Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nelke

Hirschbraten Rezept

Hirschbraten Rezept

Ein klassischer Hirschbraten sollte es sein: mit einer köstlichen Rotweinsauce, Semmelknödeln und Rotkohl. Wenn ich etwas besser eingekauft hätte, dann hätte es noch Preiselbeeren dazu gegeben. Das Fleisch für den Wildbraten wird im Ofen langsam gegart bis rosa oder durch ist, dadurch bleibt es zart. Vor Weihnachten wollte ich eigentlich einen Wildschweinrücken erstehen, um daraus einen Beitrag für einen Adventskalender zu zaubern. Leider gab es gerade keines zu kaufen und so erstand ich stattdessen Reh und Hirsch. Aus dem Reh ist ein köstlichen Rehgulasch geworden. Aus dem Hirschschlegel dieser feine Braten mit einer absolut fantastischen Sauce. Diese zwei Gerichte machen definitiv Lust auf noch mehr Wildfleisch. Mal sehen, ob ich bis 15.01. daran denke noch einmal etwas einzukaufen, denn dann wäre wegen Schonzeit erste einmal Pause. Hirschbraten – Ein Stück vom Rotwild Im Gegensatz zum Reh, welches zum Rehwild gehört, wird der Hirsch zum Rotwild gezählt und ist die größte einheimische Tierart. Hirsche besitzen große Geweihe und sind wesentlich größer als Rehe. Das Fleisch ist dunkel in der Farbe und ähnelt von der Faser dem …

Zwetschgenröster Rezept

Zwetschgenröster Rezept

Zwetschgenröster ist ein typisches Dessert in Bayern und Österreich, das meist zu Kaiserschmarrn gereicht wird. Es ist mit Pflaumen Kompott vergleichbar und man kann es sowohl mit wie auch ohne Alkohol herstellen. Zwetschkenröster – die Österreichische und Bayrische Spezialität Auch wenn man in Deutschland eher die Schreibweise mit „g“ kennt, so werden in Österreich Zwetschken und folglich auch der Zwetschkenröster mit „k“ geschrieben. Im österreichischen meint man mit Röster, dass bei der Zubereitung kaum Wasser verwendet wird und die Früchte fast in eigenem Saft gedünstet werden. Dagegen wird es im bayrischen oft nicht so streng gesehen und die Anzahl der Rezepte mit zugegebenem Rotwein sind unzählbar. Gerade auch der Koch Alfons Schuhbeck propagiert seinen Röster mit Rotwein und kocht sein normales Kompott anders. Hier habe ich beide Versionen aufgeschrieben. Heraus kommen beides Mal köstliche Röster! Zwetschgenröster Rezept ohne Alkohol auf dem Herd (klassisch Österreich) Zwetschgenröster Rezept mit Rotwein und Portwein im Ofen Perfekt schmeckt Zwetschgenröster zu Kaiserschmarrn, Buchteln, Pfannkuchen / Crêpes, Palatschinken (Eierkuchen), Grießbrei, Milchreis sowie Vanilleeis. Auf dem Herd oder im Ofen? Um mal …

Saure Zipfel - fränkische Bratwürstchen in Essigsud (blaue Zipfel)

Saure Zipfel – fränkische Bratwürstchen in Essigsud (blaue Zipfel)

Saure Zipfel sind fränkische Bratwürstchen in Essigsud und als warme Brotzeit in ganz Bayern beliebt. Vor allem in Franken findet man sie. Aufgrund ihrer Farbe werden sie auch Blaue Zipfel genannt. Der Essigsud Zum Essen wird ein Teil des Essigsuds mit serviert. Es ist daher wichtig, nicht zu rassigen Essig zu verwenden und mit Zucker im Geschmack zu mildern. Das vorherige Köcheln des Sudes ist wichtig, damit die Gewürze in den Sud übergehen und das Gemüse weich wird. Die richtige Wurst für Saure Zipfel: Fränkische und Nürnberger Bratwürstchen Als Wurst für Saure Zipfel werden traditionell dünne fränkische oder Nürnberger Bratwürstchen verwendet. Nünberger erhält man meistens vorgebrüht. Wer diese nicht bekommt, sollte unbedingt ähnliche dünne Würstchen nehmen. Das Fleisch ist mittelgrob und kann dann theoretisch auch roh beim Einkauf sein. Wichtig ist dann, dass sie länger im Sud ziehen, damit sie genügend Zeit haben um vollständig durchzugaren. Bayrischer Wirtshausklassiker: Blaue Zipfel In fast jedem Biergarten oder Wirtshaus in Bayern stehen Blaue Zipfel auf der Speisenkarte. In Nürnberg werden traditionell 6 Stück oder 9 Stück pro Person …

Blumenkohl-Kartoffel-Curry - vegetarisches indisches Gemüsecurry

Blumenkohl-Kartoffel-Curry – vegetarisches indisches Gemüsecurry

Das Blumenkohl-Kartoffel-Curry ist ein vegetarisches indisches Gemüsecurry mit Kokosnuss und vielen exotischen Gewürzen. Im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich ist die Verwendung von Senfkörner, Bockshornkleesamen und Tamarinde. Wer aber das Experiment wagt, der erhält ein fantastisch aromatisches Gemüsecurry. Indische Gemüsecurrys In Indien gibt es unzählige Gemüsecurrys, die in vielfältiger Weise zubereitet und gewürzt werden. Auch Kokosnuss wird dann oft verwendet. Normalerweise wird sie frisch geraspelt, in heißem Wasser ziehen gelassen, ausgedückt und getrennt verwendet. Da ich allerdings keine frische Kokosnuss gekauft hatte und mir der Aufwand des frisch raspelns auch eigentlich zu groß ist, habe ich einfach die (Back-)Kokosraspeln und Kokosmilch aus der Dose verwendet. Es ist natürlich etwas anderes, aber das Ergebnis überzeugt. Tamarinde – indische Sauerdattel Tamarinden sind die Früchte des Tamarindenbaums und werden in der indischen Küche verwendet. Es gibt sie als süße und saure Tamarinde. Letztere kann auch durch etwas Zitonensaft ersetzt werden. In diesem Gericht habe ich saure Tamarindenpaste verwendet, die man in Asialäden erhält. Die Tamarinde gibt diesem Gericht eine säuerliche Note, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist. Am Besten …

Indisches Hühnercurry mit Safran

Indisches Hühnchencurry mit Safran

Wenn man ein indisches Hühnchencurry mit Safran zu Hause kocht, dann duftet es in der ganzen Wohnung sensationell nach exotischen Gewürzen. Und noch besser schmeckt es! Bei diesem Curry geben Zwiebel und Knoblauch eine Grundwürze, gepaart mit Nelke, Zimt und Kardamom. Gelbwurz bringt eine schöne Farbe, Sahnejoghurt Frische und Cremigkeit, Chili und etwas Ingwer eine leichte Schärfe. Höhepunkt ist der Safran mit seinem feinen Aroma. Schon lange besitze ich das Buch „Indische Currys“ und habe schon viel daraus gekocht. Es ist ein tolles Kochbuch auch wenn die Rezepte etwas Erfahrung verlangen. Die angegebenen Flüssigkeitsmengen passe ich fast immer an (viel weniger). Ansonsten braucht es ein wenig Übung um mit den vielen Gewürzen umzugehen. Denn oft werden Gewürze unterschiedlich lang angebraten, mal im Ganzen, mal in Pulverform. Aber man merkt schnell, welche Gewürze länger geröstet werden und welche nur kurz, da sie sonst verbrennen könnten. Einen gewissen Vorrat an Gewürzen zu haben lohnt sich! Nur dann kann man relativ spontan ein indisches Curry kochen. Wer gerne Gerichte dieser sehr würzigen Küche mag, dem kann ich mit …