Alle Artikel in: Gemüse

Blumenkohl-Kartoffel-Curry - vegetarisches indisches Gemüsecurry

Blumenkohl-Kartoffel-Curry – vegetarisches indisches Gemüsecurry

Das Blumenkohl-Kartoffel-Curry ist ein vegetarisches indisches Gemüsecurry mit Kokosnuss und vielen exotischen Gewürzen. Im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich ist die Verwendung von Senfkörner, Bockshornkleesamen und Tamarinde. Wer aber das Experiment wagt, der erhält ein fantastisch aromatisches Gemüsecurry. Indische Gemüsecurrys In Indien gibt es unzählige Gemüsecurrys, die in vielfältiger Weise zubereitet und gewürzt werden. Auch Kokosnuss wird dann oft verwendet. Normalerweise wird sie frisch geraspelt, in heißem Wasser ziehen gelassen, ausgedückt und getrennt verwendet. Da ich allerdings keine frische Kokosnuss gekauft hatte und mir der Aufwand des frisch raspelns auch eigentlich zu groß ist, habe ich einfach die (Back-)Kokosraspeln und Kokosmilch aus der Dose verwendet. Es ist natürlich etwas anderes, aber das Ergebnis überzeugt. Tamarinde – indische Sauerdattel Tamarinden sind die Früchte des Tamarindenbaums und werden in der indischen Küche verwendet. Es gibt sie als süße und saure Tamarinde. Letztere kann auch durch etwas Zitonensaft ersetzt werden. In diesem Gericht habe ich saure Tamarindenpaste verwendet, die man in Asialäden erhält. Die Tamarinde gibt diesem Gericht eine säuerliche Note, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist. Am Besten …

Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch - einfache italienische Vorspeise

Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch – einfache italienische Vorspeise

Eine ganz einfache italienische Vorspeise ist Bruschetta mit Tomaten und Knoblauch sowie Basilikumblättern – „Bruschetta con pomodoro e basilico“. Sie ist so unaufwendig in 15 bis 20 Minuten herzustellen, dass ich mich frage, warum ich sie nicht viel öfter zubereite. Je nach Lust und Laune mache ich sie in zwei Varianten. Eine Variante – die wahrscheinlich ursprünglichere – ist Bruscetta, bei der warme geröstete Weißbrotscheiben mit kaltem Tomaten-Knoblauch-Mix gelegt werden und sofort serviert werden. Aber auch die warme Variante mit im Ofen gerösteten Tomaten-Mix auf Weißbrot ist möglich. Da ich beide Arten gleich gern mag, habe ich unten beide aufgeschrieben. Bruschetta – einfache italienische Antipasti (Vorspeise) Bruschetta ist eine einfache italienische Antipasti (Vorspeise) und gehört ursprünglich zu den „Arme-Leute-„Essen“. In der einfachsten Version wird frisch gröstetes Brot, noch warm mit einer halbierten Knoblauchzehe eingerieben und anschließend mit Olivenöl beträufelt und nach Belieben gesalzen und gepfeffert und sofort verzehrt. Perfekt als Brot wäre z.B. das Pane Pugliese mit Hartweizenmehl, für das ich ein Rezept mit Mutterhefe im Blog habe.

Pasta mit gebratener Aubergine und Knoblauch - Fusilli con le Melanzane

Pasta mit gebratener Aubergine und Knoblauch – Fusilli con le Melanzane

Pasta mit gebratener Aubergine und Knoblauch – Fusilli con le Melanzane – ist wieder eines der unkomplizierten Rezepte, mit denen man sich den Sommer Italiens auf den Teller bringt. Die Auberginenstückchen sind innen herrlich cremig und außen mit köstlichen Röstaromen versehen. Nur mit Frühlingszwiebeln und Knoblauch sowie mit Salz und Pfeffer kommt die Pasta auf den Tisch. Es ist eine minimalistische Version der „Pasta con le Melanzane, denn es wird auf Tomaten und anderes Gemüse verzichtet. Das wichtigste beim Braten der Aubergine ist, dass von Anfang an genügend Olivenöl in der Pfanne ist. Auberginen saugen ja das Öl geradezu wie ein Schwamm auf. Diese vollgesogenen Stückchen braten dann „im eigenen Fett“ und geben es zum Ende hin auch wieder etwas ab. Die Auberginen sollen außen richtig schön braun sein und köstliche Röststoffe entwickeln, aber natürlich nicht schwarz werden und verbrennen. Perfekt sind die gebratenen Auberginen, wenn sie außen dunkelbraun und leicht kross sind und innen cremig-schmelzend. Knoblauch und Zwiebeln werden erst recht spät zugegeben, da sie nur kurz bräunen sollen um ihr volles Aroma zu …

Kichererbsen-Spinat-Pfanne mit Ras el Hanout

Kichererbsen-Spinat-Pfanne mit Ras el Hanout

Die Kichererbsen-Spinat-Pfanne mit Ras el Hanout gehört bei mir zu den gängigen Schnell-Mittagessen. Einfach noch etwas Fladenbrot oder Weißbrot. Durch die Verwendung von Kichererbsen aus der Dose entfällt das lange Einweichen und Kochen und in gut 20 Minuten steht ein köstliches Essen auf dem Tisch. Die orientalische Gewürzmischung habe ich immer im Haus und mische Ras el Hanout nach diesem Rezept selbst. Kichererbsen alte Kulturpflanze Der Anbau von Kichererbsen ist bereits in der Jungsteinzeit in Kleinasien vor etwa 8.000 Jahren belegbar. Von dort wurde die Hülsenfrucht in den Vorderen Orient, in den Mittelmeerraum und nach Indien verbreitet. Bereits im klassischen Altertum wurde sie in Griechenland und Italien als reguläre Nutzpflanze angebaut. Aus Kichererbsen kann man Kichererbsenmehl herstellen, das sehr eiweißreich und glutenfrei ist, jedoch durch die fehlende Kleberstruktur nicht zum Brot backen geeignet ist. Sehr beliebt im gesamten israelischen und arabischen Raum sind Falaffel und Hummus. Hummus ist ein mit Sesampaste gewürzter Kichererbsenbrei. Falaffel sind aus Kichererbsenbrei geformte und frittierte vegetarische Gemüsebällchen.

Shakshuka (pochierte Eier in Tomaten-Paprika-Sugo) - Israelische Köstlichkeit

Shakshuka (pochierte Eier in Tomaten-Paprika-Sugo) – Israelische Köstlichkeit

Shakshuka – also pochierte Eier in Tomaten-Paprika-Sugo – ist eine israelische Köstlichkeit, die auch hierzulande zureicht immer mehr Liebhaber findet. Da die Eier gleich in der Tomaten-Paprikasauce als verlorene Eier stocken, ist es ganz einfach sie selber schön hinzubekommen. Das Gericht wird nur leicht scharf abgeschmeckt und erhält durch Kreuzkümmel und Koriandergrün seine typische orientalische Würzung. Shakshuka im Ofen oder auf der Herdplatte? Manche empfehlen die Variante die Eier im Ofen stocken zu lassen, andere auf dem Herd mit Deckel. Ich habe beides probiert und bei mir funktioniert beides gleich gut. Ob ich eher die eine oder andere Form beim Kochen bevorzuge, liegt eher an der gekochten Menge und meinen dazu passenden Pfannen. Auf den Bildern habe ich das Shakshuka nur für mich in einer kleinen Pfanne gekocht. Da diese nicht ofentauglich ist, habe ich die Eier mit Deckel stocken lassen. Wie man auf den Bildern sieht, klappt das sehr appetitlich. Ab 2 Portionen sind meine Pfannen ofentauglich und je nach Lust und Laune gebe ich das Shakshuka dann in den Ofen oder bleibe bei …

Rotes Thai-Curry mit Auberginen und Schweinefleisch

Rotes Thai-Curry mit Aubergine und Schweinefleisch

Rote Thai-Currys sind die Klassiker der thailändischen Küche – dieses hier wird mit Aubergine und Schweinefleisch in einer cremigen Kokosmilch-Sauce gekocht. Gewürzt wird es mit einer selbstgemachten rote Currypaste. Je nach eigener Vorliebe kann man die Schärfe mit mehr oder weniger Currypaste von leicht bis feurig scharf würzen. Dieses Curry ist ein tolles exotisches Geschmackserlebnis: es hat eine leichte Bitterkeit durch die Aubergine und ist durch die Kokosmilch-Sauce schön cremig und hat eine angenehme Schärfe. Das rote Thai-Curry schmeckt sowohl mit Schweinefleisch wie auch mit Hühnchenfleisch. Thai-Aubergine im Curry Für dieses Curry verwendet man eigentlich Thai-Auberginen. Man erhält sie in gut sortierten Asia-Läden mit Frischgemüse. Thai-Auberginen sind die kleine Variante der Aubergine und haben die Größe zwischen Erbse und Hühnerei. Ihre Farbe kann violette, grün-weiß gestreift oder gelb sein. Sie wind ein wenig bitter und gleichzeitig scharf. In der thailändischen Küche werden Thai-Auberginen überwiegend für grüne und rote Currys verwendet. Wer gerade darauf nicht zurückgreifen kann, kann auch normale Auberginen verwenden. Es ist zwar dann nicht original, aber man spart sich die Sucherei der hier …

Pasta all'arrabbiata - feurig scharf!

Pasta all’arrabbiata – feurig scharf!

Pasta all’arrabbiata sind Nudeln mit feurig scharfer Tomatensauce. Wobei das schöne am selbstkochen ist, dass es der Koch / die Köchin selbst in der Hand hat wie scharf es denn werden soll. Für das Gericht sind viele Nudelsorten geeignet – Penne, Spaghetti, Rigatoni, Fusilli und Maccheroni sind allesamt gängige Pastasorten für all’arrabbiata. Wer möchte kann das Gericht noch mit in Streifen geschnittenem Pancetta (Bauchspeck) oder rohem Schinken herzhaft anreichern. Oder aber man kocht es wie hier als fleischlose Variante. Das wichtigste bei diesem Gericht sind die Tomaten. Sie müssen einfach vollreif sein, ansonsten kommt der volle Geschmack nicht durch. Wer sich jetzt fragt, wie man im Juni bereits so tolle Tomaten herbekommt, dass damit eine Arrabbiata-Sauce perfekt gelingen kann… Ich habe im letzten Sommer vorgesorgt und viele Gläser selbstgemachtes Tomatensugo gekocht. 🙂 Der Vorrat neigt sich nun langsam dem Ende zu – genau richtig zu Beginn der neuen frischen Saison. Da aber das Rezept natürlich das ganze Jahr hindurch einfach einer DER Klassiker der italienische Küche ist, habe ich gleich noch ein Minirezept für Sugo …

Kartoffelsalat italienisch mit Rucola, Kapern und Zwiebeln

Kartoffelsalat italienisch mit Rucola, Kapern und Zwiebeln

Dieser italienisch angehauchte Kartoffelsalat erhält seine südliche Geschmacksnote durch Rucola, Kapern und roten Zwiebeln. Angemacht wird er mit Olivenöl und mildem Weißweinessig, bzw. weißem Balsamicoessig. Gerade jetzt im Sommer ist er schön frisch und schmeckt leicht herzhaft durch die rohen Zwiebeln und den Kapern. Die Herbe des Rucolas tut sein übriges. Der italienische Kartoffelsalat ist ein toller Begleiter zu gegrillten Steaks. Aber auch als kleines leichtes Mittagessen / Abendessen ist er auch solo ein Genuss. Das Rezept ist sehr einfach und schnell zuzubereiten. Farblich ist er ein Highlight auf dem Teller. Die italienische Art den Kartoffelsalat einfach mit etwas Essig und Öl anzumachen, ist eine schöne Abwechslung. Es kann ja nicht immmer Bayerischen Kartoffelsalat mit Öl und Brühe oder den nordeutschen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Essiggurken geben. 🙂 Auch wenn ich die beiden deutschen Klassiker trotzdem liebe. 😉 Bei Kapern streiten sich bekanntlich die Gemüter. Ich habe sie viele viele Jahre immer aussortiert, da sie mir früher nie schmeckten. Für ein Rezept hatte ich dann einfach mal die empfohlenen Salzkapern ausprobiert. Und siehe da – …

Grünes Shakshuka mit Spinat und Ei

Grünes Shakshuka mit Spinat und Ei

Die grüne Shakshuka mit Spinat und Ei ist so einfach wie lecker. Die besondere Würze erhält sie durch den Kreuzkümmel und einem Hauch Chili. Am Anfang war ich etwas skeptisch, ob Kreuzkümmel und Spinat tatsächlich eine tolle Kombination ist. Aber ja, sie ist absolut genial und bringt eben diesen Hauch von Exotic auf den Teller. Die Spinat-Shakshuka ist zu jeder Tageszeit mit Weißbrot oder Fladenbrot ein Genuss. Gerade auch als exotisches herzhaftes Frühstück gefällt es mir ausgesprochen gut. Shakshuka ist ein beliebtes Gericht in Israel und dem Nordafrikanischen Raum. Die häufigste Variante wird mit Paprika & Chilis, Zwiebeln, Tomaten und versunkenen pochierten Eiern zubereitet. Die grüne Version mit Spinat hat natürlich nichts mehr mit dem Original zu tun. Sie ist jedoch genauso in den Ursprungsländern beheimatet wie andere Varianten mit Mangold, Auberginen oder Feta.

Pasta mit cremiger gelber Bete und Parmesankäse

Pasta mit cremiger gelber Bete und Parmesankäse

Die Pasta mit cremiger gelber Bete und Parmesankäse ist ein einfaches unkompliziertes Gericht. Die Anzahl der Zutaten ist äußerst gering. Der Geschmack konzentriert sich auf die Hauptzutaten Nudeln, gelbe Bete und Parmesankäse. Sahne, Salz und Pfeffer runden das Gericht lediglich ab. Gelbe-Bete-Pasta ist schnell gemacht Auch die Zubereitung kann einfacher nicht sein: gelbe Bete weich gekochen und mit etwas Sahne pürieren, so dass es eine schöne cremige Konsistenz ergibt. Nudeln kochen brauche ich nicht erklären. 😉 Für diese Pasta ist jede Art von Nudeln perfekt, die eine große Oberfläche haben und an denen viel Sauce hängen bleiben kann. Also Fusilli, Gemelli, Orecchiette, Penne etc. Gelbe Bete – die unbekanntere Knolle Gelbe Bete ist die unbekanntere kleine Schwester der roten Bete, farblich eben gelb anstelle von rot. Vom Geschmack ist sie ähnlich, auch sie hat eine süßliche Komponente, jedoch ist sie nicht ganz so erdig. Zusammen mit Parmesankäse erhalten sie eine frische Note, wodurch das Gericht zu jeder Jahreszeit gut schmeckt. So gab es dieses im Frühling als Lagergemüseüberbleibselfund Ende April zu frühsommerlichen Temperaturen – für …