Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kürbis

Rondini-Suppe mit Salbei und Speck – Kürbissuppe

Immer nur klassische Kürbissuppe ist langweilig, darum wurden die Rondinis zu Rondini-Suppe mit Salbei und Speck verarbeitet. Rondinis sind kleine runde Kürbisse, die etwa so groß wie Tennisbälle sind. Ihr Geschmack ist für Kürbis mittelintensiv. Also auch für etwas Würze geeignet, ohne dass gleich der Kürbisgeschmack verloren geht. Mir war nach einer würzigen Suppe und ich entschied mich daher für gebratenen Salbei und Schinkenspeck als Toppic.

Orientalischer Ofenkürbis mit Joghurt-Dip

Den orientalischen Ofenkürbis mit Joghurt-Dip gab es bereits mehrfach in diesem Herbst/ Winter. Zusammen mit einem grünen Salat – hier Posteleinsalat – und Brot oder Ofenkartoffeln, ein leckeres Gemüsegericht, bei dem man eine Fleischbeilage nicht vermisst. Die Anregung für den orientalischen Ofenkürbis habe ich bei German Abendbrot gefunden und dann entsprechend meiner Gewürzvorlieben angepasst. Bei Kürbisgerichten bevorzuge ich Muskatkürbis und Butternutkürbis, insbesondere, wenn er wie hier im Ofen zubereitet wird. Hokkaidokürbis geht natürlich auch, aber er hat leider schnell die Tendenz, dass er etwas mehlig schmeckt. Muskat- und Butternutkürbis sind da ’saftiger‘. Egal welcher Kürbis verwendet wird, bei diesem Gericht sollte die Schale vor dem Backen entfernt werden. Wenn man vorhat zu diesem Ofenkürbis noch Ofenkartoffeln zuzubereiten, so empfiehlt es sich die Ofenkartoffeln in nicht zu große Stücke zu schneiden, diese mit Öl zu bestrichen und gesalzen etwa 15 Minuten früher in den Ofen zu geben, damit sie Farbe annehmen können.

Kürbiscremesuppe

Kürbiscremesuppen mag ich seit ich denken kann. Wann genau seit ich denken kann war, weiß ich nicht mehr. Denn zu Hause gab es sie leider nie, so wie es insgesamt keine Cremesuppen sondern nur Eintöpfe gab. Kürbissuppe gab es vermutlich nicht, da in meiner Kindheit und Jugend Kürbis einfach out war. Den einzigen Berührungspunkt mit dem Gemüse gab es damals nur in Form süß-sauer eingemachter Kürbisstücke. Und die fanden damals nicht so den Anklang. 2006 in Frankreich änderte sich das. Überall auf den Märkten und auch im Supermarkt gab es eine riesige Auswahl an Kürbissen. Die Vielfalt war überwältigend. Muskatkürbis, Butternut, Bischofsmütze, Spaghettikürbis und noch viele andere mehr. Damals war man in Deutschland gerade auf den Hokkaido gekommen. Die überall präsenten Kürbisse riefen nach Verarbeitung. Und so „musste“ ich die Kürbiscremesuppe in meiner 2-Kochplatten-Panty-Küche ausprobieren. Heute erhält man Kürbisse jeder Form und Größe glücklicherweise auch in Deutschland ganz selbstverständlich überall im Herbst und Winter. Den französischen Einfluss erkennt man an der „unbedingten“ Verwendung von Créme Fraîche. Einfach weil Créme Fraîche viel leichter im französischen Kühlregal …