Alle Artikel mit dem Schlagwort: Aufstrich

Kohlrabigrün-Pesto

Ein Kohlrabigrün-Pesto ist eine Möglichkeit die Kohlrabiblätter schmackhaft zu verwerten. Früher wusste ich nicht was ich damit machen sollte und habe sie im Supermarkt liegen gelassen. Ich dachte, sie wären bestenfalls zum Hasen füttern geeignet. Dass sich auch im Grün viele Vitamine und Mineralstoffe befinden, war mir nicht bekannt. Nur was daraus machen? Die Frage ist spätestens mit diesem Pesto geklärt.

Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Rucola

Dieser Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Rucola ist sensationell. Einen Vergleich mit gekauften fertig gewürzten Frischkäsemischungen wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Zu unterschiedlich sind Geschmack und Mundgefühl! In 10 bis 15 Minuten ist sie schnell gemacht. Also zum Sonntagsfrühstück genausogut geeignet, wie für ein Buffet. Die Frischkäsecreme passt gleichermaßen zu Ciabatta wie Roggenmischbrote.

Mango-Joghurt-Dip

Der Mango-Joghurt-Dip ist ein perfekter Begleiter zu Roastbeef und gegrilltem Fleisch. Die Frische von Joghurt und Frischkäse wird mit der Fruchtigkeit eines Mango-Chutneys kombiniert. Eine leicht pikante Note kommt durch die Frühlingszwiebel, die exotische durch das Würzen mit Limettensaft, Kurkuma und Cayennepfeffer unterstrichen. Der Dip ist ein herrlicher Begleiter zu Röstaromen von gegrilltem aller Art. Auch auf Weißbrot macht es sich gut. Es lässt sich gut vorbereiten und hat bisher jeden Gast überzeugt. Dieses Rezept wird beim Event Sauer macht lustig von Zorra eingereicht, bei der Rezepte mit Sauermilchprodukten gesammelt werden. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.

Remoulade mit Vollei-Mayonnaise

Eine Remoulade mit selbstgemachter Mayonnaise herzustellen ist kinderleicht. Mit dem Zauberstab ist sie ruck-zuck fertig. Das Einzige was man bei der Herstellung der Mayonnaise beachten muss ist, dass das Ei sehr frisch ist und dass Ei und Öle Raumtemperatur haben sollten. Der Anteil des milden Olivenöls sollte auf keinen Fall höher werden, da die Mayonnaise sonst bitter werden kann. Wird ein kräftiges Olivenöl verwendet, sollte dessen Anteil verringert und durch Sonnenblumenöl ersetzten werden. Von der Mayonnaise zur Remoulade ist es dann nicht mehr weit. Eier, Gewürzgurken, Sardellen, Kapern und Estragon sind die Zutaten, um eine leckere Remoulade herzustellen. Das Rezept hat ein guter Freund verraten. Er konnte uns auch überzeugen, dass Sardellen und Kapern unbedingt hineingehören. Sardellen und Kapern schmeckt man nicht vor, geben der Remoulade aber ‚Kraft‘. Die Remoulade passt hervorragend zu Roastbeef, gegrilltem Fleisch und Fisch.

Pesto Calabrese – Paprikapesto

Pesto Calabrese nennt sich das bislang gekaufte favorisierte Paprikapesto. Schon lange wollte ich dieses Pesto einmal selbst herstellen. Die angepasste Zutatenliste enthielt Paprika, Parmesankäse, Mandeln und Sonnenblumenöl. Auf Kartoffelstärke als Bindemittel wollte ich verzichten. Was zuerst recht einfach klang, brauchte allerdings zwei Versuche bis das Ergebnis dem entsprach, was ich mir vorstellte. Beim ersten Versuch wurde rohe Paprika verwendet, wodurch das Ergebnis eine viel zu flüssige Konsistenz hatte und geschmacklich nicht überzeugte. Mit ofengegrillter Paprika wurde das Pesto so wie gewünscht. Hocharomatische Paprika mit leichtem Käsegeschmack und einem schmeichelnden Mundgefühl durch Öl und Mandeln. Dass diese Pesto bereits jetzt Online geht ist dem Event #pestostorm zu verdanken. Das Event ist eine Reaktion auf den #dishstorm, den ein großer Nudel- und Pestosaucenhersteller ausgelöst hatte, nachdem er via Facebook Eigenwerbung in den Kommentaren einiger Foodblogger platzierte. Die Foodbloggergemeinde antwortete darauf mit Postings ihrer köstlichen Pestorezepte zum Nachkochen auf dessen Seite.

Paprika-Walnuss-Paste

Diese arabische/orientalische Paprika-Walnuss-Paste hatte ich im Rahmen einer kleinen Mezze-Tafel auf dem sommerlichen Balkon ausprobiert. Inzwischen wurde sie mehrmals nachgekocht und hat schon viele Gäste begeistert. Die Paste vereint eine wunderbare intensive Mischung aus süßen, scharfen und nussigen Aromen mit typischen orientalischen Gewürzen. Sie passt hervorragend zu rustikalem Baguette und Fladenbrot. Da sie ganz ohne tierische Zutaten auskommt und sehr gut vorzubereiten ist, ist die Paprika-Walnuss-Paste 100% gästetauglich. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.

Aprikosenmarmelade

Eigentlich mochte ich keine Aprikosenmarmelade. Eigentlich. Denn es war immer das Gleiche. Ich kaufte zum Backen ein gutes Glas Marmelade und verwendete etwa 1/4 davon. Ein weiterer Eßlöffel wurde auf einem Frühstücksbrötchen probiert und mit „kann man essen – muss man aber nicht“ bewertet. Der Rest wanderte in den Kühlschrank, wo er bis zum Zeitpunkt des Entwickelns von Pelz nicht mehr herausgenommen wurde. Der grün-schwarze Schimmelpelz war die Erlösung. Endlich konnte die Marmelade ohne schlechtes Gewissen entsorgt werden. Und trotzdem suchte ich mir ausgerechnet eine Aprikosenmarmelade aus, um zum ersten Mal im Leben Marmelade zu kochen. Warum ich ausgerechnet aus der kleinen Box mit türkischen Aprikosen dieses Experiment starten wollte, kann ich mir nicht erklären. Aber ich habe es nicht bereut, denn seitdem liebe ich Aprikosenmarmelade! Natürlich nur die aus eigener Herstellung. Die Qualität der Früchte ist entscheident für den Geschmack der Marmelade. Je besser die Früchte, umso besser das Ergebnis. Aber auch wenn man einmal Pech hat und mittelmäßige, leicht mehlige Exemplare erwischt hat, schmeckt das Endprodukt besser, als fertig gekaufte. Ideal sind natürlich …