Für den Teller, Kuchen
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Walnuss-Schokoladenkuchen

Grenobler Walnüsse sind die spezielle Zutat für diesen Walnuss-Schokoladenkuchen. Dieser Kuchen ist saftig, nussig, schokoladig. Einfach gut. Ein Kuchen, von dem man nicht mehr aufhören möchte zu naschen, aber der doch so mächtig ist, dass ein Stück völlig ausreichend ist.

Viel mehr gibt es über die Grenobler Walnüsse zu sagen. Denn sie sind das besondere Souvenier in meiner Küche, das seit meiner Zeit in Grenoble nicht mehr fehlen darf. Bushcook ruft anlässlich ihres 4. Bloggeburtstags dazu auf diese besonderen Souveniers in der Küche vorzustellen und mit einem Beispielrezept zu verwenden.

Das Besondere der Grenobler Walnüsse ist, dass sie fast frei von allen Bitterstoffen sind. Vielleicht eine von 100 Nüssen weist die sonst so charakteristische Bitterkeit auf. Zudem sind sie unheimlich saftig und walnussig. Im Grenobler Umland stehen die Bäume in den Tälern Richtung Valence und werden in Walnussgärten kulitiviert. Wenn man von der Hauptstraße abfährt und die kleinen Straßen nimmt, kann man die ganze Pracht der Bäume entdecken. Wenn man dann noch den Mut hat bei einem der Schilder mit „Huile de Noix“ anzuhalten, kann man mit etwas Glück das beste Walnussöl der Welt kaufen. Manchmal sieht es zunächst etwas „windig“ aus, wenn das Öl in ehemaligen Wasserflaschen abgefüllt ist. Aber bisher war jedesmal bereits beim Öffnen der Flasche klar, dass dies beste Qualität war. Schon der Geruch war intensiv, der Geschmack dann überwältigend walnussig, wie man es vorher nicht für möglich hielt.

Seit dieser Zeit ist klar, dass jedes Jahr ein 5 kg-Sack mit Grenobler Walnüssen im Herbst eingekauft werden muss. Sei es direkt auf dem Markt in Grenoble, oder im Großmarkt mit „M“.

Walnuss-Schokoladenkuchen
Walnuss-Schokoladenkuchen
Walnuss-Schokoladenkuchen

Walnuss-Schokoladenkuchen

Zutaten:
1 Springform Ø 24 cm

150 g Walnüsse
150 g Butter
150 g Schokolade (Kuvertüre 2/3 Zartbitter, 1/3 Vollmilch)
140 g Zucker fein
60 g Mehl
3 Eier (Größe L)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Puderzucker zum Besteuben nach dem Backen (optional)

Zubereitung:
Die Walnüsse grob hacken. Die Butter sollte sehr weich oder geschmolzen sein. In einem Wasserbad die Schokolade schmelzen. Das Backpulver mit Mehl verrühren. Den Backofen auf 210°C vorheizen. Eine Springform einfetten und mit Mehl bestäuben.

Eier mit Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, Butter unterrühren. Ebenso die geschmolzene Schokolade. Anschließend die Prise Salz und Mehl mit Backpulver unterrühren. Zuletzt die Walnüsse unterheben. Masse in die Springform geben.

Den Kuchen für ca. 20 bis 25 Minuten backen.
Auf einem Gitter abkühlen lassen. Den abgekühlten Kuchen gegebenennfalls mit Puderzucker besteuben.

Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten

Quelle: Abwandlung aus dem französischen Kochbuch Cuisine de la noix

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9 Kommentare

  1. Liebe Sylvia,
    herzlichen Dank für Deinen schönen Beitrag und ich habe mich ganz besonders gefreut einen Blog aus München zu entdecken.

  2. Pingback: Walnusskuchen - Brotwein

  3. Doodle sagt

    Liebe Sylvia,
    Das Rezept klingt sehr lecker, aber wo bzw. wann kommt die Schokolade dazu? Mit der Butter zusammen?

    • Spaetburgunder sagt

      Ja genau, mit der Butter bzw. gleich danach. Danke für den Hinweis, ich habe es ergänzt.

  4. Backfee 72 sagt

    210 Grad ist viel zu viel…der kuchen wird nach 20min schwarz oben und innen ist er flüssig…habe ihn abgedeckt und ihn nochmal 20min bei 160 Grad weitergebacken…

    • Spaetburgunder sagt

      Hmm. Das tut mir leid, dass er bei Dir zu dunkel wurde. Ich habe den Kuchen mehrfach genau wie beschrieben gebacken, mehrere Freunde ebenfalls. Woran es genau liegt kann ich aus der ferne leider nicht sagen. Was mir einfällt:
      War Dein Kuchen höher? z.B. durch eine kleinere Springform als d 24 cm?
      Heizt Dein Ofen bei 210 °C vielleicht heißer, als meiner? Ich habe kein Ofenthermomenter mit dem ich Gradzahl überprüft habe, aber es gibt zumindest Schwankungen bei den Herstellern.

    • Spätburgunder sagt

      Danke! Ich mag den Kuchen sehr gerne. Was mich daran erinnt, dass ich mal wieder backen sollte 🙂

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