Alle Artikel mit dem Schlagwort: Koriander

Rote Currypaste selbst machen für Thai Curry

Rote Currypaste selbst machen für Thai-Curry

Die rote Currypaste für Thai-Currys kann man ganz leicht selbst herstellen. Sie ist die Würzgrundlage vieler Thailändischer Currys mit Gemüsen, Fleisch und Fisch. Sehr häufig ist sie mit Kokosnussmilch kombiniert und ist in den Saté-Saucen (Erdnuss-Saucen) vorhanden. Ich habe sie im Roten Thai-Curry mit Auberginen und Schweinefleisch sowie im Rotes Thai-Curry mit Schweinefleisch und Erdnüssen verwendet. Vielfalt der Rezepte für rote Currypaste Die Rezepte für rote Crurrypasten sind je nach Quelle unterschiedlich. Man kann davon ausgehen, dass jede Familie ihr eigenes Traditionsrezept hat. Zum Teil werden sogar unterschiedliche Rezepturen für verschiedene Rezepte verwendet. Manche würzen mit Kreuzkümmel und Kaffir-Limetten-Blätter, manche nicht. Auffällig bei der Rezeptrecherche war, dass manche eher auf getrocknete Chilis setzten, während andere auf frische Chilischoten setzen. Die Variation bedeutet aber auch, dass es nicht DAS Rezept gibt. Einfach ausprobieren, auch wenn vielleicht nicht alle Zutaten 1:1 vorhanden sind. Meist gilt, je kleiner die Chili, desto schärfer ist sie. Die Farbe der roten Currypaste wird mit getrockneten Schoten dunkelroter. Bei der Herstellung sollte man unbedingt auf seine Finger achten. Entweder man trägt Handschuhe …

Orangen-Zwiebel-Salat mit Oliven und Koriander

Orangen-Zwiebel-Salat mit Oliven und Koriander

Der Orangen-Zwiebel-Salat mit Oliven und Koriander ist meine Entdeckung des Winters! Die Orangen werden pikant mit Zimt, Cayennepfeffer und Paprika gewürzt. Die Oliven bringen eine kleine salzige Note mit, hauchdünne Zwiebelringe sorgen für einen gewissen crunch und eine dezente Zwiebelschärfe. Das Koriandergrün rundet durch seine leichte Frische das Ganze ab. Manche Rezepte hören sich so ungewöhnlich an, dass sie einerseites auf der Liste „unbedingt auprobieren“ stehen, andererseits auch regelmäßig in der Liste wieder nach unten wandern. Orangen und Zwiebeln in einem Salat zu kombinieren würde mir nicht einfallen. Aber sie war so gut, dass ich sie in einer Woche gleich zweimal gemacht habe! Besonders gefallen hat mir die leichte Schärfe der Zwiebeln und die Zimt-Cayennepfeffer-Paprika-Gewürzmischung, die ein ganz leichtes Schärfegefühl zusammen mit der Süße der Orange auf der Zunge erzeugte. Ganz wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Zwiebel hauchdünn geschnitten ist. Ist sie zu dick, ist das Mundgefühl nicht mehr so einzigartig. Bei den Oliven wären echte entsteinte schwarze Oliven die beste Wahl, denn sie haben die richtige Salzigkeit.

Schwarzer Rettich asiatisch gebraten mit Ingwer und Hühnchen

Schwarzer Rettich asiatisch gebraten mit Ingwer und Hühnchen

Schwarzer Rettich asiatisch gebraten mit Ingwer und Hühnchen ist einer meiner Favoriten für schwarzen Winterrettich. Bei diesem Rezept kommt die Schärfe des Winterrettichs perfekt zur Geltung und harmoniert gut mit der würzigen Sojasauce und Brühe, abgerundet noch mit etwas Sherry. Das Koriandergrün gibt dem Ganzen eine frische Note. Winterrettich ist öfter im Ernteanteil des Kartoffelkombinats, besonders im Winter und Frühling als typisches Lagergemüse. So muss ich regelmäßig neue Rezepte ausprobieren, damit das doch noch etwas seltene Gemüse auch schmackhaft auf den Tisch kommt. Typisch für das Gemüse ist die Schärfe, die jedoch je nach Sorte und Lagerungszeit mehr oder weniger ausgeprägt ist. Die Kombination hier mit Ingwer und Sojasauce finde ich hervorragend. Die Idee hierfür hatte ich bei Claudia von Diner um 8 gesehen. Allerdings habe ich anstelle von Hackfleisch Hünchenfleisch aus dem Vorrat vom Hühnerbrühe kochen verwendet und da Sake nicht im Haus war diesen durch trockenen Sherry ersetzt. Weitere Rezepte mit schwarzem Winterrettich bei Brotwein: Schwarzer Rettich Suppe Der Schwarzer Rettich asiatisch gebraten mit Ingwer und Hühnchen ist mein zweiter Beitrag zum Blogevent …

Hähnchenspieße gegrillt, asiatisch mariniert

Hähnchenspieße gegrillt, asiatisch mariniert

Vor kurzem zogen lange Grillspieße ein, so dass nun fleißig Spieße gegrillt werden – so wie diese asiatisch marinierten Hähnchenspieße. Dass es sehr einfach und noch dazu extrem lecker ist Fleisch selbst zu marinieren, zeigte ich schon bei den gegrillten Nackenkotelettes. Die waren auch mit asiatischen Gewürzen mariniert, aber die Mischung hier ist ganz anders. Die Kombi Hühnchen und Sojasauce gefällt gut!

Nackenkotelett gegrillt, asiatisch mariniert

Nackenkotelett gegrillt, asiatisch mariniert

Es sollte gegrillt werden. Das war beim letzten Einkauf im Prinzip alles, was vorher fest stand. Möglichst nicht schon wieder etwas, was wir dieses Jahr schon hatten und bereits verbloggt war. Spareribs, Cevapcici und Steak saignat schieden somit aus, Bratwürstchen und Spieße ebenfalls. Die Auslage des Metzgers war dann entscheidend. Dort waren Nackenkoteletts vom Schwein im Angebot. Schön marmoriert und mit ansprechenden Fettstreifen. Wichtig fürs Grillen, denn das Fett gibt Geschmack und verhindert, dass das Fleisch trocken wird. Der Knochen ist zwar zum Grillen nicht so praktisch, aber den kann man ja vorher entfernen. Also wurden diese schönen Stücke mitgenommen. Zu Hause war dann die Frage, ob und wie das Fleisch mariniert werden soll. Seit vielen Jahren kaufen wir kein vormariniertes Fleisch mehr. Denn man kann dabei weder beurteilen, wie das Fleisch ursprünglich aussah (Marmorierung, Sehnen, Fettstreifen), noch sonst eine Frische- und Qualitätskontrolle vornehmen. Sollte es mal wieder die „Standardmarinade“ mit gemischten italienischen Kräutern werden? Nein, doch mal etwas anderes. Chili, Ingwer und Knoblauch war vorhanden – also eine gute Basis für eine asiatische Marinade. …

Orientalischer Ofenkürbis mit Joghurt-Dip

Orientalischer Ofenkürbis mit Joghurt-Dip

Den orientalischen Ofenkürbis mit Joghurt-Dip gab es bereits mehrfach in diesem Herbst/ Winter. Zusammen mit einem grünen Salat – hier Posteleinsalat – und Brot oder Ofenkartoffeln, ein leckeres Gemüsegericht, bei dem man eine Fleischbeilage nicht vermisst. Die Anregung für den orientalischen Ofenkürbis habe ich bei German Abendbrot gefunden und dann entsprechend meiner Gewürzvorlieben angepasst. Bei Kürbisgerichten bevorzuge ich Muskatkürbis und Butternutkürbis, insbesondere, wenn er wie hier im Ofen zubereitet wird. Hokkaidokürbis geht natürlich auch, aber er hat leider schnell die Tendenz, dass er etwas mehlig schmeckt. Muskat- und Butternutkürbis sind da ’saftiger‘. Egal welcher Kürbis verwendet wird, bei diesem Gericht sollte die Schale vor dem Backen entfernt werden. Wenn man vorhat zu diesem Ofenkürbis noch Ofenkartoffeln zuzubereiten, so empfiehlt es sich die Ofenkartoffeln in nicht zu große Stücke zu schneiden, diese mit Öl zu bestrichen und gesalzen etwa 15 Minuten früher in den Ofen zu geben, damit sie Farbe annehmen können.

Indisches Hühnercurry mit Safran

Indisches Hühnchencurry mit Safran

Wenn man ein indisches Hühnchencurry mit Safran zu Hause kocht, dann duftet es in der ganzen Wohnung sensationell nach exotischen Gewürzen. Und noch besser schmeckt es! Bei diesem Curry geben Zwiebel und Knoblauch eine Grundwürze, gepaart mit Nelke, Zimt und Kardamom. Gelbwurz bringt eine schöne Farbe, Sahnejoghurt Frische und Cremigkeit, Chili und etwas Ingwer eine leichte Schärfe. Höhepunkt ist der Safran mit seinem feinen Aroma. Schon lange besitze ich das Buch Indische Currys* und habe schon viel daraus gekocht. Es ist ein tolles Kochbuch auch wenn die Rezepte etwas Erfahrung verlangen. Die angegebenen Flüssigkeitsmengen passe ich fast immer an (viel weniger). Ansonsten braucht es ein wenig Übung um mit den vielen Gewürzen umzugehen. Denn oft werden Gewürze unterschiedlich lang angebraten, mal im Ganzen, mal in Pulverform. Aber man merkt schnell, welche Gewürze länger geröstet werden und welche nur kurz, da sie sonst verbrennen könnten. Einen gewissen Vorrat an Gewürzen zu haben lohnt sich! Nur dann kann man relativ spontan ein indisches Curry kochen. Wer gerne Gerichte dieser sehr würzigen Küche mag, dem kann ich mit …

Gurken-Zucchini-Salat mit Parmesankäse, Koriander und Pinienkerne

Sommerküche: Gurken-Zucchini-Salat

Der Gurken-Zucchini-Salat bringt die Sommerküche der Provence auf den Teller. Von den Zutaten sehr einfach, aber genau dann kommt es auf die Qualität der Zutaten an! Gurke und Zucchini müssen klein und knackig sein, denn sie werden für diesen Salat wie „Bandnudeln“ gehobelt. Die Frische und Säure bringen Zitronensaft und Koriandergrün. Eine gewisse Salzigkeit liefert der gehobelte Parmesankäse. Die gerösteten Pinienkerne bringen Biss und Nussigkeit. Sommerküche wie ich sie liebe! Diesen Salat liebe ich für seinen Geschmack und Optik. Unglaublich fein und ansprechend wird er serviert – ein perfekter Start in ein Menü. Auc ist der Gurken-Zucchini-Salat mit Pinienkernen, Parmesankäse und Koriandergrün ein perfektes Gästeessen, da er schnell zubereitet werden kann. Der Salat ist in der Provence beheimatet. Die Provence erstreckt sich von den Alpenausläufern bis zum Mittelmeer und liegt in der Region Provence-Alpes-Cote d’Azur. Bunte Märkte, Klöster und Häfen, Lavendelfelder und Olivenbäume, Weinberge und Aprikosenhaine sind das was man mit diesem schönen Landstrich verbindet. Die Küche der Provence „La Cuisine provenciale“ ist von frischen Zutaten mit vielen leckeren Kräutern geprägt. Sie ist wie die …

Asiatische sauer-scharf-Suppe

Asiatische sauer-scharf Suppe

Eine asiatische sauer-scharf Suppe im Hochsommer – geht das? Ja natürlich. Es ist etwas schweißtreibend, aber in Indien oder in Wüstenregionen in denen es richtig heiß ist, isst man gerne scharf und warm. Und die können doch nicht alle falsch liegen. 😉 Anlass waren die Spareribs. Die dort durch das Vorkochen entstandene Fleischbrühe war ausnahmsweise nicht sofort in Gläser eingekocht worden. Die baldige Verwendung war geboten, damit die Brühe nicht verdirbt. Das wäre doch viel zu schade! Nach kurzem Überlegen fiel die Wahl auf eine asiatische Suppe. Asiatische Suppen basieren oft auf Fleischbrühe vom Schwein und eine perfekte Verwendung war gefunden. 🙂 Das frische Koriandergrün bringt die frische Note in das Gericht. Es passt perfekt in diese sauer-scharf Suppe. Das Marinieren des Fleisches ist positiv für den Geschmack, ist allerdings eher optional.

Guacamole

Guacamole

Im Laden gab es reife Avocados, was liegt bei diesem Sommerwetter näher als mal wieder eine Guacamole zu machen. Mit etwas Weißbrot ist eine Guacomole ein schnelles feines Abendessen. Als Begleiter zum Grillabend ist sie auch gerne willkommen, oder auch zum Dippen zu Tortillia-Chips. Was alles unbedingt und was optional in eine Guacamole hineingehört, darüber gibt es so viele Meinungen wie Köche. Sicher ist nur das für dieses typische mexikanische Gericht reife Avocados, Limettensaft, gehacktes Koriandergrün und Salz verwendet werden. Ob sie eher grob mit Stückchen oder fein püriert sein sollte, darüber lässt sich vorzüglich streiten. Dieses mal habe ich mich entschieden die Avocado lediglich mit der Gabel zu zerdrücken und mit den Hauptzutaten zu würzen. Die optionalen Komponenten habe ich dieses Mal weggelassen. Wichtig ist nur, dass die reife Avocado sofort mit Limettensaft oder Zitronensaft beträufelt werden muss, damit sie nicht unappetitlich braun wird.