Alle Artikel in: Grillen – Barbecue BBQ

Nackenkotelett gegrillt, mit italienischen Kräutern mariniert

Wenn es das Wetter zulässt, wird gegrillt – dieses Mal Nackenkoteletts, die mit italienischen Kräutern mariniert wurden. Wie erwartet war das Fleisch butterzart und die Marinade hat den Fleischgeschmack wunderbar unterstützt. Die Kräuter wachsen bei mir auf dem Balkon, so dass einfach einige Stängel abgeschnitten werden. Mal ein bisschen mehr von dem einen Kraut, mal von dem anderen. So wie es gerade passt und der Laune entspricht. 😉 Als perfekte Beilage zu den italienisch marinierten Nackenloteletts waren die Paprika-Zwiebel-Spieße.

Gegrillte Paprika-Zwiebel-Spieße

Zu Fleisch grillen wir gerne Paprika-Zwiebel-Spieße, denn gegrilltes Gemüse ist einfach lecker. Seitdem wir die langen Spieße haben, macht das auch richtig Spaß und die Finger danken es. 😉 Eigentlich geht es nicht einfacher. Paprika und Zwiebel in Stücke schneiden, nacheinander aufgespießen und auf den Grill legen. Damit sie perfekt gelingen, sollte man drei Dinge beachten. Wichtigster Punkt ist, dass die Zwiebeln nicht in Stücke, sondern in einzelnen Zwiebelschichten auf den Spieß müssen. Nur dann hat die Zwiebel die Chance gleich schnell gar zu werden wie die Paprika. Auch wichtig, die Gemüsestücke mit Öl einpinseln. So erreicht man, dass Paprika und Zwiebeln leichter anfangen zu brutzeln und leicht süßlich karamelisieren. Und als letzten Punkt – gaaanz viel Geduld haben und nicht zu heiß grillen. Nur dann werden die Stücke schön gar ohne zu verbrennen und erhalten dennoch einige Röststoffe. Weiteres Rezept für Spieße: gegrillte Hähnchenspieße.

Hähnchenspieße gegrillt, asiatisch mariniert

Vor kurzem zogen lange Grillspieße ein, so dass nun fleißig Spieße gegrillt werden – so wie diese asiatisch marinierten Hähnchenspieße. Dass es sehr einfach und noch dazu extrem lecker ist Fleisch selbst zu marinieren, zeigte ich schon bei den gegrillten Nackenkotelettes. Die waren auch mit asiatischen Gewürzen mariniert, aber die Mischung hier ist ganz anders. Die Kombi Hühnchen und Sojasauce gefällt gut!

Nackenkotelett gegrillt, asiatisch mariniert

Es sollte gegrillt werden. Das war beim letzten Einkauf im Prinzip alles, was vorher fest stand. Möglichst nicht schon wieder etwas, was wir dieses Jahr schon hatten und bereits verbloggt war. Spareribs, Cevapcici und Steak saignat schieden somit aus, Bratwürstchen und Spieße ebenfalls. Die Auslage des Metzgers war dann entscheidend. Dort waren Nackenkoteletts vom Schwein im Angebot. Schön marmoriert und mit ansprechenden Fettstreifen. Wichtig fürs Grillen, denn das Fett gibt Geschmack und verhindert, dass das Fleisch trocken wird. Der Knochen ist zwar zum Grillen nicht so praktisch, aber den kann man ja vorher entfernen. Also wurden diese schönen Stücke mitgenommen. Zu Hause war dann die Frage, ob und wie das Fleisch mariniert werden soll. Seit vielen Jahren kaufen wir kein vormariniertes Fleisch mehr. Denn man kann dabei weder beurteilen, wie das Fleisch ursprünglich aussah (Marmorierung, Sehnen, Fettstreifen), noch sonst eine Frische- und Qualitätskontrolle vornehmen. Sollte es mal wieder die „Standardmarinade“ mit gemischten italienischen Kräutern werden? Nein, doch mal etwas anderes. Chili, Ingwer und Knoblauch war vorhanden – also eine gute Basis für eine asiatische Marinade. …

Dry aged Steak saignant – Steaks wie in Frankreich

Ein dry aged Steak saignant – das ist für mich der Steakhimmel! Denn da kommen gleich zwei perfekte Dinge zusammen – ein gut gereiftes Steak und meine favorisierte Steak-Garstufe. Bei dry aged erhalte ich mit Sicherheit fast uneingeschränkte Zustimmung, beim Gargrad meist eher Erstaunen. Denn ’saignant‘ kennt man in Deutschland kaum. Sogar Köche kennen diesen Begriff oft nicht und nur selten bestellen Gäste in Deutschland überhaupt eine Garstufe, bei der der Kern oder der innere Kern des Fleisches noch roh ist. In Frankreich dagegen ist saignant die am häufigsten bestellte Steakgarstufe! Und genau dort habe ich sie kennen und lieben gelernt. Frankreich ist für mich ein Steak-Land. Mit ihrer Art ein Rind zu zerteilen fängt es an, z.B. mit Fleischteilen, die dort kurzgebraten werden anstelle wie in Deutschland im Schmortopf oder in die Wurst zu landen (z.B. Onglet = Nierenzapfen). Und dann natürlich wie weit ein Steak durchgebraten wird. Insgesamt mag man es in Frankreich roher als in Deutschland und England. Allein, wenn man bedenkt, was in Deutschland üblicherweise als ‚medium‘ serviert wird, würde ich …

Pikante Bärlauchbutter – perfekt zu Steaks

Das Rezept für pikante Bärlauchbutter ist so einfach wie genial. Gehackte Bärlauchblätter und einige kleingeschnittene Kapern und Sardellen werden mit Butter gemischt. Müssen Kapern und Sardellen wirklich sein – fragen sich sicherlich einige. Ja, denn sie sind wenig genug, dass man sie nicht heraus schmeckt, aber sie sind es, die für den pikanten, vollmundigen Geschmack verantwortlich sind. Frische kommt noch durch etwas Zitronenschale. Die pikante Bärlauchbutter passt perfekt zu allem Kurzgebratenen, wo man sonst Kräuterbutter verwenden kann. Sina von giftigeblonde liebt Bärlauch und lädt zum Event #Bärlauchliebe 2016 ein. Dort findet man viele weitere Bärlauchrezepte.

Spareribs gegrillt – gegrillte Rippchen

Spareribs gegrillt / gegrillte Rippchen sind ein Klassiker des Barbecues BBQ. Fleisch, welches vom Knochen fällt und mit einer wunderbar karamelisierten Marinade auf dem Grill knusprig gegrillt wird. So stelle ich mir gute Spareribs vor. In meiner Version werden die Rippchen vorgekocht. Das hat den Vorteil, dass das Fleisch zwischen den Knochen definitiv gar ist und sich perfekt von den Rippen löst. Dass dabei noch eine gute Fleichbrühe für eine Suppe durch das Vorkochen entsteht, ist ein durchaus willkommener Nebeneffekt. Die Würzung kommt zum einen durch einen Rub (Würzmischung) zustande, mit der das vorgekochte Fleisch eingerieben wird und etwas einziehen darf. Zum anderen wird eine fruchtig-süß-sauer-scharfe Sauce hergestellt. Mit dieser wird das Fleisch auf dem Grill bestrichen, so dass die Sauce karamelisiert und den unvergleichlichen Geschmack guter Spareribs bringt. Bei der Fleischmenge kommt es darauf an, ob weiteres Fleisch (Steak, Würstchen, Cevapcici, etc.) oder Gemüse (z.B. Mais) gegrillt wird und es noch Salate gibt. Dann reichen 250 g pro Personen. Werden nur Spareribs gegrillt und maximal noch ein grüner Salat dazu geben, dann sollte man …

Cevapcici – Retro-Grillen

Cevapcici gab es früher oft zum Wochenend-Familien-Grillen. Damals gehörten sie standardmäßig dazu! Ohne einen wirklichen Grund – außer vielleicht etwas mehr Bequemlichkeit – wurden sie immer seltener. Andere Dinge wurden vermehrt zum Grillen eingekauft, z.B. Steaks und Bratwürstchen. Letztens wurden fertige Cevapcicis in der Fleischtheke gesichtet. Schnell war der Entschluss gefasst, Cevapcicis wieder einmal selbst herzustellen. Denn dann weiß man, welche Zutaten drin sind! Und ja, sie sind immer noch sehr lecker! Bei der Würzung mit Knoblauch, Salz, Paprika und Pfeffer muss man ausprobieren, wie man die Cevapcici am liebsten mag. Sind Kinder dabei und mag man es eher etwas milder, dann ist die untere Gewürzmenge richtig. Isst man gerne würzig, dann kann auch die obere Gewürzmenge verwendet werden. Beim Abschmecken des rohen Fleisches merkt man schnell, wie viel Würzung man gerne hätte. Die Cevapcici können natürlich sofort nach Herstellung auf den Grill gelegt werden. Noch besser werden sie allerdings, wenn sie einige Stunden im Kühlschrank durchziehen können. Die Mengenangabe ist bewusst ziemlich ungenau gehalten. Denn beim Grillen ist immer das Problem, wie viel essen …

Gegrillte Maiskolben mit Peperoni-Zitronenschale-Parmesan

Freunde haben uns auf gegrillte Maiskolben mit Peperoni-Zitronenschale-Parmesan gebracht. Seitdem haben sie bei Brotwein die klassische Variante mit Butter oder Kräuterbutter praktisch vollständig abgelöst. Die Mischung kombiniert die Geschmacksrichtungen salzig-sauer(frisch)-scharf-süß perfekt durch Parmesankäse-Zitronenschale-Peperoni-Mais. Sie steht äußerst schnell auf dem Tisch und ist auch optisch ein Hingucker.