Alle Artikel mit dem Schlagwort: Aufstrich

Guacamole

Guacamole

Im Laden gab es reife Avocados, was liegt bei diesem Sommerwetter näher als mal wieder eine Guacamole zu machen. Mit etwas Weißbrot ist eine Guacomole ein schnelles feines Abendessen. Als Begleiter zum Grillabend ist sie auch gerne willkommen, oder auch zum Dippen zu Tortillia-Chips. Was alles unbedingt und was optional in eine Guacamole hineingehört, darüber gibt es so viele Meinungen wie Köche. Sicher ist nur das für dieses typische mexikanische Gericht reife Avocados, Limettensaft, gehacktes Koriandergrün und Salz verwendet werden. Ob sie eher grob mit Stückchen oder fein püriert sein sollte, darüber lässt sich vorzüglich streiten. Dieses mal habe ich mich entschieden die Avocado lediglich mit der Gabel zu zerdrücken und mit den Hauptzutaten zu würzen. Die optionalen Komponenten habe ich dieses Mal weggelassen. Wichtig ist nur, dass die reife Avocado sofort mit Limettensaft oder Zitronensaft beträufelt werden muss, damit sie nicht unappetitlich braun wird.

Kohlrabigrün-Pesto

Kohlrabigrün-Pesto

Ein Kohlrabigrün-Pesto ist eine Möglichkeit die Kohlrabiblätter schmackhaft zu verwerten. Wichtig ist, dass die Blätter frisch und knackig sind. Mit Knoblauch sollte sehr sparsam umgegangen werden, da dieser sonst penetrant wird und den feinen Kohlrabigeschmack der Blätter übertüncht. Das Kohlrabigrün-Pesto kann wie jedes andere Pesto verwendet werden: also zu Pasta, als Brotaufstrich, zu Steak, Würz-Dip bei Aufläufen etc. Für das Kohlrabiblätter-Pesto habe ich mich an die typische Pesto-Rezeptur orientiert. In diesem Fall habe ich den Parmesankäse weggelassen, da er mir etwas zu dominant erschien. Die für ein Pesto genovese typischen Pinienkerne habe ich durch gemahlende Mandeln ersetzt. Sonnenblumenkerne passen geschmacklich ebenfalls. Früher wusste ich nicht was ich mit Kohlrabiblättern machen sollte. Oft habe ich sie im Supermarkt liegen gelassen, weil ich dachte, sie wären bestenfalls zum Hasen füttern geeignet. Dabei enthält das Kohlrabigrün viele Vitamine und Mineralstoffe. Sie enthalten fast die doppelte bis dreifache Menge als die Knolle selbst. Gerade beim Vitamin C und den Carotinoiden schlagen sie die Knollen deutlich. Wenn man das Kohlrabigrün nicht für ein Pesto verwenden möchte, so kann man die …

Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Rucola

Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Rucola

Dieser Frischkäse mit getrockneten Tomaten und Rucola ist sensationell. Einen Vergleich mit gekauften fertig gewürzten Frischkäsemischungen wäre wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Zu unterschiedlich sind Geschmack und Mundgefühl! In 10 bis 15 Minuten ist sie schnell gemacht. Also zum Sonntagsfrühstück genausogut geeignet, wie für ein Buffet. Die Frischkäsecreme passt gleichermaßen zu Ciabatta wie Roggenmischbrote. Dass dieser Frischkäseaufstrich geschmacklich einfach umwerfend ist, liegt natürlich auch an den vielen umamihaltigen Zutaten. Getrocknete Tomate, Kapern und Parmesankäse enthalten von Natur aus viel Umami = japanisch für „Schmackhaftigkeit“, „Würzigkeit“, „Fleischigkeit“!

Mango-Joghurt-Dip zu Steak und Roastbeef

Mango-Joghurt-Dip

Der Mango-Joghurt-Dip ist seit Jahren DER Begleiter zu gegrilltem Fleisch. Die Frische von Joghurt und Frischkäse wird mit der Fruchtigkeit des Mango-Chutneys kombiniert. Eine leicht pikante Note erhält es durch Frühlingszwiebel und Cayennepfeffer. Abgerundet wird es mit Limettensaft und Kurkuma (Gelbwurz). Wir machen den Mango-Joghurt-Dip mehrmals im Jahr und unsere Gäste lieben ihn. So wird er immer zum Angrillen Anfang Januar, zum jährlichen Geburtstags-Roastbeef und mehrmals im Sommer zum Grillen gemacht. Der Dip ist völlig unkompliziert herzustellen und lässt sich gut schon morgens für den Abend vorbereiten. Wenn er gut gekühlt wird, hält er sich ein paar Tage im Kühlschrank. Durch die frische Zwiebel ist er aber an den ersten zwei Tagen am Besten. Wir lieben ihn den Mango-Joghurt-Dip auch als leckeren vegetarischen Brotaufstrich auf Weißbrot. Dieses Rezept wird beim Event Sauer macht lustig von Zorra eingereicht, bei der Rezepte mit Sauermilchprodukten gesammelt werden. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.

Remoulade mit selbstgemachter Vollei-Mayonnaise

Remoulade mit Vollei-Mayonnaise

Eine Remoulade mit selbstgemachter Mayonnaise herzustellen ist kinderleicht. Mit dem Zauberstab ist sie ruck-zuck fertig. Das Einzige was man bei der Herstellung der Mayonnaise beachten muss ist, dass das Ei sehr frisch ist und dass Ei und Öle Raumtemperatur haben sollten. Der Anteil des milden Olivenöls sollte auf keinen Fall höher werden, da die Mayonnaise sonst bitter werden kann. Wird ein kräftiges Olivenöl verwendet, sollte dessen Anteil verringert und durch Sonnenblumenöl ersetzten werden. Von der Mayonnaise zur Remoulade ist es dann nicht mehr weit. Eier, Gewürzgurken, Sardellen, Kapern und Estragon sind die Zutaten, um eine leckere Remoulade herzustellen. Das Rezept hat ein guter Freund verraten. Er konnte uns auch überzeugen, dass Sardellen und Kapern unbedingt hineingehören. Sardellen und Kapern schmeckt man nicht vor, geben der Remoulade aber ‚Kraft‘. Die Remoulade passt hervorragend zu Roastbeef, gegrilltem Fleisch und Fisch.

Paprika-Pesto - Pesto Calabrese

Pesto Calabrese – Paprikapesto

Pesto Calabrese nennt sich das bislang gekaufte favorisierte Paprikapesto. Schon lange wollte ich dieses Pesto einmal selbst herstellen. Die angepasste Zutatenliste enthielt Paprika, Parmesankäse, Mandeln und Sonnenblumenöl. Auf Kartoffelstärke als Bindemittel wollte ich verzichten. Was zuerst recht einfach klang, brauchte allerdings zwei Versuche bis das Ergebnis dem entsprach, was ich mir vorstellte. Beim ersten Versuch wurde rohe Paprika verwendet, wodurch das Ergebnis eine viel zu flüssige Konsistenz hatte und geschmacklich nicht überzeugte. Mit ofengegrillter Paprika wurde das Pesto so wie gewünscht. Hocharomatische Paprika mit leichtem Käsegeschmack und einem schmeichelnden Mundgefühl durch Öl und Mandeln. Dass diese Pesto bereits jetzt Online geht ist dem Event #pestostorm zu verdanken. Das Event ist eine Reaktion auf den #dishstorm, den ein großer Nudel- und Pestosaucenhersteller ausgelöst hatte, nachdem er via Facebook Eigenwerbung in den Kommentaren einiger Foodblogger platzierte. Die Foodbloggergemeinde antwortete darauf mit Postings ihrer köstlichen Pestorezepte zum Nachkochen auf dessen Seite.

Muhammara - Paprika-Walnuss-Paste

Paprika-Walnuss-Paste

Diese arabische/orientalische Paprika-Walnuss-Paste hatte ich im Rahmen einer kleinen Mezze-Tafel auf dem sommerlichen Balkon ausprobiert. Inzwischen wurde sie mehrmals nachgekocht und hat schon viele Gäste begeistert. Die Paste vereint eine wunderbare intensive Mischung aus süßen, scharfen und nussigen Aromen mit typischen orientalischen Gewürzen. Sie passt hervorragend zu rustikalem Baguette und Fladenbrot. Da sie ganz ohne tierische Zutaten auskommt und sehr gut vorzubereiten ist, ist die Paprika-Walnuss-Paste 100% gästetauglich. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken kann.

Aprikosen-Marmelade

Aprikosenmarmelade

Eigentlich mochte ich keine Aprikosenmarmelade. Eigentlich. Denn es war immer das Gleiche. Ich kaufte zum Backen ein gutes Glas Marmelade und verwendete etwa 1/4 davon. Ein weiterer Eßlöffel wurde auf einem Frühstücksbrötchen probiert und mit „kann man essen – muss man aber nicht“ bewertet. Der Rest wanderte in den Kühlschrank, wo er bis zum Zeitpunkt des Entwickelns von Pelz nicht mehr herausgenommen wurde. Der grün-schwarze Schimmelpelz war die Erlösung. Endlich konnte die Marmelade ohne schlechtes Gewissen entsorgt werden. Und trotzdem suchte ich mir ausgerechnet eine Aprikosenmarmelade aus, um zum ersten Mal im Leben Marmelade zu kochen. Warum ich ausgerechnet aus der kleinen Box mit türkischen Aprikosen dieses Experiment starten wollte, kann ich mir nicht erklären. Aber ich habe es nicht bereut, denn seitdem liebe ich Aprikosenmarmelade! Natürlich nur die aus eigener Herstellung. Die Qualität der Früchte ist entscheident für den Geschmack der Marmelade. Je besser die Früchte, umso besser das Ergebnis. Aber auch wenn man einmal Pech hat und mittelmäßige, leicht mehlige Exemplare erwischt hat, schmeckt das Endprodukt besser, als fertig gekaufte. Ideal sind natürlich …