Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kartoffeln

Bauernfrühstück – Bratkartoffeln mit Ei

Ein Bauernfrühstück, also herzhafte Bratkartoffeln mit Speck und Ei, kann ich zu jeder Tageszeit essen. Tatsächlich sowohl als spätes Frühstück, wie auch mittags oder abends zu einem Salat. Wichtig ist mir, dass die Kartoffeln schön kross sind. Ob das Bauernfrühstück aus gekochten oder rohen Kartoffeln hergestellt wird, entscheidet Vorrat und Zeit. Gibt es Kartoffelreste, dann aus gekochten, gibt es keine, dann entscheidet die Zeit. 😉 Es ist ein schönes Gericht der jeden Tag Alltagsküche. Ohne viel Chichi, kommt relativ schnell ein schmackhaftes Essen ohne Zusätze auf den Tisch!

Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen

Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen kann es bei mir nicht oft genug geben! Sie sind so einfach wie schnell gemacht und einfach unglaublich köstlich. Ohne langes lästiges Schälen werden die Kartoffeln in Stücke geschnitten, mit Öl bepinselt und dann mit etwas Würze in den Ofen gegeben. Dort schmurgeln die Rosmarinkartoffeln ohne weiteres zutun im Ofen vor sich hin. Einfacher geht es nicht! Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen sind Sommer wie Winter eine perfekte Beilage zu Steak, Roastbeef und gegrilltem Fleisch. Aber auch fleischlos zu Kräuterquark jeglicher Art – rein aus Quark, oder einer Mischung aus Quark und saurer Sahne oder Schmand – passen Rosmarinkartoffeln einfach gut. Der Quark kann dabei mal herzhaft mit Knoblauch oder ganz klassisch mit grünen Kräutern abgeschmeckt sein, so wie bei der Kräutermousse mit Salat.

Bratkartoffeln mit Speck aus rohen Kartoffeln

Bratkartoffeln mit Speck kann es eigentlich nicht oft genug geben. Es gibt ja Personen, die führen die Diskussion ob Bratkartoffeln aus rohen oder vorgekochten Kartoffeln besser sind als müssten sie einen Glaubenskrieg gewinnen. Dabei kann man es auch ganz pragmatisch sehen. Wenn Zeit vorhanden ist, dann vielleicht vorkochen oder die vom Vortag übrig gebliebenen verwenden, und wenn es halbwegs schnell gehen soll, dann rohe Kartoffeln. Eben so, wie es am besten passt. 🙂 Das Schöne bei rohen Kartoffeln ist, dass man viel weniger Angst haben muss, dass sie in kleine Bröckchen zerfallen, wie es bei zu weich gekochten oft der Fall ist. Die Scheiben bleiben meist ganz und somit optisch schöner. Aber egal ob man sich für rohe oder gekochte Kartoffeln entscheidet, wichtig ist eine relativ hohe Hitze, Geduld und viel Butterschmalz. Wenn man an einem dieser drei Dinge spart, kommen in der Regel keine schön dunkle und krosse Bratkartoffeln heraus. Die Reihenfolge der Zugabe der Zutaten ist ebenfalls ein ausschlaggebender Faktor zwischen guten und perfekten Bratkartoffeln. Erst wenn die Kartoffeln schon leicht gebräunt sind, …

Rote-Bete-Weißkohl-Eintopf – Gemüse Borschtsch

Der Rote-Bete-Weißkohl-Eintopf, eine Art Gemüse Borschtsch, ist unglaublich lecker und ist genau das Richtige mitten im Winter. Wichtig ist viel saure Sahne – möglichst die cremig-flüssige saure Sahne! Gerade jetzt, in der Hochzeit der Lagergemüsesaison, kommt wöchentlich neues Lagergemüse vom Kartoffelkombinat. Manches, wie Karotten, Sellerie und Lauch kann es eigentlich nie genug geben, denn daraus kann man gegebenenfalls immer den Bestand an Gemüsebrühe auffüllen. Bei Roter Bete und Weißkohl wussten wir anfangs nicht so recht, was man schmackhaftes daraus kochen sollte. Dieser Roter-Bete-Weißkohl-Eintopf ist neben Rote Bete Risotto, Rote Bete Gratin mit Schafskäse und Minze, Weißkohl-Hackfleisch-Auflauf und Krautkuchen ein klarer Favorit für Verwendung dieser beiden Gemüse! Wer mag, kann aus der Gemüse Borschtsch auch einen deftigeren Eintopf mit Fleisch kochen. Dazu gibt man z.B. gekochtes Bauch-, Brust- oder Beinfleisch von Rind oder Schwein. Besonders gut wird die Suppe dann, wenn das Fleisch zu einer Brühe gekocht wird und diese Brühe dann die Basis für den Eintopf wird. Das ist der 2. Beitrag, der beim Event Krautkopf von Zorra teilnimmt und welcher von Eva von evchenkocht …

Topinambur-Kartoffel-Gratin mit Haselnüssen

Das Topinambur-Kartoffel-Gratin mit Haselnüssen ist eine Entdeckung des Winters. Es ist ein Auflauf, der den Geschmack der Topinambur wunderbar zur Geltung bringt. Das Geheimnis liegt darin Kartoffeln und Topinambur in sehr feine Scheiben zu hobeln. Sahne und Milch umschließen das Gemüse und lassen das Gratin schön rahmig schmecken. Die gerösteten Haselnüsse passen sehr gut dazu und bringen das gewisse Etwas mit! Das Gratin passt sehr gut als Beilage zu allen Fleischgerichten, zu denen man sonst ein Kartoffel-Gratin servieren würde. Hier gabe es das Topinambur-Kartoffel-Gratin als Hauptgericht zu einem grünen Salat, genauer gesagt zu einem Posteleinsalat.

Brot: Kartoffelbrot mit Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl

Nachdem so viele von Kartoffeln im Brot schwärmen, wollte ich es ebenfalls ausprobieren – hier nun ein sehr nettes Kartoffelbrot mit Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl. Das Verhältnis der Mehlarten Weizen : Dinkel : Roggen liegt bei 60 : 20 : 20. Um ein schönes Aroma zu erhalten, wurde ein Vorteig mit Dinkelvollkornmehl angesetzt und das Roggenmehl vollständig mit Roggensauerteig versäuert. Herausgekommen ist ein mildes und doch sehr aromatisches Brot mit saftiger lockerer Krume und eher dünner Kruste. Es schmeckt hervorragend zu milden Wurst- und Käsesorten wie auch zu süßen Aufstrichen. Durch die Kartoffeln hat es eine sehr gute Frischhaltung. Das Kartoffelbrot reiche ich zum BreadBakingDay BBD #78 – Kartoffelbrote von Dagmars Brotecke und der BBD-Reihe von Zorra ein.    

Blutwurst mit Äpfeln und Kartoffel-Püree nach Paul Bocuse

Einfache Dinge perfekt zubereiten ist eine Kunst, so wie diese Blutwurst mit Äpfeln und Kartoffel-Püree nach Paul Bocuse. Oft wird dieses Gericht lediglich als deftige Hausmannskost gekocht. Das ist lecker, keine Frage. Aber es kann auch anders! Der Meister Paul Bocuse beschreibt in seinem Buch „Die Neue Küche“ ausführlich sowohl das Kartoffel-Püree, als auch die Blutwurst mit Äpfeln. Und die Veränderungen bei der Zubereitung machen tatsächlich den Unterschied zwischen lecker und großartig aus. Magnifique! Paul Bocuse – DER Meister der Köche. Bei ihm gegessen habe ich noch nicht. Bislang stand auch kein Kochbuch von ihm in meinem Regal. Mit dem Blogevent September – Paul Bocuse von Der Mut Anderer änderte sich das. Um überhaupt zu überlegen, ob und wie ich teilnehmen könnte, wurde das Buch zunächst in der Stadtbibliothek ausgeliehen. Ein dicker Band, bei dem einfache wie sehr aufwändige Rezepte beschrieben sind. Die Wahl fiel auf ein unkompliziertes Rezept mit wenigen Zutaten. Es war durchaus auch Neugierde, ob mit nur wenigen Veränderungen bei Zubereitung und Zutaten ein „anderes“ Essen herauskommt. Der Test gelang – es …