Essen am Gründonnerstag

Mit Gründonnerstag beginnt kulinarisch die Osterzeit, wobei es traditionell noch ein Fastentag ist. Im Gegensatz zum Karfreitag isst man keinen Fisch. Auf dem Speiseplan stehen an Gründonnerstag traditionell grünes Gemüse und Kräuter. Die Farbe Grün soll zum einen den Frühling begrüßen und zum anderen symbolisiert sie Hoffnung, Heilung und Neuanfang.

Gründonnerstag Rezepte

Was isst man in der Fastenzeit an Gründonnerstag?

Je nachdem, wie streng man die Fastengebote in den 40 Tagen von Aschermittwoch bis Ostern auslegt sind bestimmte Zutaten erlaubt oder tabu. Die Fastenzeit soll eine Zeit der Buße und des Verzichts sein, die den Körper reinigen und an den Tod Jesu Christi erinnern soll.

Bei der streng traditionellen Regel wird auf tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Eier, Milch, Milchprodukte und Käse vollständig verzichtet. Eier galten historisch als „flüssiges Fleisch“ und waren verboten. Das die Hühner weiter Eier legten, wurden sie gesammelt, gekocht und erst an Ostern gegessen, was zur Tradition der Ostereier führte. Die orthodoxen Fastenzeit legt diese Regel immernoch tradtionell aus und vermeidet alle Gerichte mit Eiern. Moderne Regel sind weniger streng und werden individueller ausgelegt. So verzichten viele auf Fleisch, Wurst und Fisch zu Gründonnerstag und erlauben sich Milchprodukte und Eier.