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Babyspinat-Salat mit warmen Kartoffeln und Stremellachs

Babyspinat-Salat mit warmen Kartoffeln und Stremellachs

Der Babyspinat-Salat mit Saure-Sahne-Dressing wird mit warmen Kartoffeln und Stremellachs zu einem leckeren frischen Frühlingssalat zum Sattessen. Jetzt, wo es endlich ein paar warme Tage gibt, liebe ich solche unkomplizierten frischen Gerichte für die man nicht lange in der Küche bleiben muss. Ideal ist es, wenn der Salat mit kleinen festkochenden Kartoffeln gemacht wird. Perfekt wären Bamberger Hörnchen. Als Salat kann man jeden Salat verwenden. Ergänzen kann man ihn noch mit einer ganzen Reihe von Küchenkräutern. Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Dill, Kerbel, Sauerampfer – einfach alles was das Küchenbrett oder der Gemüsehändler so vorrätig hat. Für eine pikante Schärfe eignen sich Schalotten und Frühlingszwiebeln. Wer keinen Stremellachs zur Hand hat, der kann auch geräucherten Lachs verwenden. Allerdings ist der Stremellachs durch seine Größe und Zubereitung was Saftigkeit und Mundgefühl angeht hier meiner Meinung nach schöner. Stremellachs gibt es bei mir immer mal wieder als Teil einer gemischten Räucherfischplatte. Ab und zu bleibt noch etwas übrig, so dass manchmal noch damit gekocht wird. Dieser Salat entstand aus etwas übrig gebliebenem Stremellachs und einem Blick in den Kühlschrank, …

Sellerie-Salat mit Oliven, Granatapfel und Walnuss

Sellerie-Salat mit Oliven, Granatapfel und Walnuss

Der Sellerie-Salat mit Oliven, Granatapfel und Walnuss ist ein feiner fruchtiger-pikanter Salat. Leicht süßlich durch Granatapfel und Sellerie, salzig durch die Oliven und nussig-bissfest durch die Walnüsse. Auch optisch ist er ein Highlight. Ihn kann man gut als vegetarisches Gericht mit etwas Brot solo oder zu gebratenem Fleisch genießen. Der Sellerie-Salat erinnert ein wenig an eine mediterane Variante eines Waldorfsalats, in dem ja auch Früchte – Äpfel und manchmal Rosinen – sowie Nüsse mit Sellerie kombiniert werden und leicht pikant abgeschmeckt wird. Der Sellerie-Salat repräsentiert gut die doch noch stark winterlastige Gemüseküche im Frühling. Es ist ja alles erst im Werden und da ich das meiste Gemüse als Ernteanteil das Kartoffelkombinat beziehe, erhalte ich aktuell immer noch viel Lagergemüse. Bei Sellerie finde ich das auch nicht schlimm, denn wenn man gerade diesen Selleriesalat macht, so bleibt immer noch die Möglichkeit daraus eine Gemüsebrühe zu kochen. Manchmal ist die saisonal geprägte Küche zuweilen auch anstrengend. Im Frühling fällt es besonders auf, wenn auf Fotos anderer Blogger frische Tomaten, Paprika und Zucchini zu sehen sind. Einerseits ist …

Spinatsuppe mit knusprigen Parmesanchips

Spinatsuppe mit knusprigen Parmesanchips

Die Spinatsuppe mit Parmesanchips ist eine italienisch inspirierte Suppe mit leicht pikanter Note. Das besondere an ihr sind die knusprigen Parmesanchips. Sie bringen die herbe Salzigkeit und den typischen vollen Umami-Geschmack. Die Spinatsuppe wird wie eine klassische Kräutersuppe mit Hühner- oder Gemüsebrühe sowie Kartoffeln zur Bindung hergestellt. Leicht pikante wird sie durch etwas Knoblauch und einen Hauch Muskatnuss. Beim Abschmecken sollte man vorsichtig sein, damit der feine Geschmack des Spinats erhalten bleibt. Um der Suppe Frische zu geben wird ein großer Klecks saure Sahne mit auf den Teller gegeben.

Kartoffel-Petersilienwurzel-Stampf mit Feldsalat-Pesto

Kartoffel-Petersilienwurzel-Stampf mit Feldsalat-Pesto

Der Kartoffel-Petersilienwurzel-Stampf mit Feldsalat-Pesto ist ein schmackhaftes vegetarisches Alltagsessen. Zugegebenermaßen etwas rustikal, aber es kann ja nicht jeden Tag ein aufwendiges fleischhaltiges Festessen geben! Es ist einem Kartoffel-Sellerie-Püree nicht unähnlich, hat aber eine feinere Note durch die Petersilienwurzel. Wenn man vom Olivenöl und dem Parmesankäse absieht, dann hat das Gericht durch das Feldsalat-Pesto mit Sonnenblumenkernen eine doch starke regional-saisonale Komponente im Frühling. 🙂 Entstanden ist es, als ich in den Kühlschrank schaute und sowohl der Feldsalat wie auch die Petersilienwurzel um möglichst baldigen Verzehr baten. 😉 Kartoffel-Sellerie-Pürree ist ja sehr gängig, also warum nicht stattdessen die doch geschmacklich nicht so weit fernen Petersilienwurzeln verwenden? Das war also schon einmal „fix“. Doch wie den Feldsalat unterbringen? Als Beilagensalat mit Essig-Öl oder einfach mit unter den Stampf rühren? Oder etwas ähnliches aus dem Feldsalat machen, wie mit dem Posteleinsalat mit pikanter Sauce? Die doch sehr herzhafte Variante mit Sardellen und Walnüssen konnte ich mir für den zarten Feldsalat nicht vorstellen. Aber ein Feldsalat-Pesto mit Sonnenblumenkernen hörte sich super an! Durch die Sonnenblumenkerne dezenter. Ein paar Cocktailtomaten fanden …

Feldsalat-Pesto mit Sonnenblumenkernen

Feldsalat-Pesto mit Sonnenblumenkernen

Das Feldsalat-Pesto mit Sonnenblumenkernen ist eine tolle winterliche Pesto-Variante. Um den feinen Geschmack des Feldsalates nicht zu überdecken, habe ich dieses Mal Sonnenblumenkerne als „Nüsse“ verwendet. Ansonsten ist Parmesankäse und ganz wenig Knoblauch drin. Beim Knoblauch mag ich hier wirklich nur eine Minidosis als Gewürznouance. Je nachdem, wie viel Olivenöl man dazugibt, ist das Feldsalat-Pesto eher ein Aufstrich oder ein klassisches cremigeres Pesto für Pasta. Auch als Suppen-Toppic kann man es verwenden. Das Feldsalat-Pesto entstand als ich für den Kartoffel-Petersilienwurzel-Stampf noch etwas suchte, das dem rustikalen Stampf etwas Pfiff geben sollte und ich auf einen normalen Beilagensalat keine Lust hatte. Da das Kartoffelkombinat keine beheizten Gewächshäuser hat, merkt man jetzt im (Vor-) Frühling erst richtig, wie wenig grün es aktuell eigentlich nur gibt. Saisonal heißt momentan an frischem Grün: Feldsalat und Posteilein und der allererste Babyspinat. Ansonsten hauptsächlich Lagergemüse, wobei das mit diesem Pesto durchaus delikat auf den Tisch kommen kann. 🙂

Orangen-Zwiebel-Salat mit Oliven und Koriander

Orangen-Zwiebel-Salat mit Oliven und Koriander

Der Orangen-Zwiebel-Salat mit Oliven und Koriander ist meine Entdeckung des Winters! Die Orangen werden pikant mit Zimt, Cayennepfeffer und Paprika gewürzt. Die Oliven bringen eine kleine salzige Note mit, hauchdünne Zwiebelringe sorgen für einen gewissen crunch und eine dezente Zwiebelschärfe. Das Koriandergrün rundet durch seine leichte Frische das Ganze ab. Manche Rezepte hören sich so ungewöhnlich an, dass sie einerseites auf der Liste „unbedingt auprobieren“ stehen, andererseits auch regelmäßig in der Liste wieder nach unten wandern. Orangen und Zwiebeln in einem Salat zu kombinieren würde mir nicht einfallen. Aber sie war so gut, dass ich sie in einer Woche gleich zweimal gemacht habe! Besonders gefallen hat mir die leichte Schärfe der Zwiebeln und die Zimt-Cayennepfeffer-Paprika-Gewürzmischung, die ein ganz leichtes Schärfegefühl zusammen mit der Süße der Orange auf der Zunge erzeugte. Ganz wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Zwiebel hauchdünn geschnitten ist. Ist sie zu dick, ist das Mundgefühl nicht mehr so einzigartig. Bei den Oliven wären echte entsteinte schwarze Oliven die beste Wahl, denn sie haben die richtige Salzigkeit.

Lammkarree mit Rosmarin und Knoblauch

Lammkarree mit Rosmarin und Knoblauch

Das rosa gebratene Lammkarree mit Rosmarin und Knoblauch wird hier ganz klassisch mit Kartoffelgratin und grünen Bohnen serviert. Dazu noch eine köstliche Sauce auf Rinderfond-Rotwein-Basis. Ein richtiges Festessen, wie es sich für Ostern gehört! Ich liebe Lammfleisch! Leider kommt es bei mir nur sehr selten auf den Tisch, denn ich habe noch keine perfekte Bezugsquelle gefunden. Und da es so selten ist, entscheide ich mich dann meistens für bewährte Zubereitungsmethoden. Olivenöl mit Rosmarin und Knoblauch aromatisieren, darin das Lammkarree von allen Seiten anbraten und anschließend im Ofen fertig garen. Nichts kompliziertes also, zumindestens bei Fleisch und den Beilagen grüne Bohnen und Gratin dauphinois – Kartoffelgratin. Die Sauce dagegen ist schon etwas aufwendiger, aber was macht man nicht alles für ein Festessen?! Und da die Sauce so genial ist, erhält sie einen eigenen Blogeintrag. 😉

Eiersalat mit Speck - ein herzhafter Aufstrich

Eiersalat mit Speck – ein herzhafter Aufstrich

Ein Eiersalat mit Speck ist ein leckerer herzhafter Aufstrich. Leider denkt man viel zu selten daran ihn selbst herzustellen, da er irgendwie aus der Mode gekommen ist. Ich vermute mal, dass seine ständige Verfügbarkeit in den Kühlregalen der Supermärkte und der dort fade Geschmack dazu beigetragen hat. Dabei ist es kinderleicht und gehört zu den sehr einfach herzustellenden Aufstrichen. Man kan ihn ganz klassisch mit Spargel und Champignons, aber auch fruchtig mit Mandarine oder eben wie hier herzhaft mit Speck machen. Die Variationsmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Wieder in den Fokus geriet der Eiersalat als vor gerade Mal drei Wochen ein guter Freund klassischen Eiersalat zum Fondue gemacht. Zu viert waren wir ganz begeistert, da jeder den Salat schon länger nicht mehr gegessen hatte. Aber auch durch die Rettungstruppe mit der Geburtstagsrettung „Rettet das Ei“ erhalten gleich mehrere Eiersalate eine Neuauflage. Was es mit der Rettungstruppe auf sich hat, warum das Ei gerettet werden muss und welche tollen Rezepte herausgekommen sind, steht gleich im Anschluss an das Rezeptes. #wirrettenwaszurettenist Die Rettungstruppe um Susi und Sina retten …

Brotsuppe mit Käse - Brotreste lecker verwerten

Brotsuppe mit Käse – Brotreste lecker verwerten

Die Brotsuppe mit Käse ist eine leckere sehr einfache Suppe aus Brotresten. An Zutaten benötigt sie fast nichts, aber diese müssen in allerbester Qualität sein. Das beginnt mit gutem handwerklich hergestellten Brot. Prinzipiell sind alle Brotsorten geeignet, von reinen Roggenvollkornbroten bis zu hellen Brötchen. Ich mag da alle Sorten, die nicht zu sauer sind: also wenn Roggenbrot, dann ein mild-säuerliches Brot. Am liebsten sind mir Weizenmischbrote. Weitere Hauptzutat ist die Brühe. Diese sollte selbstgekocht und möglichst kräftig sein. Meine Favoriten sind selbstgekochte Fleischbrühe und Rinderkraftbrühe. Auch gut, aber nicht mehr perfekt finde ich Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe dazu. Bei der Kombination Brühe-Brot würde ich sagen, je milder die Brühe umso milder / heller sollte das Brot werden. Als dritte Hauptzutat der Brot-Käse-Suppe muss der Käse gut sein. Am liebsten sind mir hier mittelkräftige bis kräftige Bergkäse, aber auch andere würzige Käse sind passend. Da kann man ein wenig ausprobieren. Völlig ungeeignet sind junger Gauda oder geschmackslose junge Emmentaler, auch weniger geeignet sind Ziegen- und Schafskäse. Wer hier bei der Qualität der drei Hauptzutaten der Brot-Käse-Suppe spart, …