Alle Artikel in: Suppen

Fenchelsuppe cremig-fein

Cremig-feine Fenchelsuppe

Eine cremig-feine Fenchelsuppe – geht das überhaupt? Fenchel ist ja gerne bei den äußeren Blättern etwas grob, ledern und manchmal auch faserig. Mit einfachem Pürierem hat man zwar ein Fenchel-„mus“, doch die Struktur im Mund ist faserig. Wenn man den Fenchel allerdings nach dem Pürieren noch durch ein Sieb streicht, dann erhält man das absolut feine Süppchen, das alleine – oder als Teil eines Menüs – einfach köstlich ist. Der zusätzliche Arbeitsgang ist DER Unterschied zwischen normaler Suppe und dieser festtagstauglichen Cremesuppe. Hervorragend z.B. als Vorspeise zu weißem Fisch. Aber auch alleine mit etwas Weißbrot, hebt sie schon durch ihre Farbe die Stimmung. Die Suppe schmeckt gut nach Fenchel ohne zu aufdringlich zu sein. Genau richtig, um auch Fenchelskeptiker zu überzeugen! Wer den Fenchelgeschmack liebt und noch intensiver möchte, der kann zusätzlich gemahlene Fenchelsamen zugeben. Friesi und Jana suchen Suppen & Aufläufe als Seelenwärmer. Die cremig-feine Fenchelsuppe vertreibt zu jeder Zeit graue Wolken und erst recht natürlich einen Herbstblues. 🙂

Asiatische sauer-scharf-Suppe

Asiatische sauer-scharf Suppe

Eine asiatische sauer-scharf Suppe im Hochsommer – geht das? Ja natürlich. Es ist etwas schweißtreibend, aber in Indien oder in Wüstenregionen in denen es richtig heiß ist, isst man gerne scharf und warm. Und die können doch nicht alle falsch liegen. 😉 Anlass waren die Spareribs. Die dort durch das Vorkochen entstandene Fleischbrühe war ausnahmsweise nicht sofort in Gläser eingekocht worden. Die baldige Verwendung war geboten, damit die Brühe nicht verdirbt. Das wäre doch viel zu schade! Nach kurzem Überlegen fiel die Wahl auf eine asiatische Suppe. Asiatische Suppen basieren oft auf Fleischbrühe vom Schwein und eine perfekte Verwendung war gefunden. 🙂 Das frische Koriandergrün bringt die frische Note in das Gericht. Es passt perfekt in diese sauer-scharf Suppe. Das Marinieren des Fleisches ist positiv für den Geschmack, ist allerdings eher optional.

Spargelcremesuppe

Spargelcremesuppe

Die Spargelcremesuppe wird bei Brotwein meist ein oder zwei Tage nach dem Spargelessen gekocht. Wobei das Wichtigste – der Spargelsud – bereits am Tag des Spargelessens vorbereitet wird. „Old Fashioned“ denken jetzt vielleicht einige. Ja richtig, denn so wie die Oma die Spargelcremesuppe früher gekocht hatte, war sie schließlich nicht ohne Grund so lecker!

Kerbelsuppe

Kerbelsuppe

Die Kerbelsuppe ist eine klassische Frühlingssuppe, insbesondere zu Gründonnerstag. Basis für dieses Rezept sind Kartoffeln und eine gute Brühe. Wird sie nicht als Fastensuppe an Gründonnerstag auf den Tisch gebracht, so kann sie mit ein wenig trockenen Weißwein verfeinert werden. Kerbel verliert schnell sein Aroma. Daher ist es wichtig, dass der Kerbel erst kurz vor der Verwendung geschnitten und als letztes in der Suppe püriert wird.

Pastinakensuppe mit pikanten Walnüssen

Pastinakensuppe

Die Pastinakensuppe ist eine leckere Cremesuppe. Pfiff gibt ihr die Muskatblüte und die scharfen gerösteten Walnüsse. Muskatblüte ist etwas blumiger / fruchtiger als Muskatnuss. Ist Muskatblüte nicht im Vorrat, so kann sie durch Muskatnuss ersetzt werden. Die mit Cayennepfeffer gewürzten gerösteten Walnüsse bringen einen schönen Biss in die Pastinakensuppe.

Steckrübeneintopf nach Art "Hamburger National"

Steckrübeneintopf – nach Art „Hamburger National“

Ein Steckrübeneintopf mit Kartoffeln ist ein norddeutscher Klassiker. Mit deftigem Fleisch und einer ansprechenden Gewürzmischung würde einem sofort Hamburger National einfallen. Hier kommt der Eintopf in einer fleischlosen Variante auf den Tisch. Man merkt es, es ist März. Und es geht weiter mit dem unvermeidlichen Lagergemüse des Kartoffelkombinats. Aus Steckrüben etwas Schmackhaftes zu kochen ist für mich immer noch eine Herausforderung. Steckrüben sind für mich normalerweise ein eher langweiliges Wintergemüse. In Kombination mit dieser für mich eher ungewöhnlichen Gewürzmischung und den frischen Kräutern gefällt es mir/uns sogar so gut, dass es bereits mehrfach in diesem Winter gekocht wurde. Und sogar mehrfach als Wunschgericht für Steckgrübe genannt wurde. Die frischen Kräuter sind der entscheidende Unterschied zwischen „kann man essen“ und „richtig lecker“. Getrocknete Kräuter sind in diesem Fall nur dritte Wahl. Und ohne saure Sahne würde das i-Tüpelchen fehlen, wodurch der trotz allem rustikale Steckrübeneintopf seine frische Note erhält. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher etc. stecken …

Hühnerbrühe klassisch

Hühnerbrühe – flüssiges Gold

Die klassische Hühnerbrühe ist flüssiges Gold in der Küche. Eine selbstgekochte Hühnerbrühe schmeckt um Welten besser als jedes flüssige oder pulverige Fertigprodukt. Die Brühe ist vielseitig verwendbar als klare Suppe mit Einlage, als Basis für ein Risotto und Grundlage für Saucen, Cremesuppen und Eintöpfe. Eine heiße Tasse Brühe wärmt Körper und Seele gleichermaßen. Die Inhaltsstoffe helfen bei körperlichen Unpässlichkeiten und seelischen Verstimmungen schnell wieder auf die Beine zu kommen. Sie schmeckt einfach hervorragend. Eine Hühnerbrühe zu kochen ist einfach, der Aufwand hält sich eigentlich in Grenzen. Die Einschränkung „eigentlich“ bezieht sich auch nicht auf das Kochen selbst, sondern auf das saubere Arbeiten, wenn man sie mittels Einkochen haltbar machen möchte. Einfrieren wäre die Alternative, nur leider hat mein Tiefkühler nicht die Kapazitäten dafür. Aber es lohnt sich. Jedes Glas Brühe ist ein Genuss!

Sauerkrautsuppe

Thüringer Sauerkrautsuppe

Die Thüringer Sauerkrautsuppe ist etwas für Sauerkrautfans. Wer Sauerkraut nicht mag, oder nur ab und an gerne isst, für den ist die Suppe nur bedingt zu empfehlen. Auch wenn sie durch den Apfelsaft mild und durch Sahne und saure Sahne cremig wird, kommt der Sauerkrautgeschmack gut durch. Weitere Aromen geben Kümmel, Wachholder und Lorbeerblätter sowie frischer Majoran. Auf die Idee Sauerkraut einmal anders als herkömmlich zu probieren kam ich, da 500 g gutes Bio-Sauerkraut aus dem Ernteanteil des Kartoffelkombinat aufgebraucht werden wollte. Normales Kraut hatte ich schon zweimal gekocht. Und da mein Partner Sauerkraut nicht sonderlich mag, kam mir die Aufgabe zu es vollständig aufzuessen. Angereichert habe ich es mit wenig geräucherten Kasslerwürfeln, die mir darin gut gefallen haben. Das Rezept kommt aus Stevan Paul und Katharina Seisers Buch Deutschland vegetarisch. Normalerweise ist jedes Rezept was ich bis jetzt daraus gekocht habe empfehlenswert. Dieses hier ist nur für absolute Sauerkrautfans. *=Affiliate-Link zu Amazon. Wer über diesen Link bestellt zahlt genausoviel wie sonst auch, allerdings erhalte ich einen kleinen Vermittlungs-Betrag, den ich wieder in neue Kochbücher …