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Schwäbische Maultaschen in Fleischbrühe nach Oma Lotte

Die schwäbischen Maultaschen nach Oma Lotte sind eine Liebspeise meines Mannes. Das Original ist von seiner Oma Lieselotte, genannt Lotte. Sie kam ursprünglich aus dem Schwäbischen und hat das Rezept nach Osthessen mitgenommen. Die Menge, die sie für ihre Kinder und deren Enkelkinder regelmäßig herstellte, verdient in meinen Augen absoluten Respekt. Um die Maultaschen in dieser Menge pünktlich zum Mittagessen auf den Tisch zu bringen, musste sie den ganzen morgen und vormittag in der Küche gewerkelt haben. Denn mit selbstgemachtem Nudelteig und der Brätfüllung ist man schon eine Weile beschäftigt… Schließlich sollten sie gleich mehrfach die Teller füllen. Zuerst gab es die schwäbischen Maultaschen mit Fleischbrühe als Vorspeise. Dann wurden weitere frische Maultschen mit Kartoffel- und Endiviensalat zum Mittagessen aufgetischt. Und am nächsten Tag sollten dann auch noch so viele übrig sein, dass es ein ordentliches Resteessen geben konnte. Als schwäbische Maultaschen gebraten mit grünem Salat.

Braten – Schweinebauch aus dem Ofen

Es gibt Braten, die sind so einfach wie genial, so wie dieser Schweinebauch aus dem Ofen. Der Schweinebauch wird nur einige Stunden mit Salz und Zucker mariniert, um dann zuerst bei hoher und dann bei niedriger Temperatur im Ofen butterzart zu werden. Gefunden habe ich das Rezept bei Chili und Ciabatta, als ich vor Jahren das dort vorgestellte Ramen-Rezept ausprobierte. Seitdem ist es mein Standard für Wammerl bzw. Schweinebauch ohne Knochen und ohne Schwarte.

Nackenkotelett gegrillt, mit italienischen Kräutern mariniert

Wenn es das Wetter zulässt, wird gegrillt – dieses Mal Nackenkoteletts, die mit italienischen Kräutern mariniert wurden. Wie erwartet war das Fleisch butterzart und die Marinade hat den Fleischgeschmack wunderbar unterstützt. Die Kräuter wachsen bei mir auf dem Balkon, so dass einfach einige Stängel abgeschnitten werden. Mal ein bisschen mehr von dem einen Kraut, mal von dem anderen. So wie es gerade passt und der Laune entspricht. 😉 Als perfekte Beilage zu den italienisch marinierten Nackenloteletts waren die Paprika-Zwiebel-Spieße.

Nackenkotelett gegrillt, asiatisch mariniert

Es sollte gegrillt werden. Das war beim letzten Einkauf im Prinzip alles, was vorher fest stand. Möglichst nicht schon wieder etwas, was wir dieses Jahr schon hatten und bereits verbloggt war. Spareribs, Cevapcici und Steak saignat schieden somit aus, Bratwürstchen und Spieße ebenfalls. Die Auslage des Metzgers war dann entscheidend. Dort waren Nackenkoteletts vom Schwein im Angebot. Schön marmoriert und mit ansprechenden Fettstreifen. Wichtig fürs Grillen, denn das Fett gibt Geschmack und verhindert, dass das Fleisch trocken wird. Der Knochen ist zwar zum Grillen nicht so praktisch, aber den kann man ja vorher entfernen. Also wurden diese schönen Stücke mitgenommen. Zu Hause war dann die Frage, ob und wie das Fleisch mariniert werden soll. Seit vielen Jahren kaufen wir kein vormariniertes Fleisch mehr. Denn man kann dabei weder beurteilen, wie das Fleisch ursprünglich aussah (Marmorierung, Sehnen, Fettstreifen), noch sonst eine Frische- und Qualitätskontrolle vornehmen. Sollte es mal wieder die „Standardmarinade“ mit gemischten italienischen Kräutern werden? Nein, doch mal etwas anderes. Chili, Ingwer und Knoblauch war vorhanden – also eine gute Basis für eine asiatische Marinade. …

Gebratenes Schweinefleisch mit Paprika und Reis – asiatisch

Das gebratene Schweinefleisch mit Paprika und Reis auf asiatische Art war ein spontaner Einfall. Vom Vortags-Grillen war (ungewürztes!) Schweinenackensteak übrig geblieben. Die Balkon-Paprika hatte zwei schöne rote Paprikaschoten voll ausgereift und im Kühlschrank warteten, wie eigentlich immer, Ingwer und Knoblauch auf Verwendung. Die Kombination war naheliegend. 🙂