Alle Artikel in: Hefe ohne Sauerteig

Laugengebäck: Laugenbrötchen & Laugenstangen selber backen

Laugengebäck: Laugenbrötchen & Laugenstangen selber machen

Es war mal wieder an der Zeit Laugengebäck in Form von Laugenbrötchen, Laugenstangen und Laugenbrezeln zu backen. Das Timing war perfekt, denn man konnte letzten Sonntag das erste Mal in diesem Vorfrühling draußen auf dem Balkon sitzen und frühstücken. Wie es sich in Bayern gehört ganz zünftig als Weißwurstfrühstück. 🙂 Das Laugengebäck hat eine super wattige Krume und eine dünne Kruste. Vom Geschmack passt alle herzhaften Beläge wie Wurst, Schinken und Käse dazu. Anlaß zum Backen war dieses Mal das #synchronbacken mit dem #synchronlaugengebäck. Näheres siehe unten. Toller Geschmack durch „alten Teig“ Paté fermenté Dass dieses Laugengebäck nicht nur toll aussieht, sondern auch so schmeckt, dafür ist der Vorteig verantwortlich. Hier wird ein bis zwei Tage vorher ein fermentierter alter Teig hergestellt. Dafür wird er kurz bei Raumtemperur anspringen gelassen und reift dann im Kühlschrank weiter. Durch die lange kalte Gare entwickelt der Teig Geschmack. Durch die Lauge erhält es den typischen Laugengeschmack. Super wattige Krume Wie man auf den Bildern sieht, sind alle Laugengebäcke gut aufgegangen und haben eine feine wattige Krume. Mit 1,5 …

Toastbrot mit Salz-Hefe-Verfahren - Weizentoast

Toastbrot mit Salz-Hefe-Verfahren – Weizentoast

Das Toastbrot mit Salz-Hefe-Verfahren ist ein Weizentoast mit einer feinporigen Krume und einer dünnen Kruste. Ich habe es im Rahmen des #synchronbackens gebacken, da ich sehr neugierig auf das Ergebnis war. Mit dem Salz-Hefe-Verfahren gibt ja es bisher nur das Kruh – kroatisches Weißbrot auf dem Blog. Vom Geschmack bin ich begeistert, auch wenn es vom Aroma nicht ganz mit Poolish-Toasts aufnehmen kann. Gutes Alltagsbrot – vielseitig verwendbar Das Toastbrot mit Salz-Hefeverfahren ist ein gutes mildes Alltagstoast, das zu allen süßen und herzhaften Aufstrichen sowie Käse und Wurst passt. Sandwiches aller Art gelingen damit prima. Toast mit Salz-Hefe-Verfahren Für das Toastbrot habe ich eine Salz-Hefe-Lösung angesetzt und für 12 Stunden im Kühlschrank abstehen lassen. Bein nächsten Mal werde ich sie wie beim Kruh – kroatisches Weißbrot für 24 Stunden stehen lassen, denn den Geschmack hatte ich dort intensiver in Erinnerung. Der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten, auch mit einer Teigausbeute TA 166 war er geschmeidig ohne zu kleben. Salz-Hefe-Verfahren Beim Salz-Hefe-Verfahren wird eine Salz-Hefe-Lösung angesetzt und für mindestens 4 Stunden im Kühlschrank abstehen lassen. …

Kaisersemmel handgeschlagen - Kaiserbrötchen

Kaisersemmel handgeschlagen – Kaiserbrötchen

Handgeschlagene Kaisersemmeln sind einfach ein Genuss zum Frühstück. Mit ihrer zartsplittrigen Kruste, der elastischen wattigen Kruste und ihrer feinen Aromatik stehen sie wie kaum ein anderes Kleingebäck für die österreichische Backtradition. Gute Kaiserbrötchen brauchen Zeit, denn sie werden mit einem lang reifenden Vorteig gebacken, der die mild-sauren fruchtigen Aromen begünstigt. Kaisersemmeln passen zu allem, was ein feines Frühstücksbuffet hergibt: Lachs, milde Wurst- und Käsesorten sowie Honig und Marmelade. Handgeschlagene – Kaisersemmel ohne Brötchenstempel Kaiserbrötchen, die noch ohne Brotstempel hergestellt werden, sind inzwischen eine Seltenheit geworden. Denn es ist natürlich viel aufwendiger, wenn eine Person handgeschlagene Kaisersemmel herstellt, anstelle dies von einer Maschine übernehmen zu lassen. Bei handgeschlagenen Kaisersemmeln braucht man allerdings Übung. Es dauert viele hundert Semmel, bis man es raus hat, wie genau geformt werden muss, damit anschließend das Sternmuster sichtbar wird. Auch wenn ich heute schon halbwegs zufrieden bin, bis zur perfekten Form brauche ich noch etwas. Wie das geht, werde ich demnächst noch als Schritt-für-Schritt-Bildanleitung dokumentieren. Bis dahin kann man hier und hier sehen, wie man handgeschlagene Kaisersemmeln formt. Wer es schnell …

Brot: Vollkorn-Toastbrot als Weizentoast mit Vollkornmehl

Brot: Vollkorn-Toastbrot als Weizentoast mit Vollkornmehl

Mein aktuell liebstes Vollkorn-Toastbrot ist ein Weizentoast mit 60 % Vollkornmehl. Der Geschmack ist wunderbar nussig-herzhaft. Das tolle Aroma wird durch den hohen Vollkorn-Anteil, einem Poolish-Vorteig sowie langer Gehzeiten erreicht. Herausgekommen ist ein Vollkorntoast mit einem komplexem Geschmack bei noch ordentlich wattig-elastischer Krume. Es ist ideal zu allen süßen und herzhaften Aufstrichen sowie Käse und Wurst. Perfekt auch zu allen herzhaften Sandwiches und Toast Hawaii. Vollkorn-Toast mit natürlichen Zutaten Mein Toast hier hat „nur“ 60 % Vollkornmehlanteil, was weniger ist, als die meisten gekauften Vollkorn-Toasts. Was die Brotindustrie dabei gerne verschweigt, ist, dass sie dafür gerne auf künstliche Zusatzstoffe wie Enzyme, Malz und sehr viel Hefe setzt. Nur so schafft es die Industrie die Brote trotzdem wattig „aufzublähen“. Da ich genau auf diese Stoffe bewusst verzichte, kann ich leider den Vollkornmehl-Anteil nicht beliebig hochschrauben ohne die typische wattige Toastkrume aufzugeben. Mit diesem Rezept habe ich denke ich einen guten Kompromiss gefunden. Toastbrot – auf Vorrat Toast habe ich immer auf Vorrat im Gefrierer, denn nichts finde ich schlimmer, als sich nicht mal eben ein Brot …

Brot: Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido

Brot: Saftiges Kürbisbrot mit frischer Hefe und Hokkaido

Das saftige Kürbisbrot wird mit frischer Hefe und Hokkaido gebacken. Der Hokkaido – oder eine andere Art von Kürbis – wird zuerst weichgekocht und dann püriert, was zu einem konzentrierten Geschmack führt. Gebacken habe ich das Kürbiskernbot als Topfbrot. Der feine Geschmack des Kürbis kommt gut zur Geltung. Die Krume ist locker und wattig, so wie man es von Weißbroten her kennt, die Farbe sensationell intensiv gelb-orange. Die Kruste ist bewusst dünn und trotzdem schön kross. Weiteren Biss erhält es durch Kürbiskerne, die es zu einem herzhaften Kürbiskernbrot machen. Das Brot passt hervorragend zu milden Käse- und Wurstsorten. Kürbisbrot mit frischer Hefe Nur mit frischer Hefe wird dieses Kürbisbrot gebacken und ist wirklich einfach und unkompliziert. Auch Backanfänger ohne eigenen Sauerteig sollten dieses tolle Rezept gut nachbacken können. Hokkaido, Muskat, Butternut – Welchen Kürbis für Kürbisbrot? Für ein Kürbisbrot sind prinzipiell alle Speisekürbissse geeignet, egal ob Hokkaido, Muskat, Butternut, Bischofsmütze oder Spaghettikürbis. Alle könnte man roh raspeln – oder wie hier als gekochtes Kürbispüree in den Teig geben. Ein Kürbisbrot mit Hokkaido hat den Vorteil, …

Naan - indisches Fladenbrot aus der Pfanne

Brot: Naan – indisches Fladenbrot aus der Pfanne

Naan – indische Fladenbrote – sind wirklich toll vom Geschmack und super einfach selbst herzustellen. Eigentlich sind die indischen Roti-Brote allesamt unaufwendige Hausmannskost und kommen somit mit nur wenigen Zutaten und Handgriffen aus. Naan-Brote sind „gesäuerte Brote“ und diesem Rezept erhalten sie mit Joghurt und Hefe ihren typischen Geschmack. Kulinarische Weltreise #kulinarischeweltreise Die selbstgemachten indischen Naan-Fladenbroten nehmen am Jahresevent „kulinarische Weltreise“ teil. Die kulinarische Weltreise wird von Volker (volkermapft) organisiert und trägt Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern zusammen. Die Oktober-Station geht nach Indien. Alle Teilnehmer stehen unter dem Rezept und sind mit ihren Rezepten verlinkt. Meine weiteren Indien-Rezepte sind: Rotes Hühnercurry – pikantes indisches Curry und Blumenkohl-Kartoffel-Curry – vegetarisches indisches Gemüsecurry. Roti – Brot in Indien Der Überbegriff für die verschiedenen Brote in Indien lautet „Roti“. Brot ist in Nordindien weit verbreitet, da dort die klimatischen Verhältnisse nicht für einen Reisanbau geeignet sind, aber Weizen gut gedeiht. Die Brote werden überwiegend als Beilage zu heißen Speisen gegessen. Naan – gesäuertes Brot Naan wird im Gegensatz zu vielen anderen indischen Broten „gesäuert“. Man kann diese Säuerung sowohl …

Laugenbrezeln - bayerische Brezen selber machen zum Oktoberfest

Laugenbrezeln – bayerische Brezen zum Oktoberfest

Pünktlich zum Oktoberfest gibt es hier auf dem Blog ein Rezept für Laugenbrezeln – bayerische Brezen. Laugengebäck selbst herzustellen ist eigentlich ganz einfach. Auch mit wenig Übung lassen sich schöne gleichmäßige Brezeln formen und das Laugen mit Natronlauge ist unkompliziert. Für viel Geschmack wird ein Poolish-Vorteig angesetzt. Mit nur 1,5 % Hefe im Teig benötigt das Backen etwas Zeit, was jedoch mit viel Geschmack belohnt wird. Brezen allseits beliebtes Laugengebäck Beliebt sind Brezeln einfach so oder nur mit Butter und Schnittlauch als Butterbrezeln oder Schnittlauchbrezeln. Perfekt passen sie zur herzhaften bayerischen Brotzeit mit Wurst und Käse, insbesondere zu Obazda / Gerupfter. Schön hergerichtet und garniert mit Radieschen und Radi. Zum Weißwursfrühstück dürfen sie ebenfalls nicht fehlen. Altbackene Brezen werden nicht weggeworfen, sondern zu Brezenknödel gemacht oder in Fleischbrühe zur aufgeschmolzenen Brezensuppe. Was bewirkt Natronlauge bei Laugengebäck? Natronlauge auf Teigen beschleunigt beim Backen die Maillard-Reaktion und führt zu einer röschen und schönen braunen Kruste mit dem ganz speziellen Laugengeschmack. Beim Backprozess reagiert die ätzende Lauge durch die Wärmeeinwirkung mit den Proteinen im Teig und wird umgewandelt. …

Brötchen: Elsässer Brötchen mit Dinkelanteil

Brötchen: Elsässer Brötchen mit Dinkelanteil

Die Elsässer Brötchen mit Dinkelanteil gefallen mir gut! Sie haben einen tollen Geschmack durch den lang gereiften Poolish-Vorteig und 30 % Dinkelvollkorn-Anteil. Die Elsässer Brötchen haben eine schöne Kruste und eine lockere Krume. Sie passen zu allem, was auf ein Brunch-Buffet passt: milde und herzhafte Käse- und Wurstsorten, Honig, Marmelade, Lachs & Co. Guter Geschmack braucht Zeit Die Brötchen werden mit insgesamt nur 1,5 % Hefe im Teig gebacken. Bis dieser dann aufgeht benötigt er Zeit. Gleichzeitig entwickelt er einen guten Geschmack. Um diese Brötchen als Sonntagmorgen-Frühstücksbrötchen zu genießen, muss man allerdings früh aufstehen. Gut 3,5 bis 4 Stunden brauchen sie am Backtag. Ich hatte erst um 8 Uhr angefangen, was definitiv zu spät war, denn sie waren erst kurz vor 12 ausgekühlt. Also entweder ein Brunch einplanen, sehr früh aufstehen, oder gleich nachmittags backen. Vom Geschmack kann ich sie jedenfalls absolut empfehlen, auch das Herstellen geht völlig problemlos. Elsässer Brötchen – Schritt für Schritt in Bildern #synchronelsässer – #synchronbacken – #synchronbackendasoriginal Die Elsässer Brötchen habe ich im Rahmen des Synchronbackens gebacken, bei der mehrere …

Brötchen: Krusties - lockere Krume & dünne Kruste

Brötchen: Krusties – lockere Krume & dünne Kruste

Die Krusties – Brötchen mit lockerer Krume und dünner splitternden Kruste – haben sich ganz schnell als Lieblingsbrötchen herausgestellt. Sie sind am Morgen mit annehmbaren Aufwand herzustellen und haben einen guten Geschmack durch den über Nacht reifenden Vorteig. Sie passen vom Geschmack für alles, was man auf einem tollen Brunch-Buffet findet: Lachs, milde Wurst- und Käsesorten sowie Honig und Marmelade. Die letzten drei Brötchenrezepte waren allesamt am Backtag äußerst unaufwendig (siehe Kürbiskernbrötchen mit Roggenmehl und Sauerteig, Buttermilchbrötchen mit Über-Nacht-Gare, Mohn- und Sesambrötchen mit Sauerteig). Sie alle wurden am Vorabend vollständig geknetet und der Hauptteig entwickelte über Nacht Geschmack, so dass am Morgen nur noch abgeteilt und geformt werden musste. Bei diesen Brötchen muss man leider wieder früh aufstehen, wenn man sie als frische Frühstücksbrötchen auf den Tisch stellen möchte. Zweieinhalb bis drei Stunden brauchen sie am Morgen bis sie fertig sind und duftend das Frühstück begleiten. Mit 1,5 % Hefe bezogen auf die Mehlmenge, haben sie etwas mehr Hefe, als meine sonstigen Brote und Brötchen. Aber die benötigen sie, damit sie am Morgen in einer …

Brot: Wurzelbrot - Schweizer Rezept mit fermentiertem Teig

Brot: Wurzelbrot – Schweizer Rezept mit festem Vorteig

Dieses Wurzelbrot nach einem Schweizer Rezept gefällt mir außerodentlich gut! Es wird mit festem Vorteig – Levain – hergestellt. Durch die lange Zeit, in der der Vorteig reift, entwickelt er unheimlich viel Aroma für das fertige Weißbrot. Das Wurzelbrot hat eine tolle krachende Kruste und eine weiche aromatische Krume. Wenn man etwas Glück hat, dann entwickelt der Teig diese schönen großen Poren! Das Wurzelbrot passt gut zu allen süßen wie salzigen Belägen sowie zum Apero. Wurzelbrot – das gedrehte / gezwirbelte Weißbrot der Schweizer Die Schweizer haben wie die Franzosen ein beliebtes Weißbrot. Es wird unter Pain Paillasse verkauft, wobei es inzwischen ein geschützter Begriff ist und nicht mehr von jedem so genannt werden darf. Daher werden hier diese typischen schweizer Weißbrote als Wurzelbrot – also verzwirbelte Weißbrote – gebacken. Ich habe schon mehrfach Wurzelbrote gebacken (nur noch nicht verbloggt) und nehme diese Form sehr gerne, wenn ich Angst habe, dass Baguettes schon Vollgare haben und durch Einschneiden der Teiglinge mir die Brote wie Fladen zusammenfallen lassen würde. Wenn man etwas mehr Mehl beim Verzwirbeln …