Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sellerie

Consommé double – Doppelte Rinderkraftbrühe

Die Consommé double – doppelte Rinderkraftbrühe ist eine klassische Brühe in einem feierlichen Menü und Basis für feine Suppen und Saucen. Die wichtigste Zutat ist Zeit und Geduld. Die Herstellung an sich ist sehr einfach. Will man sie an einem Tag fertig kochen, so empfiehlt sich ein Tag an einem trüben Wochende. Von Anfang bis Ende sollte man mindestens fünf Stunden, eher sogar sieben Stunden einplanen. Doch nur ab und zu ist man für einzelne Arbeitsgänge in der Küche beschäftigt. Die meiste Zeit köchelt die Brühe vor sich hin. Denn erst mit der Zeit gehen wirklich alle Geschmacksstoffe der Zutaten in die Brühe über und ergeben die hochkonzentrierte und geschmackvolle Kraftbrühe, für die sie berühmt ist.

Rote-Bete-Weißkohl-Eintopf – Gemüse Borschtsch

Der Rote-Bete-Weißkohl-Eintopf, eine Art Gemüse Borschtsch, ist unglaublich lecker und ist genau das Richtige mitten im Winter. Wichtig ist viel saure Sahne – möglichst die cremig-flüssige saure Sahne! Gerade jetzt, in der Hochzeit der Lagergemüsesaison, kommt wöchentlich neues Lagergemüse vom Kartoffelkombinat. Manches, wie Karotten, Sellerie und Lauch kann es eigentlich nie genug geben, denn daraus kann man gegebenenfalls immer den Bestand an Gemüsebrühe auffüllen. Bei Roter Bete und Weißkohl wussten wir anfangs nicht so recht, was man schmackhaftes daraus kochen sollte. Dieser Roter-Bete-Weißkohl-Eintopf ist neben Rote Bete Risotto, Rote Bete Gratin mit Schafskäse und Minze, Weißkohl-Hackfleisch-Auflauf und Krautkuchen ein klarer Favorit für Verwendung dieser beiden Gemüse! Wer mag, kann aus der Gemüse Borschtsch auch einen deftigeren Eintopf mit Fleisch kochen. Dazu gibt man z.B. gekochtes Bauch-, Brust- oder Beinfleisch von Rind oder Schwein. Besonders gut wird die Suppe dann, wenn das Fleisch zu einer Brühe gekocht wird und diese Brühe dann die Basis für den Eintopf wird. Das ist der 2. Beitrag, der beim Event Krautkopf von Zorra teilnimmt und welcher von Eva von evchenkocht …

Perlemmer mit Topinambur und Sellerie

Perlemmer mit Topinambur, Sellerie und einer hellen Buttersauce hören sich zunächst nicht besonders spektakulär an. Und trotzdem, das Rezept hatte Interesse geweckt. Topinambur und Sellerie waren im Vorrat. Es fehlte lediglich das Perlgetreide. Aber genau das war dann glücklicherweise im nächsten Ernteanteil des Kartoffelkombinats als „Winterschmankerl“ zugegeben. Mit dem Perlemmer des Demeterhof Apfelbeck konnte losgekocht werden. Das Ergebnis war köstlich, denn der Perlemmer wurde in Brühe gekocht, Topinambur und Sellerie gebraten und die Buttersauce mit Vanille verfeinert. Die Kombination der erdigen Knollen mit der Vanille brachte das besondere Aroma. Emmer ist eine der ältesten kultivierten Getreidearten und entstammt aus der Gattung des Weizens. Topinambur gehört zu den Sonnenblumengewächsen und stammt aus Nord- und Mittelamerika. Geerntet werden die Knollen. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.

Hühnerbrühe – flüssiges Gold

Die klassische Hühnerbrühe ist flüssiges Gold in der Küche. Eine selbstgekochte Hühnerbrühe schmeckt um Welten besser als jedes flüssige oder pulverige Fertigprodukt. Die Brühe ist vielseitig verwendbar als klare Suppe mit Einlage, als Basis für ein Risotto und Grundlage für Saucen, Cremesuppen und Eintöpfe. Eine heiße Tasse Brühe wärmt Körper und Seele gleichermaßen. Die Inhaltsstoffe helfen bei körperlichen Unpässlichkeiten und seelischen Verstimmungen schnell wieder auf die Beine zu kommen. Sie schmeckt einfach hervorragend. Eine Hühnerbrühe zu kochen ist einfach, der Aufwand hält sich eigentlich in Grenzen. Die Einschränkung „eigentlich“ bezieht sich auch nicht auf das Kochen selbst, sondern auf das saubere Arbeiten, wenn man sie mittels Einkochen haltbar machen möchte. Einfrieren wäre die Alternative, nur leider hat mein Tiefkühler nicht die Kapazitäten dafür. Aber es lohnt sich. Jedes Glas Brühe ist ein Genuss!

Posteleinsalat mit pikanter Sauce

Postelein bzw. Portulak ist im Winter eine leckere Alternative zum Feldsalat. Er hat im Gegensatz zu Feldsalat eine fein säuerliche Note und ist sehr zart. Beim hier vorgestellten Rezept wird der Postelein als Salat mit einer pikanten Sauce aus Sardellen, Kapern und Walnüssen gemischt. Er wurde zusammen mit einem Kartoffel-Sellerie-Stampf serviert. Die Sauce ist dabei sowohl für den Salat, wie auch für den Stampf gedacht. Dieser Posteleinsalat mit Stampf ist ein leckeres, leichtes Winteressen, das zudem noch schnell auf den Tisch kommt.