Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)

Eine ausgefallene köstliche Vorspeise sind Eier im Mönchsbart-Nest. Hierfür werden Eier in Nester aus dem Salzkraut mit etwas Parmesankäse gelegt und im Ofen gegart. Wer mag krönt das Essen mit ein paar Tropfen Trüffelöl. Mit weniger Aufwand lässt sich fast keine Vorspeise zubereiten! Und Gäste kann man mit diesem eher unbekannten Kraut überraschen.

Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)
Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)

Ei im Nest

Besonders dekorativ sieht diese Vorspeise aus, wenn jedes Ei in seinem eigenen kleinen Nest liegt. Kleine Schälchen, wie sie für Creme brulee verwendet werden oder Ramequinförmchen, sind von der Größe perfekt. Umluft zum Stocken der Eier ist nicht zu empfehlen, da hierbei die feineren Stränge des Agretti austrocknen und leicht zum Verbrennen neigen.

Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)
Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)

Barba di frate – das Salzkraut aus Italien

Das Gemüse mit den vielen Namen – Mönchsbart, Barba di frate, Agretti ist ein Salzkraut (Salsola-Art) und kommt ursprünglich aus immer feuchten, salzigen Meeresküsten. In Italien wird es bevorzugt im Winterhalbjahr angebaut, da der Sommer in der Regel zu warm ist. In Deutschland wird der Anbau im zeitigen Frühjahr empfohlen. In ganz jungem Zustand kann man die saftigen, knackigen Stängel roh essen. Ansonsten wird es oft wie Spinat zubereitet. Barba di frate kann man in gut sortierten Gemüseläden finden. Bei Brotwein lag er im Ernteanteilkiste des Kartoffelkombinats.

Mönchsbart - Agretti - Salzkraut - Barba di frate
Mönchsbart – Agretti – Salzkraut – Barba di frate
Ei auf Mönchsbart / Salzkraut / Agretti

Rezept für Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)

Brotwein.net
Eier im Mönchsbart-Nest mit Parmesankäse: leckere Vorspeise. Einfaches Rezept für italienische Gemüse Barba di frate / Agretti / Salzkraut
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gericht Vorspeise
Küche Italien
Portionen 2 Personen

Zutaten
  

  • 1 Bund Mönchsbart / Salzkraut / Agretti / Barba di frate
  • 2 Eier
  • 4 EL Parmesankäse gerieben
  • 2 TL Trüffelöl optional
  • Butter zum Fetten der Form
  • Salz Fleur de Sel
  • Pfeffer

Zubereitung
 

  • Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Vorbereitungen: Eine Auflaufform (ca. 10 x 20 cm) oder zwei Ramequinförmchen (Ø ca. 8 bis 10 cm) mit Butter ausfetten. Den Agretti waschen und putzen. Die Wurzeln großzügig abschneiden, ebenso zu harte Strünke.
  • Den Mönchsbart kurz in kochendem Salzwasser blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken.
  • Auflaufform vorbereiten: In zwei Teile teilen und daraus noch heiß 2 nestförmig mit einer Mulde in die Auflaufform legen. Die Mulden mit dem geriebenen Parmesankäse ausstreuen und je ein Ei in die Mulde schlagen, leicht salzen und pfeffern.
  • Eier im Ofen stocken lassen: Die Form für etwa 10 – 12 Minuten im Ofen garen – je nach gewünschter Festigkeit der Eier.
  • Mönchsbart mit Ei servieren: Mit Fleur de Sel bestreuen, leicht Pfeffern und bei gegebenenfalls mit etwas Trüffelöl betreufeln.
Keyword Eier, Mönchsbart – Agretti – Salzkraut
Hast du dieses Rezept ausprobiert?Lass es deine Freunde auf Instagram wissen! Erwähne @brotwein_net oder benutze den Hashtag #brotwein! durch klicken.
Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)
Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)

Quelle: lamiacucina

Mönchsbart - Agretti - Salzkraut - Barba di frate

2 Gedanken zu „Ei im Mönchsbart-Nest (Salzkraut / Agretti)“

  1. Begeisterung!

    Ich kenne Agretti seit 20 Jahren und schätze diese sehr. Der Geschmack ist schwer, bis gar nicht zu vergleichen.

    Dieses Rezept war mir neu und es passt ein hochwertiges Trüffelöl wirklich sehr gut dazu als Sidekick.

    Von mir, für Bilder und die Beschreibung, welche sicher auch Nichtköche vor keinerlei Rätsel stellt 9,5 Punkte

    Antworten
    • Hallo Andreas, das freut mich, dass Dir das Rezept so gut gefallen hat. Es erinnert mich daran, dass ich es auch mal wieder kochen könnte.
      Vielen Dank für den netten Kommentar!
      Grüße Sylvia

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Recipe Rating