Alle Artikel mit dem Schlagwort: Speck

Apfel-Griebenschmalz mit Zwiebel und Majoran selbstgemacht

Apfel-Griebenschmalz mit Zwiebel und Majoran

Das selbstgemachte Apfel-Griebenschmalz mit Zwiebel und Majoran war mal wieder eine Offenbarung. Eine Offenbarung, wie einfach solche bodenständigen Produkte herzustellen sind und wie unglaublich gut diese schmecken! Nach dem Erstversuch steht fest: Griebenschmalz brauche ich nicht kaufen, das mache ich jetzt selbst! Das Apfel-Zwiebel-Griebenschmalz isst man auf gutem Bauernbrot (Beispiele gibt es ja hier genug auf dem Blog 😉 ) nur mit etwas Salz bestreut. Einfach, bodenständig, extrem gut! Wer das Rezept anschaut, wird sich vielleicht über die kleinen und krummen Mengenangaben etwas wundern. Für dieses Apfel-Griebenschmalz wurde nicht extra eingekauft. Sondern der Speck war sozusagen ein Nebenprodukt eines Pulled Porks. Für Pulled Pork verwendet man meistens entschwartetes Schulterfleisch. Die letzte Pulled-Pork-Schulter hatte allerdings noch seine Schwarte und darunter eine ordentliche Fettschicht. Da die Schwarte beim Pulled Pork nur labbrig werden würde, war klar, dass sie entfernt werden müsste. Und da ich meine Lieben und Gäste kenne, wurde das Fleisch so weite pariert bis es praktisch keine Fettschicht mehr hatte. Ich wußte zwar noch nicht was ich daraus machen würde, aber es war mir in …

Eiersalat mit Speck - ein herzhafter Aufstrich

Eiersalat mit Speck – ein herzhafter Aufstrich

Ein Eiersalat mit Speck ist ein leckerer herzhafter Aufstrich. Leider denkt man viel zu selten daran ihn selbst herzustellen, da er irgendwie aus der Mode gekommen ist. Ich vermute mal, dass seine ständige Verfügbarkeit in den Kühlregalen der Supermärkte und der dort fade Geschmack dazu beigetragen hat. Dabei ist es kinderleicht und gehört zu den sehr einfach herzustellenden Aufstrichen. Man kan ihn ganz klassisch mit Spargel und Champignons, aber auch fruchtig mit Mandarine oder eben wie hier herzhaft mit Speck machen. Die Variationsmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Wieder in den Fokus geriet der Eiersalat als vor gerade Mal drei Wochen ein guter Freund klassischen Eiersalat zum Fondue gemacht. Zu viert waren wir ganz begeistert, da jeder den Salat schon länger nicht mehr gegessen hatte. Aber auch durch die Rettungstruppe mit der Geburtstagsrettung „Rettet das Ei“ erhalten gleich mehrere Eiersalate eine Neuauflage. Was es mit der Rettungstruppe auf sich hat, warum das Ei gerettet werden muss und welche tollen Rezepte herausgekommen sind, steht gleich im Anschluss an das Rezeptes. #wirrettenwaszurettenist Die Rettungstruppe um Susi und Sina retten …

Gebratener Rosenkohl mit Speck

Gebratener Rosenkohl mit Speck

Gebratener Rosenkohl mit Speck ist eine schöne winterliche Beilage zu gebratener Ente, Schweinemedaillons und Steak. Aber auch solo mit Nudeln oder Bratkartoffeln kommen sie bei mir gerne auf den Tisch. Hier wird der Rosenkohl in einer Pfanne mit Deckel zuerst weich gekocht / „gedämpft“. Dadurch dass nur sehr wenig Wasser verwendet wird, bleibt der Rosenkohlgeschmack intensiv erhalten. Idealerweise ist am Ende das Wasser praktisch vollständig verdampft. Dann wird in der gleichen Pfanne der Rosenkohl zusammen mit dem Speck angebraten und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt. Diese Art von gebratenen Rosenkohl mag ich sogar lieber als den im Ofen gerösteten Rosenkohl. Ich denke es liegt einfach daran, dass man hier kein schlechtes Gewissen haben braucht für nur eine oder zwei Person den Ofen anzuheizen. Bei der hier beschriebene Weise behält der Rosenkohl definitiv seinen wunderbaren Geschmack. Weitere winterliche Beilagen und Salate zu Fleischgerichte bei Brotwein: Sellerie-Salat mit Oliven, Granatapfel und Walnuss Gratin dauphinois – cremiges Kartoffelgratin mit rohen Kartoffeln Linsen mit Sellerie, Haselnüssen und Minze Überbackener Chicorée mit Wein-Sahne-Sauce und Haselnüssen Karamelisierter Radicchio mit Blauschimmelkäse …

Hamburger Bacon, Cheese & Onions - Burger mit Speck, Käse & Zwiebeln

Burger – Hamburger mit Bacon, Cheese & Onions

Burger mit Bacon, Cheese & Onions ist einer DER Burger-Klassiker. Mit wirklich knusprig gebratenem Speck, herrlich schmelzendem Käse, frisch aufgeschnittenen Zwiebelringen und einem gut gewürztem Patty hat er richtig viel Geschmack. Einfach nicht vergleichbar mit den Burgern der Fastfoodketten. Und wer bei den Zutaten auf die Qualität, insbesondere bei Fleisch und Burgerbrötchen achtet, der hat auch noch bessere Hamburger als die Edel-Burger-Bratereien, die die letzen Jahre wie Pilze aus dem Boden schossen.

Bauernfrühstück - Bratkartoffeln mit Ei

Bauernfrühstück – Bratkartoffeln mit Ei

Ein Bauernfrühstück, also herzhafte Bratkartoffeln mit Speck und Ei, kann ich zu jeder Tageszeit essen. Tatsächlich sowohl als spätes Frühstück, wie auch mittags oder abends zu einem Salat. Wichtig ist mir, dass die Kartoffeln schön kross sind. Ob das Bauernfrühstück aus gekochten oder rohen Kartoffeln hergestellt wird, entscheidet Vorrat und Zeit. Gibt es Kartoffelreste, dann aus gekochten, gibt es keine, dann entscheidet die Zeit. 😉 Es ist ein schönes Gericht der jeden Tag Alltagsküche. Ohne viel Chichi, kommt relativ schnell ein schmackhaftes Essen ohne Zusätze auf den Tisch!

Pasta: cremige Spaghetti Carbonara wie in Italien

Pasta: cremige Spaghetti Carbonara wie in Italien

Kaum ein italienisches Gericht ist emotionaler belastet als der Streit um das ‚richtige‘ Rezept von Spaghetti Carbonara. Besonders an der Frage ‚mit oder ohne Sahne‘ erhitzen sich die Gemüter. Oder daran, dass viele keine rohen Eier verwenden möchten. Auch wenn der Ursprung nicht gesichert ist, so soll es sich bei Spaghetti Carbonara um ein einfaches Essen der Köhler handeln. Und so ist die Zutatenliste sehr übersichtlich. Spaghetti, Speck, Zwiebeln, Eier, Käse, Salz und Pfeffer.

Zwiebelkuchen mit Rahm und Hefeboden vom Blech

Zwiebelkuchen mit Rahm und Hefeboden vom Blech

Ein Zwiebelkuchen ist zu jeder Jahreszeit ein einfaches und doch sehr leckeres Essen – so wie dieser Zwiebelkuchen mit Sauerahm und einem Hefeboden vom Blech. Besonders in Weinregionen ist Zwiebelkuchen ein beliebter Begleiter zu einem Glas Wein. Auf Weinfesten wie zu Hause wird er ab mittags mit einem kleinen Salat oder als Abendimbiss zu einem Schoppen gereicht. Dabei ist es unerheblich, ob Rot- oder Weißwein, trocken oder halbtrocken, oder Federweißer, Schoppenwein oder Spätlese. Hauptsache ist, sich in Ruhe hinzusetzen und zu genießen. Die Variationen von Zwiebelkuchen sind regional etwas verschieden. Als Boden eigenen sich sowohl Hefeteige, Mürbeteige wie auch Quark-Öl-Teige, der Belag kann mit und ohne Speck sein und mal mit oder ohne (saure) Sahne-Ei-Mischung. Ob und wie viel Kümmel auf den Zwiebelkuchen kommen ist regional ebenfalls sehr verschieden. Den meisten Kümmel verwenden die Franken. 😉 Es lohnt sich gleich ein ganzes Blech zuzubereiten. Am besten schmeckt Zwiebelkuchen warm, aber zimmerwarme Reste sind immer schneller weg, als man denkt. 🙂 Weitere Zwiebelkuchenähnliche Rezepte auf dem Blog: Schafskäse-Oliven-Basilikum-Quiche Lachsquiche mit geräuchertem Lachs und Erbsen Tomaten-Ziegenkäse-Quiche Zucchiniquiche …

Feine Steckrübensuppe mit Speck

Feine Steckrübensuppe mit Speck

Jetzt wo das Aprilwetter mit Kälte und Nässe eher Winter als Frühling gleicht, ist die Steckrübensuppe mit Speck genau das Richtige. Eine heiße kräftige Cremesuppe tut jetzt einfach gut. Die frische Note erhält sie durch etwas saure Sahne und das gewisse Etwas durch die salzig-krossen Speckwürfel. Steckrüben sind langsam aber sicher wieder gerne in der Küche gesehen. Über viele Generationen hinweg waren sie in schlechten Zeiten oft eines der wenigen Gemüse, dass vorhanden war und das Überleben sicherte. Da es damals dann oft Wochenlang Steckrüben gab, als Suppe, als Brei / Stampf, als „Aufstrich“, verband man mit der Knolle Not und Hunger. Inzwischen sind diese Zeiten glücklicherweise vorbei und die Kriegs- und Nachkriegsgeneration muss Steckrübe nicht mehr mit Not verbinden.

Bratkartoffeln mit Speck aus rohen Kartoffeln

Bratkartoffeln mit Speck aus rohen Kartoffeln

Bratkartoffeln mit Speck kann es eigentlich nicht oft genug geben. Es gibt ja Personen, die führen die Diskussion ob Bratkartoffeln aus rohen oder vorgekochten Kartoffeln besser sind als müssten sie einen Glaubenskrieg gewinnen. Dabei kann man es auch ganz pragmatisch sehen. Wenn Zeit vorhanden ist, dann vielleicht vorkochen oder die vom Vortag übrig gebliebenen verwenden, und wenn es halbwegs schnell gehen soll, dann rohe Kartoffeln. Eben so, wie es am besten passt. 🙂 Das Schöne bei rohen Kartoffeln ist, dass man viel weniger Angst haben muss, dass sie in kleine Bröckchen zerfallen, wie es bei zu weich gekochten oft der Fall ist. Die Scheiben bleiben meist ganz und somit optisch schöner. Aber egal ob man sich für rohe oder gekochte Kartoffeln entscheidet, wichtig ist eine relativ hohe Hitze, Geduld und viel Butterschmalz. Wenn man an einem dieser drei Dinge spart, kommen in der Regel keine schön dunkle und krosse Bratkartoffeln heraus. Die Reihenfolge der Zugabe der Zutaten ist ebenfalls ein ausschlaggebender Faktor zwischen guten und perfekten Bratkartoffeln. Erst wenn die Kartoffeln schon leicht gebräunt sind, …