Autor: Spätburgunder

Pasta all'arrabbiata - feurig scharf!

Pasta all’arrabbiata – feurig scharf!

Pasta all’arrabbiata sind Nudeln mit feurig scharfer Tomatensauce. Wobei das schöne am selbstkochen ist, dass es der Koch / die Köchin selbst in der Hand hat wie scharf es denn werden soll. Für das Gericht sind viele Nudelsorten geeignet – Penne, Spaghetti, Rigatoni, Fusilli und Maccheroni sind allesamt gängige Pastasorten für all’arrabbiata. Wer möchte kann das Gericht noch mit in Streifen geschnittenem Pancetta (Bauchspeck) oder rohem Schinken herzhaft anreichern. Oder aber man kocht es wie hier als fleischlose Variante. Das wichtigste bei diesem Gericht sind die Tomaten. Sie müssen einfach vollreif sein, ansonsten kommt der volle Geschmack nicht durch. Wer sich jetzt fragt, wie man im Juni bereits so tolle Tomaten herbekommt, dass damit eine Arrabbiata-Sauce perfekt gelingen kann… Ich habe im letzten Sommer vorgesorgt und viele Gläser selbstgemachtes Tomatensugo gekocht. 🙂 Der Vorrat neigt sich nun langsam dem Ende zu – genau richtig zu Beginn der neuen frischen Saison. Da aber das Rezept natürlich das ganze Jahr hindurch einfach einer DER Klassiker der italienische Küche ist, habe ich gleich noch ein Minirezept für Sugo …

Pulled Pork mit Biersauce aus dem Ofen

Pulled Pork mit Biersauce aus dem Ofen

Pulled Pork mit Biersauce aus dem Ofen ist eine amerikanische Variante des klassischen Schweinebratens. Die Amerikaner lieben ihn, wenn das Pulled-Pork-Fleisch so weich ist, dass es lediglich mit zwei Gabeln zerrupft werden braucht. Hier zeige ich ein im Ofen zubereitetes Rezept mit einer Biersauce. Das Geheimnis der Zerfallens liegt in der Temperatur des Fleisches Die Saftigkeit und Mürbheit des Fleisches hängt direkt mit der Temperaturkurve des Garens zusammen. Das Fleisch sollte langsam bis auf eine Kerntemperatur von 90°C ansteigen und dort einige Stunden verharren. Steigt die Kerntemperatur über 90°C, dann bleibt das Fleisch fester und verliert seine Saftigkeit. Durch die lange gleichbleibende relativ niedrige Temperatur hat das Fleisch genügend Zeit noch verbleibendes Bindegewebe umzuwandeln und zu gelieren. Heraus kommt ein Fleisch, dass fast auseinander fällt und nur mit der Gabel entlang der Fasern zerrupft werden kann. Ein Messer zum Schneiden ist nicht notwendig. Pulled Pork aus dem Ofen Pulled Pork kann man sowohl im Ofen wie auch auf dem Grill herstellen. Auf dem Grill wird es kontrolliert für viele Stunden indirekt bei relativ niedriger Temperatur …

Kartoffelsalat italienisch mit Rucola, Kapern und Zwiebeln

Kartoffelsalat italienisch mit Rucola, Kapern und Zwiebeln

Dieser italienisch angehauchte Kartoffelsalat erhält seine südliche Geschmacksnote durch Rucola, Kapern und roten Zwiebeln. Angemacht wird er mit Olivenöl und mildem Weißweinessig, bzw. weißem Balsamicoessig. Gerade jetzt im Sommer ist er schön frisch und schmeckt leicht herzhaft durch die rohen Zwiebeln und den Kapern. Die Herbe des Rucolas tut sein übriges. Der italienische Kartoffelsalat ist ein toller Begleiter zu gegrillten Steaks. Aber auch als kleines leichtes Mittagessen / Abendessen ist er auch solo ein Genuss. Das Rezept ist sehr einfach und schnell zuzubereiten. Farblich ist er ein Highlight auf dem Teller. Die italienische Art den Kartoffelsalat einfach mit etwas Essig und Öl anzumachen, ist eine schöne Abwechslung. Es kann ja nicht immmer Bayerischen Kartoffelsalat mit Öl und Brühe oder den nordeutschen Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Essiggurken geben. 🙂 Auch wenn ich die beiden deutschen Klassiker trotzdem liebe. 😉 Bei Kapern streiten sich bekanntlich die Gemüter. Ich habe sie viele viele Jahre immer aussortiert, da sie mir früher nie schmeckten. Für ein Rezept hatte ich dann einfach mal die empfohlenen Salzkapern ausprobiert. Und siehe da – …

Brot: Toastbrot als Weizentoast mit 25 % Vollkornmehl

Brot: Toastbrot als Weizentoast mit 25 % Vollkornmehl

Es gibt mal wieder ein Toastbrotrezept – hier ein Weizentoast mit 25 % Vollkornanteil. Durch die Zugabe von etwas Vollkornmehl erhält das Weizentoast einen etwas herzhafteren Geschmack, als nur mit hellem Mehl. Als Aromageber habe ich das Vollkornmehl als Poolish-Vorteig am Vortag angesetzt. Auch der Hauptteig bekommt nur wenig Hefe (1,2 % bezogen auf die Mehlmege), so dass auch dieser einige Zeit gehen muss bis er reif für das Backen wird. Belohnt wird man mir einem komplexem Geschmack bei wattig-elastischer Krume. Ein tolles Toastbrot! Der Toast mit Vollkornmehl ist ideal zu allen süßen und herzhaften Aufstrichen sowie Käse und Wurst. Auch mit geräuchertem Lachs ist er ganz wunderbar. Einfach ein leckeres Alltagsbrot. Toastbrot liebe ich, denn es ist ein ideales Vorratsbrot. Ich schneide es gleich nach Abkühlen in etwa 8-9 mm dicke Scheiben auf und friere es gleich im Tiefkühler ein. Dann kann bei Bedarf jede Scheibe einzeln herausgenommen und noch gefroren im Toaster getoastet werden. Kulinarische Weltreise #kulinarischeweltreise Das Toastbrot mit 25 % Vollkornanteil habe ich für das Jahresevent „kulinarische Weltreise“ gebacken. Die kulinarische …

Spareribs (vorgekocht) vom Holzkohlegrill mit Whisky-Tomaten-Sauce

Spareribs vom Holzkohlegrill mit Whisky-Tomaten-Sauce

Spareribs vom Holzkohlegrill mit Whisky-Tomaten-Sauce ist das zweite Spareribsrezept auf Brotwein. Die Spareribs werden auf einem normalen Holzkohlegrill gegrillt. Die Sauce hat einen schönen fruchtig-süßen und leicht rauchigen Geschmack durch den Whisky sowie der Aprikosenmarmelade. Damit das Fleisch schön weich ist und fast von den Knochen fällt, koche ich die Rippchen vor. Es ist immer schwierig, wenn man bereits ein perfektes Spareribs-Rezept hat, das man seit Jahren immer gleich grillt. Aber gerade dann sollte man mal wieder etwas neues ausprobieren und überprüfen, ob man auch etwas an der Zubereitung ändern könnte. Als Fleischmenge gebe ich wieder 250 g bis 600 g Rippchenfleisch pro Person an. Wenn noch weiteres Fleisch zum Grillen vorhanden ist, dann reicht die kleine Menge. Werden nur Spareribs gegrillt, dann rechne ich mit 600 g pro Person. Spareribs vorkochen für normalen Holzkohlegrill Die Spareribs koche ich wie gehabt vor, denn ich möchte butterzartes Fleisch, das fast vom Knochen fällt. Dafür werden die Rippchen etwa 1,5 Stunden mit Gemüse vorgekocht. Die so erhaltene Fleischbrühe ist eine köstliche Suppengrundlage, auf die ich mich immer …

Flammkuchen mit grünem Spargel und Ziegenfrischkäse

Flammkuchen mit grünem Spargel und Ziegenfrischkäse

Der Flammkuchen mit grünem Spargel und Ziegenfrischkäse ist ein toller Frühlingsflammkuchen. Nichts symbolisiert in der Küche besser den Frühling wie Spargel. Für den Flammkuchen verwende ich grünen Spargel und dieser harmoniert ganz fantastisch mit dem leichten, fein-herben Geschmack des Ziegenkäses. Noch ein bisschen junger Knoblauch und etwas rote Zwiebel dazu, und schon ist er einfach perfekt vom Geschmack. Der Flammkuchenteig ist wieder nach meinen Standardrezept und lässt sich schön dünn ausrollen und wird herrlich knusprig. Den Flammkuchen mit grünem Spargel und Ziegenfrischkäse habe ich für das Blogevent Marktspaziergang von Simone von Zimtkringel bei Zorra gebacken. Den Ziegenkäse habe ich von meine Wochenmarkt „um die Ecke“ am Rotkreuzplatz München erstanden. Der Rotkreuzplatz ist das Stadtteilzentrum des Münchner Stadtteils Neuhausen-Nymphenburg. In der Mitte des Platzes steht ein Brunnen. Hier wird Donnerstag nachmittags der Wochenmarkt und in der Adventszeit der Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Es gibt das typische Marktangebot eines kleinen Wochenmarktes mit spezialisierten Ständen für Brot, Käse und Wurst, Fleisch, Fisch, Gemüse etc., zum Teil in Bioqualität. Ich schätze, dass es ungefähr 20 Stände sind. Wenn ich zum Markt …

#SchlossGenuss – Schloss Schwarzburg

Für das Blogevent #SchlossGenuss von Schlösser und Gärten in Deutschland e. V. schreibe ich diesen Beitrag abseits der Foodblogwelt. Begleitet wird dieser Kulturbeitrag wieder von Tanja Praske von Kultur Museum Talk. Für das Blogevent habe ich mir das Schloss Schwarzburg in Thüringen herausgesucht. Seit einigen Jahren bin ich immer mal wieder für ein paar Tage im Ort. Vor über zwanzig Jahren, exakt gesagt 1997, war ich das allererste Mal dort. Und allein die Anreise war damals ein Abenteuer. Navi-Geräte gab es noch nicht und die damaligen Staßen – insbesonderer ihr Ausbauzustand – war damals ein ziemliches Abenteuer. Mit den Jahren wurde die Verkehrsinfrastruktur grundlegend saniert, was viele Jahre zur Folge hatte, dass man – weil nirgend eingezeichnet, überraschenderweise – mal größere, mal kleinere Umwege fahren musste. Immer wieder war „DIE“ Zufahrtsstraße immer von dort gesperrt, von wo man anreiste. Aber was neben der allgemeinen Infrastrukturentwicklung auffiel, während all der Zeit wurde das Schloss Schwarzburg Stück für Stück wieder ein Teil aufgebaut. Zu Beginn er Besuche war lediglich der Kaisersaal renoviert und zugäglich. Der Barockgarten noch …

Brot: Kruh - kroatisches Weißbrot

Brot: Kruh – kroatisches Weißbrot

Das kroatische Weißbrot Kruh ist fester Bestandteil in der kroatischen Küche. Es steht zu jeder Zeit auf dem Tisch und begleitet alle Gerichte von kleinen herzhaften Vorspeisen bis zum deftigen Grillteller. Das hier gebackene Kruh zeichnet sich durch eine feinporige wattige Krume und eine dünne Kruste aus. Salz-Hefe-Verfahren Für das Kruh habe ich eine Salz-Hefe-Lösung angesetzt und für 24 Stunden im Kühlschrank abstehen lassen. Da der Ansatz keine Nährstoffe besitzt, fängt der Teig nicht das Gären an und kann bis zu 48 Stunden aufbewahrt werden. Teige mit dem Salz-Hefe-Verfahren zeichnen sich durch ihre gute Verarbeitbarkeit aus. Der Teig ist geschmeidig, stabil und klebt kaum. Die Gärung des Hauptteiges ist sehr gleichmäßig und ermöglicht eine kleinporige saftige Krume bei dünner Kruste. Kulinarische Weltreise #kulinarischeweltreise Kruh habe ich für das Jahresevent „kulinarische Weltreise“ gebacken. Die kulinarische Weltreise wird von Volker (volkermapft) organisiert und trägt Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern zusammen. Die Mai-Station ist Kroatien – ein Land voller Gegensätze mit tausenden kleinen Inseln, traumhaften Küstenlandschaften und wilden Bergregionen. Die Vielfalt spiegelt sich natürlich auch in der Küche wieder, …

Grünes Shakshuka mit Spinat und Ei

Grünes Shakshuka mit Spinat und Ei

Die grüne Shakshuka mit Spinat und Ei ist so einfach wie lecker. Die besondere Würze erhält sie durch den Kreuzkümmel und einem Hauch Chili. Am Anfang war ich etwas skeptisch, ob Kreuzkümmel und Spinat tatsächlich eine tolle Kombination ist. Aber ja, sie ist absolut genial und bringt eben diesen Hauch von Exotic auf den Teller. Die Spinat-Shakshuka ist zu jeder Tageszeit mit Weißbrot oder Fladenbrot ein Genuss. Gerade auch als exotisches herzhaftes Frühstück gefällt es mir ausgesprochen gut. Shakshuka ist ein beliebtes Gericht in Israel und dem Nordafrikanischen Raum. Die häufigste Variante wird mit Paprika & Chilis, Zwiebeln, Tomaten und versunkenen pochierten Eiern zubereitet. Die grüne Version mit Spinat hat natürlich nichts mehr mit dem Original zu tun. Sie ist jedoch genauso in den Ursprungsländern beheimatet wie andere Varianten mit Mangold, Auberginen oder Feta.

Pasta mit cremiger gelber Bete und Parmesankäse

Pasta mit cremiger gelber Bete und Parmesankäse

Die Pasta mit cremiger gelber Bete und Parmesankäse ist ein einfaches unkompliziertes Gericht. Die Anzahl der Zutaten ist äußerst gering. Der Geschmack konzentriert sich auf die Hauptzutaten Nudeln, gelbe Bete und Parmesankäse. Sahne, Salz und Pfeffer runden das Gericht lediglich ab. Auch die Zubereitung kann einfacher nicht sein: gelbe Bete weich gekochen und mit etwas Sahne pürieren, so dass es eine schöne cremige Konsistenz ergibt. Nudeln kochen brauche ich nicht erklären. 😉 Für diese Pasta ist jede Art von Nudeln perfekt, die eine große Oberfläche haben und an denen viel Sauce hängen bleiben kann. Also Fusilli, Gemelli, Orecchiette, Penne etc. Gelbe Bete ist die unbekanntere kleine Schwester der roten Bete, farblich eben gelb anstelle von rot. Vom Geschmack ist sie ähnlich, auch sie hat eine süßliche Komponente, jedoch ist sie nicht ganz so erdig. Zusammen mit Parmesankäse erhalten sie eine frische Note, wodurch das Gericht zu jeder Jahreszeit gut schmeckt. So gab es dieses im Frühling als Lagergemüseüberbleibselfund Ende April zu frühsommerlichen Temperaturen – für mich eine der besten Verwendungen für gelbe Bete!