Für den Teller, Rind
Kommentare 1

Hummus mit Hackfleisch – Hamshuka

Hummus mit Hackfleisch - Hamshuka

Es gibt Rezepte, die einen sofort anlachen und in die man sich schon beim ersten Kochen verliebt, um gleich darauf ins Standardrepertoir aufgenommen zu werden. Hummus mit Hackfleisch – Hamshuka ist so ein Lieblingsgericht. Gesehen habe ich es vor einem Jahr in der Effilee und wurde als schneller Teller angepriesen.

Und genau das ist es auch – in weniger als einer halben Stunde steht ein leckeres Gericht mit orientalische Würzung auf dem Tisch. Mit etwas abgewandelter Rezeptur und Vorgehensweise habe ich es meinem Geschmack angepasst. Inzwischen habe ich es in den letzten 12 Monaten bestimmt ein dutzend Mal gekocht. Zeit, es auch endlich hier im Blog zu veröffentlichen! 🙂

Hummus mit Hackfleisch - Hamshuka

Hummus mit Hackfleisch - Hamshuka

Wenn man vom Hackfleisch absieht, sind die restlichen Zutaten für Hamshuka bei mir immer vorrätig. Die Gewürze habe ich für diverse Küchen immer vorrätig. Bei Kichererbsen greife ich gerne auf vorgekochte aus der Dose zurück. Eingeweichte getrocknete und dann gekochte sind wahrscheinlich schmackhafter, aber eben nicht so bequem. Die fertigen sind so immer spontan für eine schnelle Suppe oder eben Hummus gut. Auch bei Tahin greife ich gerne auf fertige Sesampaste zurück. Es gibt Gläser, die alleine 100 % Sesamsaat verwenden und keine weiteren Zutaten oder gar Zusatzstoffe haben – das mag ich! Kichererbsen und Tahin sind inzwischen immer im Haus und werden regeläßig zu schnellem Hummus verarbeitet.

Hummus mit Hackfleisch - Hamshuka

Hummus mit Hackfleisch - Hamshuka

Da ich mich nicht aus religiösen oder regionalen Gründen an die israelischen Essgewohnheiten halten muss, ist die Vorgabe Rindfleisch für mich rein optional. Besonders, wenn spontan gekocht wird und die eigentliche Frage ist: Was mache ich aus 200 g Hackfleisch? Auch bin ich mir nicht sicher, ob Joghurt als Milchprodukt zu Fleisch in Israel üblich wäre. Ich finde es passt wunderbar und gibt dem Ganzen den frischen Kick und das gewisse Etwas.

Rezept für Hummus mit Hackfleisch – Hamshuka

Zutaten:
2 Portionen

Hummus:
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 Dose Kichererbsen (~300 g Gesamt-, ~260 g Abropfgewicht)
1 – 2 EL Tahin (Sesampaste)
1 EL Zitronensaft
Salz
ggf. Wasser

Hackfleisch:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
200 g Rinderhack (oder Lammhack, wer mag auch gemischtes Hackfleisch Schwein/Rind)
2 EL Paprikapulver, scharf
1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
2 EL Tomatenmark
100 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe (vorzugsweise selbstgemacht)
Salz
Pfeffer
ggf. Chilipulver

Dazu: 250 g Joghurt (10 % Fett, bzw. 3,5 % Fett)
Deko: 2 EL Sesamsaat, Petersilie gehackt

Zubereitung:
Hummus:
Die Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Dose Kichererbsen öffnen, die Flüssigkeit aufheben und einige Kichererbsen für die spätere Dekoration beiseite legen. In einem Topf das Olivenöl erhitzen und darin kurz den Knoblauch braten. Die Kichererbsen mitsamt seiner Flüssigkeit zugeben und einmal gut aufkochen lassen. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. Kichererbsen-Öl-Knoblauch zusammen mit Tahin pürieren, wenn die Konsistenz zu fest ist mit etwas Wasser verdünnen bis sie für einen passt. Mit Salz, Zitronensaft und ggf. weiterer Sesampaste abschmecken.

Hackfleisch:
Zwiebeln und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln glasig anschwitzen, den Knoblauch kurz mitbraten. Das Hackfleisch zugeben und anbraten bis es verkrümelt. Paprikapulver und gemahlenen Kreuzkümmel zugeben und kurz anbraten, dann das Tomatenmark ebenfalls kurz mit anbraten. So viel Brühe zugeben bis das Tomatenmark aufgelöst ist und eine nicht zu flüssige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und nach Beleieben mit etwas Chilipulver abschmecken.

Anrichten:
Das Hummus auf zwei Teller aufteilen, das Hackfleisch darauf / daneben legen, die beiseite gelegten Kichererbsen darauf verteilen. Nach Belieben einige Eßlöffel Sahnejoghurt auf das Hackfleisch geben und mit gehackter Petersilie bestreuen. Den restlichen Joghurt dazureichen.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

1 Kommentare

  1. Pingback: Mein Jahresrückblick 2017 #foodblogbilanz - Brotwein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.