Brot und Brötchen, Weizen, Weizensauerteig
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Elsässer Gugelhupf mit mildem Sauerteig (lievito madre)

Mein erster Gugelhupf: ein Elsässer Gugelhupf mit mildem Sauerteig (lievito madre). Dass ich ausgerechnet einen Hefe-Gugelhupf als Premiere backe, war mal wieder einem Event geschuldet. Es sollte ein Gugelhupf mit Hefe gebacken werden. Nachdem ich gerade einen lievito madre – eine Mutterhefe gezüchtet habe (Beitrag dazu folgt noch) – war klar, dass ich diesen einsetzen wollte. Mit der Mutterhefe nahm ich dann auch gleich die Herausforderung an, keine zusätzliche gekaufte Frischhefe in den Teig einzubacken.

Herausgekommen ist ein leicht süßes Backwerk, das ich eher zum Frühstück als zur süßen Kuchentafel reichen würde. Perfekt war der Elsässer Gugelhupf für mich in der Kombination mit Butter und Bitterorangenmarmelade. Ebenso zusammen mit kräftigem Weichkäse oder rohen Schinken.

Elsässer Guglhupf mit mildem Sauerteig (lievito madre)

Den Gugelhupf reiche ich zum BreadBakingDay BBD #86 – Gugelhupf von Zorra mit ihrer BBD-Reihe ein. Leider ist es der letzte BBD. Klar, bei Nummer 86 auch verständlich, dass es immer schwieriger wurde Themen zu finden. Ich habe nachgezählt und insgesamt über 15 Rezepte in den letzten zwei Jahren eingereicht! Und was waren da alles für unterschiedliche Brote dabei. Viele habe ich nur aufgrund des Events erstmalig gebacken und konnte mir so bis dahin unbekannte Brotvarianten erschließen.
Aber nicht nur als Mitbäcker hatte ich viel Spaß an der BBD-Reihe. Einmal habe ich sogar selber ein BBD ausgerichtet, das BBD #74 – herzhafte Brote. Es hat mir gezeigt, wie viel Aufwand und Organisation dahinter steht!

Liebe Zorra, ich danke Dir herzlich für all die schönen Events, die Du ausrichtest! Für den Aufwand und die Geduld, die da hinter steht. Und ganz im Speziellen, für die vergangenen BreadBakingDays, die eine wunderbare Rezeptesammlung darstellen, in denen ich gerne stöber.

Elsässer Guglhupf mit mildem Sauerteig (lievito madre)

Zutaten:
1 Gugelhupfform mit Durchmesser

Süßer Starter / Lievito madre:
150 g Süßer Starter / Lievito madre
150 g Weizenmehl 550
75 g Wasser

Quellstück:
75 g Rosinen
Wasser kochend
2 cl Rum (optional)

Hauptteig:
Süßer Starter / Lievito madre
275 g Weizenmehl 550
3 Eier Größe M
20 g Wasser
5 g Salz
(15 g Frischhefe, optional)
200 g Butter, leicht gekühlt bis zimmerwarm
80 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker

Zubereitung:
Quellstück:
Rosinen in kochendem Wasser mindestens eine Stunde quellen lassen. Wer mag, kann die Rosinen die restliche Zeit im Rum aromatisieren.

Süßer Starter / Lievito madre:
Wasser, Mehl und süßen Starter verkneten und für 3 Stunden bei 30 °C gehen lassen.

Hauptteig:
Süßer Starter / Lievito madre mit Wasser, Mehl, Eier, Salz und ggf. Frischhefe für 5 Minuten bei langsamer Geschwindigkeit mit der Küchenmaschine kneten. Weitere 5 Minuten bis zur mittleren Glutenentwicklung auf schneller Stufe weiterkneten. Zucker und Butter in 3 Portionen einarbeiten, dann weitere 10 Minuten bei schneller Geschwindigkeit kneten, bis er eine weiche glatte Konsistenz hat. Nun die Rosinen unterkneten.

Die Gugelhupfform gut mit Butter ausfetten. Den Teig aus der Schüssel nehmen und zu einer straffen Kugel formen. In der Mitte mit den Fingern ein Lich drücken und soweit weiten, dass er in die Form passt. Schnell in die Form geben und bei 30°C gut 3 bis 3,5 Stunden gehen lassen. Bei Zugabe von Frischhefe verkürzt sich die Gehzeit (vsl. um 1 Stunde).

Backen:
Den Backofen auf 160°C (O-/U-Hitze) vorheizen. Mit Dampf etwa 60 Minuten backen, nach 20 Minuten den Dampfschwaden ablassen.

Nach dem Backen 30 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann den Gugelhupf stürzen.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 7 Stunden

Mit der Maschine geknetet.

Quelle: abgewandelt nach Hefe und mehr

2 Kommentare

  1. Liebe Sylvia, ich habe mich immer sehr über deine Brote gefreut und natürlich ist auch wieder dieser Beitrag bzw. Gugelhupf Klasse! Vielen Dank für deine Treue und pssst, es kommt bald was Neues, weil wir Brotbäcker müssen doch zusammenhalten! 😉

  2. Der Gugelhupf sieht richtig perfekt aus und das ganz ohne (gekaufte) Hefe! Wirklich toll. 🙂 Liebe Grüße, Nora

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