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Weißkohl-Quiche – Krautkuchen – Krautquiche

Krautquiche - Weißkohlquiche - Krautkuchen

Die Quiche mit Weißkohl – Krautkuchen – Krautquiche hat viele Namen. Und sie meint immer das Selbe: einen rustikalen pikanten Kuchen mit einem knusprigen Mürbeteig und einer leckeren Weißkohlfüllung. Besonders in Herbst und Winter mag ich diese sattmachende herzhafte Quiche. Echtes Soulfood.

Weißkohl-Quiche - Krautkuchen - Krautquiche

Weißkohl-Quiche - Krautkuchen - Krautquiche

Weißkohl – Superfood

Weißkohl lässt sich gut lagern und ist daher günstig als Lagerware im Winter und Frühling erhältlich. Galt er früher als „Arme-Leute-Essen“ wird er heute für seine reichlichen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffen als Superfood gelobt. So enthält Weißkraut viel Vitamin C, Vitamin K, Selen, Magnesium und Kalium.

Rezept für Krautkuchen – Quiche mit Weißkohl – Krautquiche

1 Quicheform Ø 28 cm

Zutaten Mürbeteigboden:

  • 250 g Weizenmehl
  • 120 g Butter (kühl bis leicht zimmerwarm)
  • 5 bis 8 EL Wasser
  • 1 Prise Salz

Zutaten Füllung:

  • 500- 600 g Weißkohl (oder Spitzkohl, Filderkraut)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 70 g Speck oder Schinken, in Würfel

Zutaten Guss:

  • 2 Eier
  • 250 g Créme fraîche
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kümmel gemahlen
Weißkohl-Quiche - Krautkuchen - Krautquiche

Weißkohl-Quiche - Krautkuchen - Krautquiche

Zubereitung Quiche mit Weißkohl:

  1. Mürbeteigboden herstellen: Mehl mit Salz mischen. Butter in grobe Würfel schneiden und zum Mehl hinzugeben. Butter mit dem Mehl verreiben, so dass sehr grobe Flocken entstehen. Das Wasser hinzugeben und alles zu einem gleichmäßigen Teig durchkneten.
    (Mit der Küchenmaschine: Alle Zutaten des Mürbeteigbodens in die Schüssel geben und mit der Küchenmaschine gleichmäßig durchkneten.)
  2. Mürbeteigboden ausrollen: Den Teig zwischen Klarsichtfolie auf die Größe der Quicheform ausrollen. Teig mit Hilfe des Nudelholzes in die Quicheform legen, andrücken und überstehenden Teig mit dem Messer abschneiden. Teig mehrmals mit der Gabel einpieksen. Für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Boden blindbacken: Ofen auf 180°C vorheizen (Umluft). Den Boden aus dem Kühlschrank nehmen. Mit Backpapier oder Butterbrotpapier auslegen und getrocknete Linsen / Erbsen darauf verteilen. 20 Minuten backen. Anschließend die Linsen / Erbsen und das Papier entfernen und weitere 10 Minuten weiterbacken. Danach herausnehmen.
  4. Weißkohl-Füllung: Zwiebel schälen und grob in Würfel schneiden. Weißkohl in feine nicht zu lange Streifen schneiden. In einem Topf Butter erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln anschwitzen, Weißkohl hinzufügen und beides weichdünsten (ca. 15-20 Minuten). Abkühlen lassen. (Beim Unterrühren des Gusses unter die Füllung soll der Guss nicht sofort stocken.)
  5. Für den Guss: Eier mit Créme fraîche verquirlen. Mit Salz, Pfeffer stark würzen, gemahlen Kümmel entsprechend der Kümmelaffinität mehr oder weniger.
  6. Krautkuchen zusammenbauen: Füllung mit dem Speck und Guß mischen und auf den blindgebackenen Boden verteilen.
  7. Fertig backen: In den Ofen schieben und in ca. 30 Minuten fertig backen.

Hinweis: Der Teig ist mit der Hand geknetet. Damit er für mich verarbeitbar ist werden die Zutaten des Mürbeteigs kühl bis zimmerwarm verarbeitet. Mit kühlschrankkalter Butter ist die Hand-Verarbeitung sehr mühsam. Insgesamt darf der Teigballen eher weich sein und wird gleich ausgerollt. Wichtig ist, dass nach dem Auslegen des Teiges in die Form der Teig sehr gut durchgekühlt wird. Mindestens 30 Minuten, besser 60 Minuten. So wird der Teig mürbe, auch wenn nicht die sonst empfohlenen eiskalten Zutaten verwendet werden.

Zubereitungszeit: mit Ruhe- und Backzeit insgesamt ca. 2 bis 2,5 Stunden

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