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Zwiebelsuppe – Rezept französische Art mit Käse überbacken

Zwiebelsuppe - Rezept französische Art mit Käse überbacken

Die typische französische Zwiebelsuppe wird mit Baguette und Käse überbacken. Sie ist ein günstiger Klassiker, der immer schmeckt sobald es etwas kühler ist. Sie kann als vegetarische Zwiebelsuppe mit Gemüsebrühe oder herzhafter mit Fleischbrühe gekocht werden.

Zwiebelsuppe - Rezept französische Art mit Käse überbacken

Zwiebelsuppe - Rezept französische Art mit Käse überbacken

Das Geheimnis sind die Zwiebeln

Bis ich mein perfektes Rezept für Zwiebelsuppe gefunden hatte, musste ich etwas ausprobieren. Von den Zutaten wurde dabei gar nicht so viel verändert, jedoch ist das Detail wichtig. So müssen die Zwiebeln zunächst erst langsam angeschwitzt werden ohne dass sie Farbe bekomen. Man muss beim Braten ständig anhängende Zwiebelhäutchen und Stücke mit einem Pfannenwender vom Boden lösen, damit sie nicht anbrennen und bitter werden. Erst wenn auch die größeren Ringen wirklich weich sind, kann die Hitze hoch gestellt werden und die Zwiebeln goldbraun gebraten werden.

Goldbelbe Zwiebelsuppe

Goldbelbe Zwiebelsuppe

Die richtige Brühe für Zwiebelsuppe

Perfekt wird eine Zwiebelsuppe mit selbstgemachter Brühe. Je nach Vorliebe kann man dafür Gemüsebrühe oder kräftige Fleischbrühe verwenden. Am liebsten nehme ich Fleischbrühe von Schwein oder Rind, da sie dann richtig herzhaft und sättigend wird.

Mit Käse überbacken

Als Käse zum Überbacken von Zwiebelsuppe nimmt man am besten herzhafte Schnittkäse, die gut schmelzen. Wer es richtig französisch mag, der nimmt Comté oder Beaufort. Ansonsten geht auch jeder gereifte Bergkäse, Schweizer Greyerzer, aber auch mittelalter Gauda.

Rezept für Zwiebelsuppe mit Käse überbacken nach französischer Art

ca. 2 – 4 Portionen

Zutaten:

Zwiebelsuppe - Rezept französische Art mit Käse überbacken

Zwiebelsuppe - Rezept französische Art mit Käse überbacken

Zubereitung Zwiebelsuppe:

  1. Vorbereitungen: Zwiebeln schälen und in Halbringe schneiden. Das Baguette in Scheiben schneiden. Den Käse grob reiben.
  2. Zwiebeln anbraten: Einen Topf mit schwerem Boden heiß werden lassen und das Butterschmalz schmelzen. Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Wenn die Zwiebeln weich und glasig sind, die Hitze erhöhen und gold bis dunkelbraun anbraten. Unter ständigem Rühren anbraten und angebackenes mit dem Holzspatel immer wieder vom Boden lösen. Vorsicht, nicht verbrennen, sonst werden die Zwiebeln bitter.
  3. Zwiebelsuppe kochen: Wenn die Zwiebeln goldbraun sind die Brühe angießen und 15 Minuten weich kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Den Grill vom Ofen für 5 Minuten auf 250°C vorheizen.
  5. Suppe mit Käse überbacken: Zwiebelsuppe in Suppenschalen einfüllen, Baguettescheiben drauf legen und mit geriebenem Käse bestreuen. Unter dem Ofengrill für 2 bis 3 Minuten grillen bis der Käse schmilzt, blasen wirft und leicht bräunt. Unbedingt danebenstehen damit der Käse nicht verbrennt!
  6. Servieren: Mit weiterem Weißbrot servieren.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Günstiger Klassiker

Nahezu alle Regionen in Europa kennen Zwiebelsuppen. Zwiebeln wachsen auf fast jedem Boden gut und sind so in Stadt und Land immer reichlich vorhanden. Wer sie nicht selber anbaut, kann sie für wenig Geld auf dem Markt erstehen. Sie war deshalb früher oft ein Arme Leute Essen. Brot- und Käsereste machen sie nahrhaft und sättigend.

Zwiebesuppe aus der Tüte

Wer kennt sie nicht – Zwiebelsuppe aus der Tüte von Knorr, Maggi und Co. Es ist eines der Klassiker der schnellen Helfer aus dem Hexenregal der Suppenindustrie. Und ich gestehe, dass ich sie früher durchaus gerne mochte. Allerdings gab es dann irgendwann den Punkt, an dem ich merkte, dass ich sie nicht mehr vertrage. Die künstlichen Aromen zusammen mit viel zu kurz gekochten Zwiebeln haben sich auf die Verdauung geschlagen. Das passiert heute trotz der vielen Zwiebeln nur noch selten, da sie in diesem Rezept sehr lange kochen und somit besser verträglich werden.

„All you need is“: Homemade – Fertigessen-Klassiker selbstgemacht

Das Zwiebelsuppe Rezept ist mein Beitrag zum Blog-Event „All you need is…“, wo sich viele Blogger diesen Monat das Thema „Homemade – Fertigessen-Klassiker selbstgemacht“ annehmen. Es sind tolle Beiträge zusammengekommen, es lohnt sich auch bei den anderen vorbei zu schauen! #allyouneedis und #allyouneedishomemade. Ins Leben gerufen wurde das Event von Kleiner Kuriositätenladen und wird aktuell von Jankes*Soulfood und Möhreneck weitergeführt. Alle Teilnehmer stehen unten und sind mit ihren Rezepten verlinkt.

Alle Teilnehmer #allyouneedishomemade:

Foodistas | Fischstäbchen mit Spinat und Kartoffelbrei
Möhreneck | Tortellini mit Cashew-Tofu-Füllung in würziger Tomatensauce
Jankes*Soulfood | Gemüseravioli in Tomatensauce
Ina Is(s)t | Nasi Goreng mit Hähnchen
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Zimtkeks und Apfeltarte | Maulwurfkuchen mit Himbeeren
ninamanie | Spaghetti alla Napoletana
Küchenmomente | Tarte au Chocolat
pastasciutta.de | Tiefkuehl-Roesti
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evchenkocht | Chicken Nuggets und Kartoffel-Wedges
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S-Küche | Instant Ramen Suppe – Homemade mit viel Umami
Kochen mit Diana | Gemüsepulver

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  6. Hach, die duftet quasi bis hier… Ich röste die Zwiebeln immer im Slowcooker, das klappt auch gut, dauert halt. Danke fürs Erinnern an diesen Klassiker!

    • Spätburgunder sagt

      Nachdem ich keine Slowcooker habe, wird hier herkömmlich geröstet. Aber egal wie, ein wenig Geduld braucht es für die richtige Farbe.

  7. Hab ich hier „mit Käse überbacken“ gelesen? Ja also da kann gar nichts schief gehen – ich liiiebe die Zwiebelsuppe jetzt schon!
    Liebe Grüße, Ina

    • Spätburgunder sagt

      Also Zwiebelsuppe ohne Käse – da würde mir etwas fehlen. Zur Not auch einfach reingeschnibbelt. 🙂

  8. Pingback: Dunkle Sauce - ganz ohne Pulver | Mein wunderbares Chaos

    • Spätburgunder sagt

      Es muss ja nicht jeder selber alles ausprobieren, darum gebe ich gerne die wichtigsten Dinge als Tipps weiter.

  9. Liebe Sylvia,
    Zwiebelsuppe spukt ja schon seit unserem Frankreich-Trip mit der kulinarischen Weltreise in meinem Kopf herum. Sobald es hier mal abkühlt, mache ich mir welche. Ich liebe die – und Tüte muss wirklich nicht sein.
    Herzlichst, Conny

    • Spätburgunder sagt

      Ich hatte auch schon daran gedacht sie zu Frankreich zu posten – letztendlich ist es dann immer eine Zeitfrage. 🙂 Spätestens im September kommt sie dann wieder häufiger auf den Tisch.

  10. Pingback: Nasi Goreng mit Hähnchen - Ina Isst

  11. Eigentlich bin ich kein Fan von Zwiebelsuppe aber die sieht so gut aus – da würde ich wirklich gerne mal probieren!
    Lieben Gruß,
    Ina

  12. Hallo Sylvia,
    wunderbar, eine richtig gute Zwiebelsuppe und dann noch überbacken ist wirklich oberlecker! Toll sind auch deine Tipps, da braucht wirklich keiner mehr eine Tütensuppe…
    Liebe Grüße
    Tina

  13. Pingback: Ravioli mit Tomatensauce - Küchentraum & Purzelbaum

    • Spätburgunder sagt

      Ja zum Glück sind Zwiebeln so genügsam, dass sie immer reichlich erntbar sind.

  14. Hallo liebe Sylvia,
    jetzt muss ich leider gestehen, dass ich noch nie Zwiebelsuppe gegessen habe. Und nach dem Lesen deines Rezeptes habe ich dummerweise genau JETZT total Lust bekommen. Ist gespeichert für die nächste Kochsession!
    Liebe Grüße,
    Eva

  15. Ich liebe Zwiebelsuppe, habe sie noch nie selber zubereiten. Ich sollte das aber ändern, deine sieht einfach nur lecker aus.
    LG, Diana

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