Dessert - Nachspeise, Für den Teller, Kuchen
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Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Die Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus sind ein richtiger Hingucker und absolut genial vom Geschmack. Unten ist ein knuspriger Mürbeteigboden, darauf wird ein süß-säuerliches Bratapfelmus geschichtet und die Krönung ist eine Rosmarin-Mandel-Creme in Halbkugelform. Auch im Bratapfelmus findet sich der Rosamrin-Geschmack wieder. Dieses Törtchen ist eine eindeutige Empfehlung für diejenigen, die ein halbwegs leichtes und würziges Dessert mögen.

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Halbkugeln oder Pyramiden als Törtchen

Für diese Törtchen habe ich Halbkugelschalen aus Silikon verwendet. Eine Pyramidenform sähe sicher ähnlich schick aus. Das praktische an den Silikonformen ist, dass man die Creme in die Form gießen und dann komplett in den Tiefkühler zum Festwerden stellen kann. Ist die Creme fest, dann kann die Törtchenkuppel ganz einfach aus der Form genommen werden.

Törtchen lassen sich gut vorbereiten

Das Schöne an diesen Törtchen ist, dass die Arbeitsschritte einfach sind und getrennt gut vorbereitbar sind. Das ideale Dessert für Gäste oder einem größeren Menü. Die Mürbeteigböden lassen sich gut bis zu einige Tage im Vorraus herstellen, aufpassen muss man nur, dass sie keine Feuchtigkeit ziehen und weich werden. Da die Rosmarin-Mandel-Creme in den Formen im Tiefkühler fest wird, spricht nichts dagegen, sie dort bis zur Verwendung für einige Tage zwischen zu parken. Auch das Bratapfelpüre kann man am Tag vorher zubereiten. Lediglich der Zusammenbau der einzelnen Komponenten zum Törtchen muss am gleichen Tag geschehen und sollte 1 bis 2 Stunden vorher sein, damit die Creme kühl ist, aber nicht mehr gefroren.

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Sugarprincess Christmas Cookie Club 2018

Dieses weihnachtliche Törtchen habe ich für den Sugarprincess Christmas Cookie Club 2018 gebacken, bei der Yushka wieder jeden Tag ein Türchen öffnet. Schaut auch auf der Facebook-Seite und beim Youtube-Kanal vorbei. Es loht sich jeden Tag hineinzuschauen, denn man kann wieder tolle Preise beim Gewinnspiel gewinnen.

Ich bin jedes Mal wieder begeistert von den dort gezeigten Ideen und Rezepten.
In diesem Sinne, ich wünsche Euch noch eine schöne Vorweihnachtszeit, lieben Gruß
Sylvia

Rezept für Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

8 – 10 Törtchen

Zutaten Rosmarin-Mandel-Creme:

  • 200 ml Milch
  • 20 g Zucker
  • 35 g Mandeln, gemahlen
  • 10 Rosmarinnadeln, gehackt
  • 2 Blatt Gelantine
  • 2 Eiweiß
  • 25 g Zucker
  • 200 g Sahne

Zutaten Mürbeteigböden:

  • 250 g Mehl 405
  • 115 g Butter,
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • ggf. 1-2 EL Wasser

Zutaten Bratapfelmus:

  • 2 Äpfel säuerlich, z.B. Boskop
  • 70 g Zucker
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin

Deko: Rosmarinspitzen

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Zubereitung Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus:

  1. Rosmarin-Mandel-Creme Teil 1: Milch und 20 g Zucker mit Mandeln und gehackten Rosmarinnadeln aufkochen und abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Auf lauwarm abkühlen lassen. Blattgelantine in kaltem Wasser 5 Minuten quellen lasse. Die Gelantine ausdrücken und in der Mandel-Milch-Mischung auflösen. Durch ein Sieb gießen und auf handwarm abkühlen lassen.
  2. Rosmarin-Mandel-Creme Teil 2: Eiweiße mit den restlichen 35 g Zucker steif schlagen. Die Sahne ebenfalls aufschlagen. Beides unter die aromatisierte Milch heben.
  3. Creme einfüllen und kalt stellen: Die Creme in Silikon-Halbkugelformen gießen und im Tiefkühler kalt stellen.
  4. Mürbeteigboden herstellen: Die Butter in Stücke schneiden und zusammen mit den weiteren Zutaten für den Mürbeteig ohne Wasser in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Sollte das Ei zur Bindung des Teiges nicht reichen, nacheinander Eßlöffelweise noch Wasser hinzfügen. Den Teig zwischen Frischhaltefolie 2 mm dick ausrollen. Den ausgerollten Teig im Kühlschrank mindestens 30 Minuten kühlen.
  5. Böden ausstechen und backen: Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Den Teig herausholen und die Böden ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. (Größe: ca. 1 cm größer als die Halbkugelform.) Die Böden für ca. 8 Minuten goldbraun backen. Herausholen und abkühlen.
  6. Bratapfelmus Vorbereitungen: Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Äpfel schälen und vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Die Viertel in kleine Stücke schneiden.
  7. Bratapfelmus herstellen: In einer ofengeeigneten Kasserole (mit ofengeeignetem Deckel) den Zucker hell karamelisieren. Die Apfelstücke zugeben und einige Minuten leicht köcheln. Gegebenenfalls wenige Eßlöffel Wasser zugeben, falls die Äpfel nicht saftig genug sind. Im Ofen mit Deckel ca. 30 Minuten sehr weich garen. Das Mus etwas abkühlen lassen und pürieren. (Alternative: auf dem Herd bei geringer Hitze sehr weich kochen.)
  8. Zusammenbau: Auf einem Teigboden etwas Bratapfelmus verteilen. Darauf eine der gefrorenen Halbkugeln geben und mit Rosmarinspitzen dekorieren.
  9. Servieren: Nach dem Zusammenbau der Törtchen muss die Creme bei Raumtemperatur für mindestens 30 Minuten oder im Kühlschrank für mehrere Stunden auftauen.

Zubereitungszeit: ca. 3 Stunden

Quelle: Matthias Ludwigs „Törtchen, Törtchen“

Törtchen als Dessert im Glas

Wem der Aufwand mit den Törtchen zu groß ist, der kann auch es auch als einfaches Dessert machen. Auch könnte man lediglich 4 Törtchen herstellen und die restliche Rosmarin-Mandel-Creme in Gläser zu füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Wenn sie fest ist das Bratapfelmus darauf verteilen und mit Rosmarin dekorieren.

Rosmarin-Mandel-Törtchen mit Bratapfelmus

Rosmarin-Mandel-Creme mit Bratapfelmus als Dessert im Glas

Sugarprincess Christmas Cookie Club 2018

17 Kommentare

  1. Die Törtchen hören sich richtig lecker an.
    Mal schauen vielleicht bekomm ich die als Nachtisch am 2 Weihnachtsfeiertag noch unter.

    • Spätburgunder sagt

      Die Törtchen schmecken den ganzen Winter über, nicht nur zu Weihnachten. Bratapfel darf es bei mir in der kalten Jahreszeit öfter geben. 🙂

  2. Liebe Sylvia,
    Danke für die tolle Idee! Ich hab nach wie vor keine Ahnung, was ich an Weihnachten kochen werde, aber ich glaube, Deine himmlischen Törtchen bilden den krönenden Abschluss. Vielleicht mach ich dieses Jahr auch einfach nur Dessert…
    Herzlichst, Conny

    • Spätburgunder sagt

      Als Dessert ist es auch gut, wobei es mir als Törtchen mit dem Mürbeteigboden noch besser gefällt. 🙂 Lieben Gruß Sylvia

  3. Michael Zeeb sagt

    WOW, das Rezept hört sich super an und die Törtchen sehen mega lecker aus!! Werd ich sicherlich mal nachmachen!! Danke für diese tolle Idee!! :-)) Übrigens, wenn ich bei dir auf den YouTube-link drücke, dann kommt Türchen 24 aus dem 2017er Kalender?!?! Liebe Grüße Mikel von Mikels Productions Frankfurt

    • Spätburgunder sagt

      Danke, und die Törtchen sind sogar recht einfach herzustellen. Danke für den Tipp mit dem Link, da muss ich noch einmal nachforschen, was der richtige ist. LG Sylvia

  4. Melanie W. sagt

    Das Törtchen ist so genial. Ich liebe es. Habe es über die Jahre schon einige Male gemacht. Die Kombination aus Apfel und Rosmarin ist soo lecker. Da hast du genau das richtige Rezept ausgesucht. Unbedingt ausprobieren.
    Gruß Melanie

    • Spätburgunder sagt

      Danke! Ja, ich mag das Rezept auch so gerne und freue mich es endlich auch auf dem Blog vorzustellen. 🙂

  5. Kerstin sagt

    Wow, das schaut toll aus! Tolle Idee. Schmeckt bestimmt auch sehr lecker. Ich liebe Rosmarin 🙂

  6. Manuela Wittmann sagt

    Die Törtchen sehen lecker aus! Ich kann mir Rosmarin zwar nicht „in Süß“ vorstellen, aber es wäre ja mal einen Versuch wert!
    Liebe Grüße
    Manuela

    • Spätburgunder sagt

      Es kommt bei Rosmarin – wie bei vielen anderen Gewürzen – auf die Dosierung an. 🙂 Mir hat es sehr gut gefallen! LG

  7. Katrin K sagt

    Tolles Rezept, vielen Dank dafür. Die Kombination mit Rosmarin ist bestimmt sehr lecker. Wird ausprobiert.
    LG Katrin

  8. Liebe Sylvia,
    ich glaube, ich würde eher die Variante im Glas machen 😉 ! Die Törtchen sehen fantastisch aus; man sieht, wie viel Arbeit und Liebe darin steckt!
    Liebe Grüße
    Eva

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