare wird trotzdem demnächst ausprobiert. 😉